Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin https://www.diw.de/de/diw_01.c.618106.de/nachrichten.html Nachrichten und Pressemitteilungen de-de https://www.diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin https://diw.de/ Eine faire Pflegefinanzierung ist möglich /de/diw_01.c.1022013.de/nachrichten/eine_faire_pflegefinanzierung_ist_moeglich.html ]]> Mon, 12 Oct 2026 10:41:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1022013.de DIW Berlin startet Tankrabatt-Monitor: Wie viel der Steuersenkung kommt an der Zapfsäule an? /de/diw_01.c.1021805.de/diw_berlin_startet_tankrabatt-monitor__wie_viel_der_steuersenkung_kommt_an_der_zapfsaeule_an.html ]]> Thu, 08 Oct 2026 13:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021805.de Bilanz nach Hitzesommer: Brandfläche in Deutschland mehr als doppelt so groß wie im Zehnjahresmittel /de/diw_01.c.1021646.de/bilanz_nach_hitzesommer__brandflaeche_in_deutschland_mehr_als_doppelt_so_gross_wie_im_zehnjahresmittel.html 8. Oktober 2026 – in diesem Sommer haben verheerende Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt. Im Fokus standen die Brände in den spanischen Provinzen Ávila und Madrid sowie an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Doch auch Deutschland blieb nicht verschont: Ende Juli brannten bei Jüterbog in Brandenburg rund 300 Hektar auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Mitte August folgte im Hürtgenwald in der Eifel der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der bundesweiten Aufzeichnungen 1991. Diese Studie zeigt auf Basis aktueller Satellitendaten, dass bis Ende September 2026 in der gesamten EU und auch in Deutschland die drittgrößte Fläche seit 2016 von Vegetationsbränden betroffen war. In Deutschland brannte mehr als doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies deutet auf eine Trendwende hin. Mit zunehmenden Hitze- und Trockenperioden dürften die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von Bränden deutlich zunehmen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Klimaschutz sowie einer besseren Vorbereitung auf Vegetationsbrände, etwa durch Aufklärung der Bevölkerung und den Einsatz neuer Technik zur Brandbekämpfung.


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Thu, 08 Oct 2026 10:13:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021646.de
SOEPcampus@DIW Berlin: Erfolgreicher Präsenzworkshop am 6. + 7. Oktober 2026 /de/diw_01.c.1022131.de/nachrichten/soepcampus_diw_berlin__erfolgreicher_praesenzworkshop_am_6.___7._oktober_2026.html ]]> Wed, 07 Oct 2026 17:04:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1022131.de Deutschlands fiskalpolitische Kehrtwende könnte Wirkung der EZB-Zinspolitik schwächen /de/diw_01.c.1021475.de/schulden_statt_konsolidieren__deutschlands_fiskalpolitische_kehrtwende_koennte_wirkung_der_ezb-zinspolitik_schwaechen.html ]]> Wed, 07 Oct 2026 09:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021475.de KI gehört nicht in private Hände /de/diw_01.c.1021515.de/nachrichten/ki_gehoert_nicht_in_private_haende.html ]]> Tue, 06 Oct 2026 10:51:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021515.de Vergesellschaftung der Wohnungsunternehmen in Berlin belastet den Haushalt und schafft keine zusätzliche Wohnung /de/diw_01.c.1021268.de/vergesellschaftung_der_wohnungsunternehmen_in_berlin_belastet_den_haushalt_und_schafft_keine_zusaetzliche_wohnung.html Nach dem Sieg der Partei Die Linke bei den Landtagswahlen in Berlin spielt die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen in den Gesprächen über die nächste Landesregierung eine zentrale Rolle. In Berlin fehlen Wohnungen, und die Mieten steigen seit Jahren. Die Linke fordert daher eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen. Was dies den Landeshaushalt kosten würde, hängt von der Höhe der Entschädigung und künftiger Mieten ab. In der vorliegenden Studie werden Szenarien mit Entschädigungssummen zwischen acht und 29 Milliarden Euro und unterschiedlichen Mieteinnahmen berechnet. Selbst bei einer Miete von acht Euro pro Quadratmeter, was in etwa dem heutigen Mietniveau in den Beständen entspricht, müsste der Landeshaushalt ab einer Entschädigungshöhe von 21 Milliarden Euro jährlich Millionenbeträge zuschießen, bei niedrigeren Mieten steigen die Zuzahlungen entsprechend. Nicht nur die Belastungen für den Landeshaushalt wären enorm, auch die Wirkungen auf den Wohnungsmarkt wären verheerend. Die Vergesellschaftung schafft keinen zusätzlichen Wohnraum und würde Investoren verschrecken. Damit wirkt sie sowohl auf das Angebot als auch auf die Nachfrage in die falsche Richtung: Das Angebot dürfte weiter schrumpfen, die Nachfrage wegen der günstigeren Mieten aber steigen.


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Mon, 05 Oct 2026 11:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021268.de
Diese Lücke der Wiedervereinigung wird zu oft übersehen /de/diw_01.c.1021301.de/nachrichten/diese_luecke_der_wiedervereinigung_wird_zu_oft_uebersehen.html ]]> Mon, 05 Oct 2026 09:51:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021301.de „3. Leibniz Open Science Day 2026: Scientific Rigor and Collaborative Research in the Age of AI“ /de/diw_01.c.1020731.de/nachrichten/3._leibniz_open_science_day_2026__scientific_rigor_and_co___research_in_the_age_of_ai____-_registrieren_sie_sich_jetzt.html ]]> Fri, 02 Oct 2026 13:36:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020731.de SOEP-Core-Daten 1984–2025 (v42) ab jetzt erhältlich  /de/diw_01.c.1021040.de/nachrichten/soep-core-daten_1984___2025__v42__ab_jetzt_erhaeltlich.html ]]> Thu, 01 Oct 2026 15:05:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021040.de SOEP-Core-Daten 1984–2025 (v42) ab jetzt erhältlich  /de/diw_01.c.1021032.de/nachrichten/soep-core-daten_1984___2025__v42__ab_jetzt_erhaeltlich.html ]]> Thu, 01 Oct 2026 15:05:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1021032.de Herzlich Willkommen Alessia Pulvirenti /de/diw_01.c.1020660.de/herzlich_willkommen_alessia_pulvirenti.html ]]> Thu, 01 Oct 2026 13:01:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020660.de DIW-Konjunkturbarometer sinkt im September leicht, Erholung bleibt fragil /de/diw_01.c.1020869.de/diw-konjunkturbarometer_sinkt_im_september_leicht__erholung_bleibt_fragil.html ]]> Wed, 30 Sep 2026 10:32:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020869.de Elektroautos vor Rekordjahr – Kaufprämie setzt Impulse, genaue Wirkung aber unklar /de/diw_01.c.1020852.de/elektroautos_vor_rekordjahr_____kaufpraemie_setzt_impulse__genaue_wirkung_aber_unklar.html ]]> Wed, 30 Sep 2026 09:41:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020852.de SOEPcampus - Learn to use the SOEP over lunch: Online-Workshopreihe im November 2026 /de/diw_01.c.1020262.de/nachrichten/soepcampus_-_learn_to_use_the_soep_over_lunch__online-workshopreihe_im_november_2026.html ]]> Mon, 28 Sep 2026 16:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020262.de Enteignungen schaffen keine neuen Wohnungen /de/diw_01.c.1020588.de/nachrichten/enteignungen_gegen_die_wohnungskrise.html ]]> Sat, 26 Sep 2026 10:23:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020588.de Stefan Bach: „Energiegeld für Geringverdienende und Pendelnde statt Tankrabatt – als Weihnachtsgeld“ /de/diw_01.c.1020406.de/energiegeld_fuer_geringverdienende_und_pendelnde_statt_tankrabatt_____als_weihnachtsgeld.html Am morgigen Freitag wird der Bundestag über den von der Koalition beschlossenen Tankrabatt entscheiden. Stefan Bach, Steuerexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), empfiehlt eine für Geringverdienende und Pendelnde zielgenauere Alternative über den Direktauszahlungsmechanismus.

Der neue Tankrabatt ist kein zielgenaues Instrument zur Entlastung der Bevölkerung, da er nach dem Gießkannenprinzip auch Haushalten mit hohen Einkommen zugutekommt oder Freizeitfahrten fördert. Zugleich wird der notwendige Anreiz zum Energiesparen abgeschwächt. Eine zielgenauere Alternative wäre ein einkommensdifferenziertes Energiegeld. Dieses muss zunächst über den Direktauszahlungsmechanismus an alle ausgezahlt werden. Technisch steht dieser Mechanismus bereit, doch haben bisher nur wenige ihre Kontoverbindung hinterlegt. Aber wenn ein Energiegeld von beispielsweise 200 Euro ausgelobt würde, stiege die Erfassung wohl innerhalb weniger Wochen rasant an. Wer sich nicht registriert, könnte zu Weihnachten einen Gutschein über einen geringeren Betrag per Post erhalten. 

Die weitere Herausforderung liegt in der Differenzierung nach den individuellen Einkommen, damit es zielgenau nur an Geringverdienende geht. Eine Einkommensprüfung bereits bei Auszahlung ist administrativ zu aufwendig, da die Finanzbehörden die aktuellen Einkommen nicht kennen. Stattdessen sollte das pauschal ausgezahlte Energiegeld bei der Einkommensteuererklärung im Folgejahr über einen gesonderten Tarif versteuert werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass die unteren 40 Prozent der Einkommensverteilung das Energiegeld vollständig steuerfrei behalten dürfen. Bei mittleren Einkommen würde es mit steigenden Einkommen schrittweise belastet, während es die oberen 40 Prozent vollständig zurückzahlen müssen.

Ein Energiegeld von beispielsweise 200 Euro – als Weihnachtsgeld bis Mitte Dezember an alle ausgezahlt – würde den Staat zunächst mehr als 16 Milliarden Euro kosten. Durch die nachträgliche Einkommensdifferenzierung ließen sich die fiskalischen Kosten jedoch um die Hälfte reduzieren. Das wäre zwar immer noch teurer als der Tankrabatt, aber dafür zielgenau.

Pendelnden könnte man zusätzlich ein Mobilitätsgeld von beispielsweise 3 Cent je Entfernungskilometer zahlen. Das würde zusätzlich 0,8 Milliarden Euro kosten, wenn man es der oberen Einkommenshälfte bei der Einkommensteuer wieder abzieht.


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Thu, 24 Sep 2026 14:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020406.de
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen /de/diw_01.c.1020394.de/gemeinschaftsdiagnose_herbst_2026__aufschwung_mit_strukturproblemen_____finanzpolitik_auf_abwegen.html ]]> Thu, 24 Sep 2026 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020394.de Unternehmen senden Signale für Absprachen in aller Öffentlichkeit – Sprachanalyse kann sie aufdecken /de/diw_01.c.1020166.de/unternehmen_senden_signale_fuer_absprachen_in_aller_oeffentlichkeit_____sprachanalyse_kann_sie_aufdecken.html ]]> Wed, 23 Sep 2026 09:58:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1020166.de Marcel Fratzscher: „Wir brauchen jetzt einen Pakt zwischen Politik und Wirtschaft“ /de/diw_01.c.1019848.de/diese_wahlergebnisse_sind_ein_misstrauensvotum_fuer_die_bundesregierung.html Nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die Wahlergebnisse wie folgt: 

Dieser Wahltag war ein weiterer schlechter Tag für unsere Demokratie. Die AfD hat in beiden Bundesländern stark zugelegt. Da in beiden Ländern nun Dreierkoalitionen zur Regierungsbildung nötig sein werden, dürfte die Umsetzung dringend notwendiger Reformprogramme noch schwieriger werden.

Diese Wahlergebnisse sind ein weiteres Misstrauensvotum für die Bundesregierung. Für die Bundesregierung wird es nun noch schwieriger werden, den Mut und die politische Unterstützung für ein grundlegendes Reformprogramm zu mobilisieren. Wenn CDU, CSU und SPD weiterhin an ihren roten Linien festhalten, wird sich die politische Lähmung verfestigen, die wirtschaftliche Schwäche fortsetzen und die Wahrscheinlichkeit eines Wahlsiegs der AfD 2029 weiter steigen.

Das Versprechen eines Tankrabatts zwei Tage vor der Wahl hat wohl weder der CDU noch der SPD entscheidend geholfen. Die falsche Lehre für die Bundesregierung wäre nun der Versuch, die Bürgerinnen und Bürger mit Wahlgeschenken wie dem Tankrabatt ruhigzustellen. Die Energiekrise wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit verschärfen. Die Bundesregierung braucht jetzt einen überzeugenden Plan, wie sie Menschen und Unternehmen sozial und wirtschaftlich ausgewogen entlastet. Dafür wird sie das Steuersystem reformieren und Subventionen abbauen müssen. Genauso wichtig sind Strukturreformen, die Deutschland wirtschaftlich voranbringen und die Sorgen der Menschen nachhaltig beantworten.

Deutschland hat noch immer alle Karten in der Hand, um seine eigene Zukunft zu bestimmen. Dafür braucht es jetzt jedoch einen Pakt zwischen Politik und Wirtschaft: mutige Reformen umzusetzen und auch seitens der Wirtschaft mehr Verantwortung zu übernehmen. Stetes Klagen über die Politik wird nicht ausreichen, um Deutschland zukunftsfähig zu machen.


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Mon, 21 Sep 2026 10:51:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1019848.de