Weitere referierte Aufsätze
Tomaso Duso, Martin Peitz
In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik 26 (2025), 3, S. 323–343
Handelskonflikte, geopolitische Spannungen, digitale Disruption und Klimakrise stellen Deutschland und Europa vor große Herausforderungen. Wie beispielsweise im Draghi-Bericht gefordert, können die Staaten in Reaktion darauf industriepolitische Maßnahmen ergreifen, um die Ökonomie neu auszurichten und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Resilienz zu stärken. In diesem Beitrag weisen Tomaso Duso und Martin Peitz Wege, wie sich die Wettbewerbspolitik im Blick auf industriepolitische Ziele neu ausrichten lässt. Sie präsentieren Optionen, wie Gesetzgeber und Wettbewerbsbehörden auf die aktuellen Herausforderungen reagieren, Zielkonflikte entschärfen und den Entscheidungsrahmen anpassen können. Anschließend betrachten sie Elemente einer wettbewerbsorientierten Industriepolitik, die sie als einen evidenzbasierten zielgerichteten Ansatz verstehen, in dem der Wettbewerb sowohl als Leitbild als auch als Steuerungsgröße dient.
Themen: Wettbewerb und Regulierung, Industrie, Europa
JEL-Classification: L40;L50;L52;K21
Keywords: Industriepolitik, Schutz des Wettbewerbs, Wettbewerbsordnung, Wettbewerbspolitik, Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmarkt
DOI:
https://dx.doi.org/10.1515/pwp-2025-0016