Pressemitteilungen

Pressemitteilungen des DIW Berlin mit dem SOEP
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28.01.2004

Erbschaften und Schenkungen: 50 Mrd. Euro fließen jährlich an private Haushalte

Derzeit haben rund 1,5 % aller Privathaushalte in Deutschland einen jährlichen Vermögenszugang aufgrund von Erbschaften in Höhe von durchschnittlich 65.000 Euro. Knapp ein weiteres Prozent aller Haushalte erhält jährlich Schenkungen von durchschnittlich 30.000 Euro. Aus diesen Transfers errechnen sich insgesamt Einkommen von Privathaushalten in Höhe von jährlich etwa 50 Mrd. Euro; dies entspricht mehr als 2 % des Bruttoinlandsprodukts. Zu dieser Schätzung kommt der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 5/2004.

16.01.2004

Deutschland benötigt bessere Konzepte für die Privatisierung von Autobahnen

Bevor eine bundesweite Privatisierung der Autobahnen in Betracht gezogen wird, sollten zunächst die bisherigen Modelle verbessert und geeignete Regulierungs- und Vertragsmechanismen für neue Konzessionsmodelle entwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Diskussionspapier des DIW Berlin.

17.09.2003

Jobben von Jugendlichen beeinträchtigt weder Schulleistungen noch Freizeit

Mit 13 Jahren haben nach eigenen Angaben bereits 7% aller Jugendlichen gejobbt; mit 14 Jahren haben weitere 11% damit begonnen. Von den 17-jährigen Schülern sind fast 40% neben der Schule mindestens einmal erwerbstätig gewesen, so der aktuelle Wochenbericht 38/2003 des DIW Berlin.

19.03.2003

Ältere Menschen in Deutschland: Einkommenssituation und möglicher Beitrag zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung

Die „Sachverständigenkommission zur Neuordnung der Altersbesteuerung“ schlägt bei der Besteuerung der Rentner als Einstieg eine Bemessungsgrundlage von 50% aller Renteneinkünfte vor; langfristig soll eine Vollbesteuerung erreicht werden. Eine Reform setzt eine möglichst detaillierte Bestandsaufnahme der Einkommenssituation der heutigen Rentnergeneration voraus. Der aktuelle Wochenbericht 12/2003 des DIW Berlin stellt empirische Analysen auf Basis der repräsentativen Stichprobe des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) vor. Sie zeigen, dass die verfügbaren Einkommen der älteren Bevölkerung im Durchschnitt nur wenig unter jenen der erwerbsfähigen Jahrgänge liegen. Insbesondere GRV-Rentner mit sonstigem Einkommen (aus Kapitalerträgen, Vermietung und Verpachtung etc.) profitieren von der niedrigen Besteuerung ihrer Sozialversicherungsrenten aufgrund des derzeit steuerfreien geldwerten Vorteils aus Arbeitgeberbeiträgen und Bundeszuschuss. Eine Reform würde bewirken, dass aufgrund des geltenden Grundfreibetrages nur wenige gut verdienende alte Menschen von einer systematisch gebotenen Besteuerung aller Alterseinkommen tatsächlich betroffen sein würden. Eine Aussetzung der Rentenanpassung träfe hingegen auch Rentner mit geringen Renten.

29.05.2002

Jeder fünfte Arbeitslose will nicht mehr arbeiten. DIW Berlin: zu wenig Kinderbetreuungsangebote, zu starke Anreize für Frühverrentung

80 % der registrierten Arbeitslosen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung - mitunter aber nicht sofort. Jeder fünfte Arbeitslose hingegen will überhaupt keine Erwerbstätigkeit mehr aufnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 22/2002, in dem es aktuelle Befragungsdaten des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) vorstellt. 60 % der Arbeitslosen wollen am liebsten sofort wieder arbeiten. Die Bereitschaft zu arbeiten steigt, wenn den Arbeitslosen eine Stelle angeboten wird, die ihren Vorstellungen entspricht. Eine solche Stelle würden 70 % der Arbeitslosen annehmen. Besonders stark ausgeprägt ist die Distanz zum Arbeitsmarkt bei älteren Arbeitslosen. Sie sehen die Arbeitslosigkeit oft als Übergangsstadium zum gesetzlichen Ruhestand an. Ein Viertel der arbeitslos gemeldeten westdeutschen Frauen mit Kindern will erst später wieder erwerbstätig sein - selbst dann, wenn ihnen ein Arbeitsplatz angeboten wird.

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