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Will the Digital Euro Be Attractive Enough to Generate Significant Demand?

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2023, S. 23-26

Michael Frenkel

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Abstract

Der Rückgang der Verwendung von Bargeld und das Aufkommen innovativer digitaler Zahlungssysteme haben die EZB wie viele andere Zentralbanken dazu veranlasst, die Einführung ihrer Währung in digitaler Form zu erwägen. Die technischen Probleme bei der Einführung eines digitalen Euro scheinen nicht unüberwindbar zu sein. Ein Thema, das jedoch weniger Beachtung gefunden hat, ist die Nachfrage nach einem digitalen Euro. Der digitale Euro wird nur dann attraktiv sein, wenn er dem einzelnen Nutzer im Vergleich zu den derzeitigen Zahlungssystemen zusätzliche Vorteile bietet. Diese Vorteile können sich auf die Bequemlichkeit, die Erträge, die Kosten, die Transaktionsgeschwindigkeit, das Risiko und den Datenschutz beziehen. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass in diesen Bereichen derzeit kaum nennenswerte Zusatznutzen erkennbar sind. Es muss also erst noch gezeigt werden, dass ein digitaler Euro tatsächlich den Wohlstand steigert. Auch aus regulatorischer Sicht ergeben sich einige Fragen, da die EZB zu einem direkten Konkurrenten von Geschäftsbanken und Zahlungsdienstleistern werden könnte.

The decline in the use of cash and the emergence of innovative digital payment systems have prompted the ECB, like many other central banks, to consider introducing its currency in digital form. The technological problems of introducing a digital euro do not appear unsurmountable. However, one issue that has received less attention is the demand for a digital euro. The digital euro will only be attractive if it offers individual users additional benefits compared to current payment systems. These benefits may relate to convenience, return, cost, transaction speed, risk, and data protection. The paper concludes that hardly any significant additional benefits are currently apparent in these areas. Hence, the case has still to be made that a digital euro is indeed welfare increasing. There are also open questions from a regulatory perspective, as the ECB may become a direct competitor of commercial banks and payment service providers.



JEL-Classification: E51;E52
Keywords: Money supply, monetary policy, central banks
DOI:
https://doi.org/10.3790/vjh.92.3.23

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