Modern state-owned firms' performance: An empirical analysis of productivity, market power and innovation

Aktuelles Projekt

Projektleitung

Astrid Cullmann

Projektzeitraum

1. Juni 2019 - 30. November 2021

Zuwendungsgeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

In Deutschland und Europa hat die Wirtschaftstätigkeit des Staates infolge von Privatisierungen und der Liberalisierung über Jahrzehnte abgenommen. In den letzten Jahren lässt sich beobachten, dass Kommunen die Energie- und Wasserversorgung verstärkt rekommunalisieren, wodurch eine neue Generation öffentlicher Unternehmen entsteht. Diese Unternehmen unterscheiden sich in ihrer Organisation und ihrem Produktionsumfeld sehr stark von den staatlichen Monopolisten des 20. Jahrhunderts.

Das Forschungsprojekt untersucht mit empirischen Methoden die Leistung öffentlicher Unternehmen in der Energie- und Wasserversorgung in Bezug auf  Produktivität, Marktmacht, Preisverhalten sowie ihre Innovationsfähigkeit. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Fähigkeit öffentlicher Unternehmen dahingehend zu beurteilen, wie sie die jüngsten sozioökonomischen Herausforderungen wie den demografischen Wandel und die Energiewende bewältigen, welche ihrerseits hohe Infrastrukturinvestitionen und innovative Lösungen erfordern. Das Projekt untersucht außerdem, inwieweit Leistungsschwankungen durch verschiedene Organisationsstrukturen und Unterschiede im Einfluss der öffentlichen Eigentümer erklärt werden können.

Das Projekt schätzt unter anderem mithilfe struktureller Modelle Produktionsfunktionen, um die Unternehmensproduktivität zu bestimmen und die Rechtsform, die Eigentümerstruktur und die Innovationsaktivität der Unternehmen abzubilden.

DIW Team

Kontakt

Sandra Schreiber

Wissenschaftliche Projektkoordinatorin in der Abteilung Makroökonomie