Publikationen des Projekts: Studien zur Vermögensbesteuerung

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DIW Wochenbericht 4 / 2016

Hohes Aufkommenspotential bei Wiedererhebung der Vermögensteuer

Die Vermögenskonzentration in Deutschland ist im internationalen Vergleich besonders hoch. Daher könnte eine Vermögensteuer auch bei hohen Freibeträgen ein Aufkommen von schätzungsweise zehn bis 20 Milliarden Euro im Jahr erzielen. Das zeigen die vorliegenden Schätzungen auf der Basis eines Mikrosimulationsmodells.Die Ungleichheit der Einkommensverteilung würde durch die Wiedererhebung einer Compa

2016| Stefan Bach, Andreas Thiemann
DIW Wochenbericht 3 / 2016

Hohe Erbschaftswelle, niedriges Erbschaftsteueraufkommen

In Deutschland werden jedes Jahr schätzungsweise 200 bis 300 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt. Aufgrund der sehr ungleichen Vermögensverteilung sind diese Vermögenstransfers ähnlich stark konzentriert. Etwa die Hälfte der Transfers liegt unter 50 000 Euro. Transfers über 500 000 Euro erhalten 1,5 Prozent der Begünstigten, auf die ein Drittel des gesamten Übertragungsvolumens entfällt. Die 0

2016| Stefan Bach, Andreas Thiemann
DIW Wochenbericht 23 / 2015

Erbschaftsteuer auf den Bund übertragen, Länder stärker an Umsatz- oder Einkommensteuer beteiligen

Die anstehende Erbschaftsteuerreform könnte die Steuereinnahmen der Länder längerfristig erhöhen, sofern die weitgehenden Steuerbefreiungen für Unternehmensübertragungen reduziert werden. Das Mehraufkommen würde sich vor allem in Hamburg und den wohlhabenden westdeutschen Flächenländern konzentrieren. Dies verstärkt die Umverteilung im Länderfinanzausgleich. Um die großen Unterschiede beim The upc

2015| Stefan Bach, Tony Mudrack
DIW Wochenbericht 36 / 2013

Reichensteuer-Erhöhungen: durch Finanzausgleich profitieren auch arme Bundesländer

Mehreinnahmen aus höheren Reichensteuern fallen überwiegend in den finanzstarken Ländern an. Dies sind Hamburg und die wohlhabenderen Flächenländer in Süddeutschland, während die ärmeren Flächenländer im Westen und Norden nur unterdurchschnittliche Mehreinnahmen je Einwohner erzielen. Vor allem in den neuen Ländern sind die Mehreinnahmen aus den Reichensteuern sehr gering. Der Tax increases on hig

2013| Stefan Bach, Tony Mudrack
DIW Wochenbericht 42 / 2012

Vermögensteuer: erhebliches Aufkommenspotential trotz erwartbarer Ausweichreaktionen

Infolge eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts wird die Vermögensteuer in Deutschland seit 1997 nicht mehr erhoben. Eine mögliche Wiederbelebung ist seitdem regelmäßig Gegenstand politischer Debatten. Mehrere Bundesländer bereiten dazu derzeit eine Bundesratsinitiative vor. Ein Basisszenario sieht eine Belastung von Privatpersonen (natürliche Personen) sowie von Kapitalgesellschaften und Foll

2012| Stefan Bach, Martin Beznoska
DIW Wochenbericht 28 / 2012

Vermögensabgaben: ein Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen in Europa

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 sind die Staatsschulden in fast allen OECD-Ländern deutlich gestiegen. Die Europäische Schuldenkrise hat sich in den letzten Wochen wieder verschärft. Mit Zwangsanleihen und einmaligen Vermögensabgaben könnten Privathaushalte mit hohen Vermögen und Einkommen zur Refinanzierung und zum Abbau der Staatsschulden herangezogen werden, ohne dass eine Ever

2012| Stefan Bach
DIW Wochenbericht 44 / 2006

Mangelhafte Grundstücksbewertung und Privilegien für Betriebsvermögen gefährden die Erbschaftsteuer

Das Bundesverfassungsgericht prüft zur Zeit die Bewertungsregelungen für Grundstücke und Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer. Der Bundesfinanzhof, das höchste deutsche Steuergericht, hatte ernsthafte Zweifel an deren Verfassungskonformität angemeldet. Beim derzeitigen Bewertungsverfahren für Grundstücke liegen die Steuerwerte im Durchschnitt deutlich unter den Verkehrswerten. Die Streuung der

2006| Stefan Bach, Wiebke Broekelschen, Ralf Maiterth
DIW Wochenbericht 22 / 2001

Reform der Erbschaftsteuer notwendig: Immobilien sachgerecht bewerten, Mehrbelastungen begrenzen

Immobilien sind bei der Erbschaftsteuer deutlich privilegiert. Bebaute Grundstücke gehen durchschnittlich nur mit der Hälfte ihrer Verkehrswerte in die Bemessungsgrundlage ein. Geldvermögenswerte (Sparguthaben, Wertpapiere) werden dagegen zum Marktwert angesetzt. Dies verletzt die Steuergerechtigkeit und widerspricht den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 1995. Bei der gebotenen

2001| Stefan Bach, Bernd Bartholmai
Diskussionspapiere 1502 / 2015

The Top Tail of the Wealth Distribution in Germany, France, Spain, and Greece

We analyze the top tail of the wealth distribution in Germany, France, Spain, and Greece based on the Household Finance and Consumption Survey (HFCS). Since top wealth is likely to be underrepresented in household surveys we integrate the big fortunes from rich lists, estimate a Pareto distribution, and impute the missing rich. Instead of the Forbes list we mainly rely on national rich lists since

2015| Stefan Bach, Andreas Thiemann, Aline Zucco
Diskussionspapiere 1137 / 2011

A Wealth Tax on the Rich to Bring down Public Debt? Revenue and Distributional Effects of a Capital Levy

The idea of higher wealth taxes to finance the mounting public debt in the wake of the financial crises is gaining ground in several OECD countries. We evaluate the revenue and distributional effects of a one-time capital levy on personal net wealth that is currently on the German political agenda. We use survey data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) and estimate the net wealth

2011| Stefan Bach, Martin Beznoska, Viktor Steiner
25 Ergebnisse, ab 1