Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin https://www.diw.de/de/diw_01.c.618106.de/nachrichten.html Nachrichten und Pressemitteilungen de-de https://www.diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin https://diw.de/ Best Poster Award für Lukas Barner bei IAEE Konferenz /de/diw_01.c.1019100.de/nachrichten/best_poster_award_fuer_lukas_barner_bei_iaee_konferenz.html ]]> Fri, 11 Sep 2026 16:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1019100.de Marcel Fratzscher: „EZB sendet klares Signal, dass sie Preisstabilität ernst nimmt“ /de/diw_01.c.1018981.de/ezb_sendet_klares_signal__dass_sie_preisstabilitaet_ernst_nimmt.html Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat heute beschlossen, den Leitzins auf nun 2,5 Prozent zu erhöhen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Die EZB hat mit der Zinserhöhung einen notwendigen Schritt getan, um die Inflationserwartungen zu stabilisieren und ihre Glaubwürdigkeit zu schützen. Allerdings dürfte die Zinserhöhung nichts Substanzielles an der derzeit hohen Inflation ändern – auch nicht über das kommende Jahr. Denn die Inflation ist fast ausschließlich durch den Energiepreisschock infolge des Krieges im Nahen Osten verursacht worden. Gegen solch einen externen Schock hat die EZB nicht wirklich etwas in der Hand.

Die Inflationserwartungen im Euroraum sind zwar noch gut verankert, aber die EZB verschafft sich mit dem heutigen Schritt eine bessere Absicherung gegen mögliche Zweitrundeneffekte durch Unternehmen und Gewerkschaften. Sie sendet ein Signal an alle wirtschaftlichen Akteure, dass sie ihr Ziel der Preisstabilität ernst nimmt und dafür auch gewillt ist, die Wirtschaft im Euroraum zu bremsen.

Die EZB hält sich völlig zu Recht alle Optionen für die Zukunft offen, denn die Unsicherheit ist enorm hoch. Eine erneute Eskalation des Konflikts im Nahen Osten könnte die Energiepreise und damit die Inflation noch deutlich weiter erhöhen.

Allerdings ist Vorsicht geboten, den Bogen nicht zu überspannen. Denn die langfristigen Zinsen sind vor allem wegen der Zweifel von Wirtschaft und Märkten an der Handlungsfähigkeit der Politik – nicht nur, aber vor allem in den USA – deutlich gestiegen. Das reduziert den Druck auf die EZB, die Zinsen noch deutlich weiter zu erhöhen.


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Thu, 10 Sep 2026 15:36:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018981.de
Förderung regionaler Innovationsnetzwerke stärkt vor allem kleine und mittlere Unternehmen /de/diw_01.c.1018841.de/foerderung_regionaler_innovationsnetzwerke_staerkt_vor_allem_kleine_und_mittlere_unternehmen.html ]]> Wed, 09 Sep 2026 09:17:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018841.de Der verlorene Mann /de/diw_01.c.1018972.de/nachrichten/der_verlorene_mann.html ]]> Tue, 08 Sep 2026 11:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018972.de Die Politik der AfD schadet ihren Wählern /de/diw_01.c.1018660.de/nachrichten/die_politik_der_afd_schadet_ihren_waehlern.html ]]> Mon, 07 Sep 2026 09:49:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018660.de Gastaufenthalt von Thomas Meissner am SOEP im Juni und Juli 2026 /de/diw_01.c.1018407.de/nachrichten/gastaufenthalt_von_thomas_meissner_am_soep_im_juni_und_juli_2026.html ]]> Wed, 02 Sep 2026 17:31:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018407.de Das AfD-Paradox in Sachsen-Anhalt: Populäre soziale Versprechen, aber keine Basis für Sozialstaat /de/diw_01.c.1018188.de/das_afd-paradox_in_sachsen-anhalt__populaere_soziale_versprechen__aber_keine_basis_fuer_sozialstaat.html 2. September 2026 – Nach den Landtagswahlen am 6. September könnte Sachsen-Anhalt dramatische politische Veränderungen erfahren: Die AfD könnte zum ersten Mal Regierungsverantwortung übernehmen und den Ministerpräsidenten stellen. Für welche politischen Positionen steht die AfD in Sachsen-Anhalt? Wie fällt ein Vergleich zu den demokratischen Parteien aus, wo gibt es Überschneidungen? Und wie extrem ist die AfD in ihren Positionen, wo bestehen Widersprüche? Eine Auswertung des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für politische Bildung sowie ein Vergleich mit den Landtagswahlen 2016 und 2021 und der Bundestagswahl 2025 zeigen ein grundlegend verändertes Parteiensystem. Trotz wachsender Unterschiede in den Positionen der Parteien verliert die AfD vermehrt ihre inhaltliche Alleinstellung. Gerade in der Sozialpolitik zeigt sich in Sachsen-Anhalt das AfD-Paradox: Menschen und Wirtschaft sind auf eine gute öffentliche Daseinsvorsorge, Fachkräfte, kommunale Infrastruktur, Bildung, bezahlbares Wohnen und eine verlässliche Gesundheitsversorgung angewiesen. Die AfD unterstützt zwar einzelne populäre Maßnahmen wie kostenfreie Schüler-Mobilität, geringere Kita-Kosten oder öffentliche Krankenhäuser. Aber sie lehnt zentrale Voraussetzungen einer zukunftsfähigen sozialen Infrastruktur ab, etwa die Anwerbung ausländischer Fachkräfte, Projekte gegen Rechtsextremismus, Demokratiebildung, Klimaneutralität, Vermögensteuer und teils Instrumente des sozialen Wohnungsbaus oder der Ausbildungsfinanzierung.


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Wed, 02 Sep 2026 15:09:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018188.de
Exportüberraschung hebt Wachstumsaussichten – Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt aber fragil /de/diw_01.c.1018329.de/exportueberraschung_hebt_wachstumsaussichten______erholung_der_deutschen_wirtschaft_bleibt_aber_fragil.html ]]> Wed, 02 Sep 2026 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018329.de SOEP (DIW Berlin) und Universität Potsdam: Ausschreibung der W3-Professur für Angewandte Sozialforschung und Surveymethodologie /de/diw_01.c.1018051.de/nachrichten/soep__diw_berlin__und_universitaet_potsdam__ausschreibung_de___essur_fuer_angewandte_sozialforschung_und_surveymethodologie.html ]]> Mon, 31 Aug 2026 17:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018051.de Cannabis? Längst nicht unser größtes Drogenproblem /de/diw_01.c.1018021.de/nachrichten/cannabis__laengst_nicht_unser_groesstes_drogenproblem.html ]]> Mon, 31 Aug 2026 09:54:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1018021.de DIW-Konjunkturbarometer August: Deutsche Wirtschaft fasst langsam Fuß, Umfeld bleibt aber schwierig /de/diw_01.c.1017876.de/diw-konjunkturbarometer_august__deutsche_wirtschaft_fasst_langsam_fuss__umfeld_bleibt_aber_schwierig.html ]]> Thu, 27 Aug 2026 10:25:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017876.de Mütter haben in der Pandemie wegen Schulschließungen weniger gearbeitet, Väter mehr /de/diw_01.c.1017624.de/muetter_haben_in_der_pandemie_wegen_schulschliessungen_weniger_gearbeitet__vaeter_mehr.html ]]> Wed, 26 Aug 2026 09:11:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017624.de Claudia Kemfert: „Eine Grundgesetzänderung für Klimaanpassung ist überfällig“ /de/diw_01.c.1017609.de/eine_grundgesetzaenderung_fuer_klimaanpassung_ist_ueberfaellig.html Die SPD fordert, Klimaanpassung und Hitzeschutz im Grundgesetz zu verankern. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ordnet den Vorstoß folgendermaßen ein:

Die Grundgesetzänderung für Klimaanpassung ist überfällig. Klimaanpassung ist keine freiwillige Schönwetteraufgabe, sondern elementare Daseinsvorsorge. Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Hochwasser verursachen schon heute enorme gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden, und die Kommunen stehen dabei an vorderster Front. 

Deshalb brauchen wir endlich eine verlässliche gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern. Einzelne Förderprogramme und kurzfristige Hitzeschutzpakete reichen nicht. Klimaanpassung braucht Planungssicherheit: für mehr Stadtgrün und Verschattung, Entsiegelung, Wassermanagement, Hochwasserschutz und klimaresiliente Infrastruktur.

Wer heute bei der Vorsorge spart, zahlt morgen ein Vielfaches für die Schäden. Und klar ist auch: Anpassung ersetzt keinen Klimaschutz. Je stärker die Erderwärmung voranschreitet, desto schwieriger und teurer wird jede Anpassung. Wir brauchen deshalb beides: konsequenten Klimaschutz und eine dauerhaft finanzierte Klimaanpassung.


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Tue, 25 Aug 2026 12:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017609.de
SOEP-2-26 /sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017603.de ]]> Tue, 25 Aug 2026 00:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017603.de Warum eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen überfällig ist /de/diw_01.c.1017558.de/nachrichten/warum_eine_staerkere_besteuerung_hoher_vermoegen_ueberfaellig_ist.html ]]> Mon, 24 Aug 2026 11:51:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017558.de SOEPcampus@DIW Berlin: Präsenzworkshop am 6. + 7. Oktober 2026 /de/diw_01.c.1017492.de/nachrichten/soepcampus_diw_berlin__praesenzworkshop_am_6.___7._oktober_2026.html ]]> Fri, 21 Aug 2026 10:38:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017492.de Sabine Zinn in Monitoring-Panel zum NAP Kinderchancen berufen /de/diw_01.c.1017473.de/nachrichten/sabine_zinn_in_monitoring-panel_zum_nap_kinderchancen_berufen.html ]]> Thu, 20 Aug 2026 16:25:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017473.de DIW Berlin ist vier weitere Jahre Teil der Gemeinschaftsdiagnose /de/diw_01.c.1017293.de/diw_berlin_ist_vier_weitere_jahre_teil_der_gemeinschaftsdiagnose.html ]]> Wed, 19 Aug 2026 16:05:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017293.de Höhere CO2-Steuern können Produktivität der grünen Wirtschaft stärken /de/diw_01.c.1017233.de/hoehere_co2-steuern_koennen_produktivitaet_der_gruenen_wirtschaft_staerken.html ]]> Wed, 19 Aug 2026 09:02:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1017233.de Blockade der Straße von Hormus: Angebotsschock überlagert weltweit schwache Nachfrage, Ölpreise bleiben anfällig für Ausschläge /de/diw_01.c.1016760.de/blockade_der_strasse_von_hormus__angebotsschock_ueberlagert___ache_nachfrage__oelpreise_bleiben_anfaellig_fuer_ausschlaege.html 13. August 2026 – Die Blockade der Straße von Hormus ab Ende Februar hat den Ölmarkt in einer Konstellation weltweit schwacher Nachfrage und steigendem Ölangebot getroffen. Aufgrund des Angebotsschocks stieg der Ölpreis kurzzeitig auf über 110 US-Dollar pro Barrel. Die Konstellation von schwacher Nachfrage und Angebotsausweitung würde eigentlich zu einem sinkenden Ölpreis führen – zum Jahresende 2025 kostete ein Barrel Rohöl tatsächlich unter 60 US-Dollar, ein für manche Förderländer nicht mehr tragfähiger Preis. Bisher haben vor allem Nicht-OPEC-Länder ihr Angebot ausgeweitet. Auch innerhalb der OPEC ist die Geschlossenheit brüchig geworden: Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Mai 2026 ausgetreten und planen mehr Öl zu fördern. Wenn Öltanker die Straße von Hormus wieder wie früher passieren können, dürfte erneut die Konstellation von steigendem Angebot bei schwacher Nachfrage zum Tragen kommen. Noch zeichnet sich indes keine vollständige und dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus ab, zumal zunächst Minen geräumt und Sicherheitsgarantien geklärt werden müssen. Darüber hinaus bleiben Seewege anfällig, was künftig zu höheren Versicherungsprämien und volatileren Ölpreisen führen dürfte.


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Thu, 13 Aug 2026 15:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.1016760.de