Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Es gibt wichtigere Versprechen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672748.de ]]> Fri, 16 Aug 2019 04:35:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672748.de Produktivitätswachstum sinkt, obwohl Erwerbstätige besser qualifiziert sind http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672622.de Rückgängige Produktivitätszuwächse stehen im Gegensatz zu immer besser qualifizierten Arbeitskräften – Sektoraler Wandel hat nur schwachen Einfluss auf die Produktivitätsentwicklung – Zunehmende Bürokratisierung als mögliche Ursache für geringes Produktivitätswachstum

Obwohl sich die Arbeitsmärkte in Deutschland und anderen entwickelten Ländern immer stärker „akademisieren“, wächst die Produktivität längst nicht mehr so stark wie früher. Während die Produktivität in den 70er Jahren jährlich noch um fast vier Prozent zulegte, waren es in den vergangenen acht Jahren weniger als ein Prozent. Im letzten und in diesem Jahr stagniert die Produktivität nur noch. Der sektorale Wandel taugt allerdings nicht als ausreichende Erklärung. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).


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Wed, 14 Aug 2019 10:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672622.de
Claus Michelsen: „Die Zeit ist reif für einen Kurswechsel“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672599.de Einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes zufolge ist die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber den vorangegangenen drei Monaten geschrumpft. Dazu ein Statement von Claus Michelsen, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal leicht geschrumpft und droht im Sommer in eine technische Rezession abzugleiten. Dies hat sich in den vergangenen Monaten bereits mehr und mehr abgezeichnet. Die Unsicherheit aus dem in Washington angezettelten Handelskonflikt zwischen den USA und China ist Gift für die Weltwirtschaft, von der Deutschlands Exportmodell so sehr abhängt. Die Exporte nach Fernost waren bislang aber vergleichsweise stabil – die noch akuteren Probleme liegen vor der Haustür: Die drohenden Verwerfungen und die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit wirken sich dämpfend auf die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich aus. Und auch die Nachfrage aus Italien hat – wohl auch infolge der dortigen politischen Situation – spürbar nachgelassen. Die Binnenkonjunktur bleibt indes solide, wenngleich auch der Arbeitsmarkt nicht mehr so boomt wie zuvor. Auf den Baustellen wird jedoch weiterhin ordentlich rangeklotzt. Die Zeit scheint insgesamt mehr denn je reif, dass die Bundesregierung endlich einen Kurswechsel einleitet, die Spielräume in den öffentlichen Kassen sinnvoll nutzt und eine Agenda für die Modernisierung des Standorts Deutschland verfolgt. Dies verbessert die Wachstumsperspektiven und stärkt das Vertrauen der Unternehmen, was deren Investitionsbereitschaft erhöht und kurzfristig die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stützt. Hierfür müssen das Dogma der schwarzen Null überwunden und die Regeln der Schuldenbremse reformiert werden. Denn die Gelegenheit ist dank historisch niedriger Zinsen günstig wie nie zuvor, um wichtige Investitionen, die die deutsche Wirtschaft zukunftsfest machen, umzusetzen. Der Staat sollte mehr Geld ausgeben, um beispielsweise Projekte der Energie- und Mobilitätswende, im Bereich der Digitalisierung, aber auch auf dem Wohnungsmarkt voranzubringen. Zudem müssen die Kommunen gezielt unterstützt werden: Diese stellen einen großen Teil der Infrastruktur in Deutschland bereit, können vielfach aber aufgrund hoher Schulden diesen Ausgaben nicht mehr nachkommen.
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Wed, 14 Aug 2019 08:37:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672599.de
Berlin School of Economics Kick-Off! http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672429.de On thursday September 19, 2019, the Berlin School of Economics will have its official opening ceremony at the Humboldt-Universität zu Berlin!

For this special occasion, we are glad to welcome Nobel Laureate Jean Tirole, who will be holding the keynote address. 

This event signifies the official start of a joint Berlin-wide career development program and celebrates all those who have made it possible.

We look forward to an evening of friends, colleagues and new guests!

To register please follow the link.


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Tue, 13 Aug 2019 09:36:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672429.de
Investieren, investieren, investieren http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672376.de ]]> Mon, 12 Aug 2019 02:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672376.de Der deutsche Sparer gehört zu den Gewinnern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672313.de ]]> Mon, 12 Aug 2019 09:05:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672313.de Der Irrsinn eines Währungskriegs http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672266.de ]]> Thu, 08 Aug 2019 02:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672266.de Das sind die fünf wichtigsten Aufgaben für die neue EZB-Chefin Christine Lagarde http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672187.de ]]> Wed, 07 Aug 2019 04:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672187.de Immobilienpreisblase: Warnstufe Gelb für Deutschland http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.671970.de Risiko von spekulativen Übertreibungen am Immobilienmarkt ist in vielen OECD-Ländern hoch – In Deutschland wird es bis Ende 2019 leicht abnehmen, Wahrscheinlichkeit bleibt aber über 80 Prozent – Prognosemodelle auf Basis maschinellen Lernens erkennen Preisübertreibungen präziser als herkömmliche Methoden – Regulierende Eingriffe am Markt könnten gezielter eingesetzt werden

Die Sorge vor einer Immobilienpreisblase angesichts steigender Miet- und Kaufpreise wächst nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Zu einer Gefahr werden diese Preissteigerungen dann, wenn die Preisentwicklung auf reine Spekulation statt auf wertbestimmende Faktoren zurückzuführen ist. Dieses Risiko ist vor allem in einigen skandinavischen Ländern wie Schweden, Norwegen und Dänemark, aber auch in den USA, der Schweiz, Belgien und Japan derzeit sehr hoch. Hier droht mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent im vierten Quartal 2019 eine spekulative Übertreibung. In Deutschland liegt das Risiko derzeit zwar auch bei 92 Prozent, nimmt aber bis Ende des Jahres auf 84 Prozent ab. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).


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Wed, 07 Aug 2019 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.671970.de
Marcel Fratzscher: „Der Währungskrieg wird auch Deutschland treffen“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672081.de Zur Abwertung des chinesischen Yuan meint DIW-Präsident Marcel Fratzscher:

Dies könnte der Anfang eines unumkehrbaren Handelskriegs zwischen den USA und China sein. China hat immer schon seine Währung manipuliert. Eine Abwertung infolge des Zollstreits - auch wenn China dies bestreitet - muss zwingend zu einer Eskalation mit den USA führen. Der US-Regierung blieb keine andere Wahl, als China als Währungsmanipulator zu deklarieren. Ich befürchte nun, dass andere asiatische Länder dem Beispiel Chinas folgen und ihre Währungen abwerten werden, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können. Die Abwertung asiatischer Währungen könnte zu einem stärkeren Euro und weniger Wettbewerbsfähigkeit auch deutscher Exporte führen. Die Folge werden wohl geringere deutsche Exporte und damit ein schwächeres Wachstum in Deutschland sein. In Zeiten, in denen sich die deutsche Wirtschaft in einer milden Rezession befindet, ist die Eskalation im globalen Handelskonflikt das letzte, was wir brauchen. Die schiere Unberechenbarkeit des Handelskriegs richtet den größten Schaden für die Wirtschaft an. Denn Unternehmen können sich kaum auf diese globalen Konflikte vorbereiten, reduzieren ihre Investitionen und damit Beschäftigung und Wachstum. Auch die Konsumenten in Deutschland werden zunehmend verunsichert und reduzieren ihren Konsum und damit das Wirtschaftswachstum.
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Wed, 07 Aug 2019 09:19:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672081.de
DIW Konjunkturbarometer Juli: Industrieschwäche strahlt auf gesamte deutsche Wirtschaft aus http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670970.de Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sinkt im Juli weiter spürbar, auf nunmehr nur noch 90 Punkte – den tiefsten Stand seit gut sechseinhalb Jahren. Für das laufende dritte Quartal ist demnach ein Rückgang der hiesigen Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent zu erwarten. Das Konjunkturbarometer spiegelt damit wider, dass sich die Flaute in der Industrie zusehends festsetzt und mittlerweile gar auf die gesamte deutsche Wirtschaft ausstrahlt. „Die Auftragslage verschlechtert sich, die Verbraucherinnen und Verbraucher werden skeptischer und selbst der bislang so robuste Arbeitsmarkt verliert an Fahrt – keine guten Aussichten für das laufende Quartal“, konstatiert DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen.


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Wed, 31 Jul 2019 10:33:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670970.de
Deutsche Unternehmen müssen viel mehr in Wissenskapital investieren, um den Anschluss nicht zu verlieren http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670881.de Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vergleicht Einsatz und Modernität von Wissenskapital in Deutschland mit anderen westeuropäischen Ländern und den USA – Deutsche Unternehmen setzen im Vergleich zu den Spitzenreitern weniger Wissenskapital ein und dieses ist auch weniger modern – Überträgt man die Ziele der Bundesregierung bei Forschung und Entwicklung auf das gesamte Wissenskapital, müssten die Unternehmen schon heute etwa 35 Milliarden Euro mehr im Jahr investieren – Dazu braucht es bessere Rahmenbedingungen für Investitionen in Wissen, der Fokus der Politik nur auf FuE ist zu eng

Deutsche Unternehmen investieren vergleichsweise wenig in Wissenskapital und das gefährdet ihre Wettbewerbsfähigkeit. Sie müssten mehr in Forschung und Entwicklung (FuE) und viel mehr noch in andere immaterielle Güter wie Software, Organisation oder Weiterbildungen ihrer Belegschaft investieren – dazu braucht es aber bessere Rahmenbedingungen.


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Wed, 31 Jul 2019 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670881.de
Mehr öffentliche Investitionen steigern privatwirtschaftliche Investitionen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670854.de Öffentliche und private Investitionen im Euroraum sind auch zehn Jahre nach der Finanzkrise noch immer nicht auf Vorkrisenniveau – DIW-Berechnungen zeigen, dass ein Anstieg der öffentlichen Investitionstätigkeit auch private Aktivitäten anregt – In Deutschland wären insbesondere Bau- und Infrastrukturinvestitionen effektiv – Starre Schuldenbremse verhindert Investitionen der öffentlichen Hand und sollte von flexibleren Ausgabenregeln abgelöst werden.

Seit Jahren schon wird die schwache Investitionstätigkeit, sowohl der öffentlichen Hand als auch der Privatwirtschaft, bemängelt. Tatsächlich zeigt sich, dass die Investitionen im Euroraum auch zehn Jahre nach der Finanzkrise noch längst nicht ihr Vorkrisenniveau erreicht haben. Abhilfe schaffen könnten verstärkte staatliche Investitionen, da diese die privaten Investitionsanstrengungen anregen, zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).


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Wed, 31 Jul 2019 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670854.de
Pauline Affeldt has successfully defended her dissertation http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672863.de Pauline Affeldt, who works at the Firms and Markets department, has successfully defended her dissertation at the Technische Universität Berlin.

The dissertation with the title "Three Essays on the Economics of Merger Control" was supervised by Prof. Dr. Tomaso Duso (DIW Berlin, Technische Universität Berlin) and Prof. Dr. Radosveta Ivanova-Stenzel  (Technische Universität Berlin).

We congratulate Pauline on her success and wish her all the best for her future career!


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Tue, 30 Jul 2019 07:09:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672863.de
Energieverbrauch im ersten Halbjahr laut AG Energiebilanzen leicht gesunken http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670914.de ]]> Tue, 30 Jul 2019 01:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670914.de Marcel Fratzscher: „Bundesverfassungsgericht stärkt EZB“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670853.de Zum Urteil des Bundesverfassungsgericht über die Bankenunion meint DIW-Präsident Marcel Fratzscher:

Das Bundesverfassungsgericht hat klug entschieden und die Verfassungsbeschwerden gegen die europäische Bankenunion abgewiesen. Die Richter mahnten zwar gleichzeitig die strikte Einhaltung der Regeln an, bestätigen jedoch die Kompetenz der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Bankenaufsicht. Es ist nun an der Zeit, dass das Bundesverfassungsgericht der Farce der Europagegnerinnen und -gegner ein Ende bereitet und nicht mehr ähnlichen Klagen der immer gleichen Leute eine Bedeutung beimisst, die sie nicht verdienen. Die europäische Bankenunion ist eine wichtige Errungenschaft der Währungsunion, von der auch Deutschland profitiert. Viele der großen Banken, gerade auch deutsche Banken, haben die globale Finanzkrise 2008 und 2009 ausgelöst und damit großes Leid und riesige Kosten für die Menschen in Deutschland und Europa verursacht. Dass die größten Banken im Zuge der Bankenunion direkt von der EZB überwacht werden, ist dringend notwendig, um die Risiken großer Banken zu begrenzen und somit auch die deutschen Steuerzahlerinnen und -zahler zu schützen. Ich erwarte, dass das Bundesverfassungsgericht nun auch die Klagen gegen das EZB-Anleihenkaufprogramm abweisen wird. Der Ankauf von Staatsanleihen ist ein weltweit bewährtes Instrument der Geldpolitik. Die EZB hat damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung Europas geleistet. Die EZB wird in den kommenden Monaten erneut Anleihenkäufe tätigen müssen, da die Politik noch immer zu wenig tut und wichtige Reformen verschleppt.
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Tue, 30 Jul 2019 10:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670853.de
Julia Schmieder Receives Two Prizes for her Research http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670800.de The Vienna University of Economics and Business has awarded Julia Schmieder from the Public Economics department with the Prize for Young Researchers, as well as the Prize for Outstanding Contributions to the Economic Policy Debate in Austria.

The Graduate Center and its dean Prof. Weizsäcker congratulate her on the success!


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Mon, 29 Jul 2019 12:14:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670800.de
Trump hat Recht, wenn er Deutschland Protektionismus vorwirft http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670798.de ]]> Mon, 29 Jul 2019 10:23:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670798.de Stärkt die Tarifverträge! http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670787.de ]]> Fri, 26 Jul 2019 03:50:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670787.de Marcel Fratzscher: „Die wirtschaftliche Schwäche im Euroraum lässt der EZB keine Wahl“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670715.de Zu möglichen Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank meint DIW-Präsident Marcel Fratzscher:

Die Europäische Zentralbank hat einen Kurswechsel signalisiert. Die wirtschaftliche Abschwächung im Euroraum lässt der EZB keine andere Wahl, als eine noch expansivere Geldpolitik umzusetzen. Die EZB wird wohl im September ein ganzes Paket an Maßnahmen bekannt geben. Ich erwarte für September eine Senkung des Einlagezins und für die folgenden Monate einen erneuten Ankauf von Staatsanleihen. Deutschland ist mit seinem Einbruch in der Industrie zum wirtschaftlichen Sorgenland Europas geworden. Statt über die EZB-Geldpolitik zu klagen, muss die Politik in Deutschland einen Kurswechsel vollziehen. Deutschland hat sich zu lange auf die Unterstützung der EZB verlassen und gleichzeitig über die Niedrigzinsen geschimpft. Es ist nun dringend an der Zeit, dass sich Deutschland mit einer expansiveren Finanzpolitik gegen die wirtschaftliche Abschwächung stemmt. Die deutsche Wirtschaft braucht einen binnenwirtschaftlichen Impuls, um die globalen Risiken besser bewältigen zu können.
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Thu, 25 Jul 2019 03:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.670715.de