Das im März 2025 beschlossene Sondervermögen des Bundes in Höhe von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur bietet die Gelegenheit, die sozial-ökologische Transformation entscheidend voranzutreiben. Damit es jedoch seine volle Wirkung entfalten kann, müssen die Mittel gezielt eingesetzt werden.
Im Rahmen eines Workshops wurden die Chancen durch das Sondervermögen aber auch die Herausforderungen für einen erfolgreichen Mitteleinsatz mit Sprecher*innen aus Wissenschaft, Verbänden und Politik diskutiert.
Am 5. Juni 2025 fand am DIW Berlin der jährliche Workshop der Arbeitsgruppe Sozial-Ökologische Transformation (SÖT) statt. Der Vormittag stand im Zeichen der wissenschaftlichen Arbeiten am Institut: Sechs Forschende des DIW Berlin präsentierten ihre aktuellen Projekte dem internen Publikum. Die Themen reichten von der sozialen Akzeptanz über Verteilungswirkungen klimapolitischer Maßnahmen, Transformation der Industrie und Energieversorgung bis hin zu gesundheitlichen und sozialen Aspekten der Umweltbelastung.
Die folgende öffentliche Podiumsdiskussion „Sozial-ökologische Transformation - Wie kann das beschlossene Sondervermögen für Infrastruktur gezielt und erfolgsbringend eingesetzt werden?“ zu der etwa 60 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Verbänden im Ostrom-Saal des DIW Berlin zusammenkamen, zeigte die Relevanz der Thematik auf.
Auf dem Podium diskutierten Geraldine Dany-Knedlik (DIW Berlin), Klaus Günter Deutsch (BDI e.V.), Regina Weber (Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE) sowie Klaus Brandenburg (Bundesministerium der Finanzen) über die Chancen und Herausforderungen des Sondervermögens für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Moderiert wurde die Diskussion von DIW-Ökonom Alexander Schiersch.
Die Panelist*innen stimmten darin überein, dass das Sondervermögen ein erster richtiger Schritt hin zu einer gleichermaßen nachhaltigen als auch wettbewerbsfähigen Wirtschaft ist.
Wolf Schill präsentiert seine Forschungsergebnisse
© DIW Berlin
Podium der öffentlichen Veranstaltung zur Sozial-ökologischen Transformation
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Publikum
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Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin Prognose und Konjunkturpolitik
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Themen: Klimapolitik , Umweltmärkte