Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_01.c.100319.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen.html Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Lohnschere in Deutschland schließt sich langsam – Zahl der Geringverdienenden geht zurück http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.725435.de ]]> Wed, 12 Feb 2020 10:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.725435.de Geopolitische Risiken belasten deutsche Wirtschaft http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.704415.de ]]> Wed, 05 Feb 2020 11:01:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.704415.de DIW Konjunkturbarometer Januar: Deutsche Wirtschaft weiter untertourig http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.704094.de ]]> Wed, 29 Jan 2020 10:37:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.704094.de Geflüchtete der letzten Jahre sind körperlich gesünder als die Gesamtbevölkerung http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.703939.de ]]> Wed, 29 Jan 2020 10:05:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.703939.de Managerinnen-Barometer: Langsamer Wandel in den Führungsetagen großer Unternehmen in Deutschland http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.703455.de ]]> Wed, 22 Jan 2020 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.703455.de Bauwirtschaft wächst stärker als die deutsche Gesamtwirtschaft http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.702272.de Bauwirtschaft wird in diesem und im nächsten Jahr nominal um mehr als sechs Prozent, real um rund drei Prozent zulegen – Eckpfeiler des Aufwärtstrends bleibt der Wohnungsbau, 2019 hat vor allem der Neubau kräftig zugenommen – Politik sollte langfristige Investitionsanreize setzen und Genehmigungsverfahren straffen

Die Bauwirtschaft ist und bleibt eine Stütze der Konjunktur in Deutschland. Im Jahr 2019 ist das Bauvolumen nominal um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. In diesem und im kommenden Jahre dürften die Umsätze des Baugewerbes und seiner angrenzenden Bereiche nominal um rund 6,5 Prozent beziehungsweise knapp sechs Prozent zulegen. Zu diesem Ergebnis kommen die Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zum Bauvolumen in Deutschland.


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Wed, 08 Jan 2020 10:15:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.702272.de
DIW-Studie zu Berlin: Mordrate auf OECD-Basis unplausibel, Kernaussagen des Berichts bleiben aber bestehen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.702189.de Studie zur Situation Berlins im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten muss eventuell an einer Stelle geändert werden – Offizieller OECD-Statistik für einen der 35 Einzelindikatoren (Mordrate) liegen möglicherweise fehlerhafte Daten zugrunde – Ohne Einbeziehung der Mordrate steigt Berlin bei der Lebenszufriedenheit von Platz 10 auf Platz 8

Am 20. Dezember 2019 hat das DIW Berlin gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung eine Studie mit dem Titel „Berlin auf dem Weg ins Jahr 2030“ veröffentlicht. In dieser Studie wurde analysiert, wie weit die deutsche Hauptstadt bei der Umsetzung seiner BerlinStrategie fortgeschritten ist. In acht Kategorien (Technologie, Talent, Mobilität, Nachhaltigkeit, Toleranz, Teilhabe, Lebenszufriedenheit, Administration) wurde untersucht, wo Berlin steht und wohin es sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Demnach hat sich Berlin in sieben der acht Kategorien verbessert, nur bei der Administration deuten die Indikatoren auf eine Verschlechterung der Lage in der Hauptstadt seit Ende der 2000er Jahre hin. Besondere Stärken hat Berlin im Bereich Technologie.


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Tue, 07 Jan 2020 04:15:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.702189.de
Wo Berlin auf dem Weg ins Jahr 2030 steht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.701528.de DIW Berlin und Bertelsmann Stiftung untersuchen Stärken und Schwächen Berlins – In sieben von acht Kategorien hat sich Berlin seit 2008 verbessert, nur in der Verwaltung ist Berlin zurückgefallen – Im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten überzeugt Berlin bei vor allem bei Talent und Technologie, aber nicht bei Mobilität und Verwaltung – Vorbilder könnten Städte wie Kopenhagen oder Stockholm sein, aber auch Lissabon hat Berlin etwas voraus

Berlin zeichnet sich in den letzten Jahren nicht nur durch ein Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung aus. Die Stadt ist auch ihren selbst gesteckten Entwicklungszielen aus der BerlinStrategie vielfach nähergekommen. Besondere Stärken hat die deutsche Hauptstadt im Bereich Technologie. Aber die Stadt weist auch Schwächen auf: Bei Nachhaltigkeit und Mobilität hat sie sich zwar verbessert, hinkt aber im Vergleich mit 15 europäischen Hauptstädten kräftig hinterher. Die Qualität öffentlicher Dienstleistungen wird in den letzten Jahren tendenziell immer schlechter bewertet. Die Effizienz der Verwaltung wird aktuell sogar nur in Rom noch schlechter eingeschätzt.


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Fri, 20 Dec 2019 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.701528.de
DIW Konjunkturbarometer Dezember: Gute Aussichten zum Jahresausklang http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.701420.de Auch im Dezember steigt das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) –  erneut um anderthalb Punkte auf nun 93 Zähler. Damit bleibt es allerdings weiter deutlich unter der 100-Punkte-Marke, die für einen durchschnittlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung steht. Das Bruttoinlandsprodukt wird im vierten Quartal voraussichtlich geringfügig sinken, um 0,1 Prozent. „Stand jetzt können wir allenfalls auf eine rote Null hoffen“, so DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen, „die Industrie bleibt nämlich auch im Schlussquartal stärker als noch im November erwartet im Rückwärtsgang. Die Zeichen stehen indes auf Besserung, denn die Unternehmen schauen – vor allem mit Blick auf das Auslandsgeschäft – wieder zuversichtlicher in die Zukunft.“


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Fri, 20 Dec 2019 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.701420.de
Deutsche Wirtschaft steht auf wackeligen Füßen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.700821.de Schwächephase in der Industrie hält an – Konsum der privaten Haushalte stützt Wirtschaft – Langfristiges Investitionsprogramm der öffentlichen Hand notwendig, um Standort Deutschland attraktiver zu machen und den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen

Die deutsche Wirtschaft steht weiterhin auf wackeligen Füßen. Die Produktion der Industrieunternehmen ist bis zuletzt deutlich gesunken. Der nach wie vor unklare Verlauf des Brexit und die nicht gelösten weltweiten Handelskonflikte sorgen für Verunsicherung. Die Ursachen für den stotternden Konjunkturmotor sind allerdings nicht nur extern, sondern zumindest teilweise auch hausgemacht: Die für die deutsche Wirtschaft wichtige Automobilindustrie steht vor großen Umbrüchen – neben dem Wandel hin zur Elektromobilität sind viele Hersteller auch mit der Frage konfrontiert, wie wettbewerbsfähig der Produktionsstandort Deutschland noch ist. Dessen Qualität hat in den vergangenen Jahren auch darunter gelitten, dass der Staat nicht ausreichend investiert hat.

Zwar steckt die öffentliche Hand bis zum Jahr 2021 wohl zusätzlich rund 18 Milliarden Euro unter anderem in Infrastruktur und Bildung – allerdings fehlt es nach wie vor an einem länger angelegten Investitionsprogramm, das Kontinuität verspricht und das Wachstumspotential der deutschen Wirtschaft nachhaltig erhöht. Kurzfristig sind es vor allem die privaten Haushalte, die die deutsche Wirtschaft zumindest einigermaßen am Laufen halten. Die Löhne nehmen zu, die Inflation ist moderat und die Schwäche der Industrie hat bisher keine tiefen Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Deshalb hält das DIW Berlin für das laufende Jahr an seiner Wachstumsprognose vom Herbst in Höhe von 0,5 Prozent fest.


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Wed, 11 Dec 2019 12:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.700821.de
Grundsicherung: Hohe Rate der Nichtinanspruchnahme deutet auf hohe verdeckte Altersarmut http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699978.de Rund 60 Prozent der anspruchsberechtigten Seniorinnen und Senioren nehmen Grundsicherung nicht in Anspruch – Einkommen würden bei voller Inanspruchnahme im Schnitt um 30 Prozent steigen – Antragsverfahren müssten vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden

Mehr als die Hälfte der Seniorinnen und Senioren, denen Grundsicherung im Alter zusteht, nehmen diese nicht in Anspruch. Dies ergibt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) der Deutschen Rentenversicherung Bund gefördert wurde.


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Wed, 04 Dec 2019 09:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699978.de
Strikte Mindestabstände bremsen Ausbau der Windenergie http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699104.de Aktuelle DIW-Studie zeigt, dass Abstandsregelung für Windräder in Bayern Ausbau der Windenergie um 90 Prozent gedrosselt hat – Ergebnisse lassen sich auf 1000-Meter-Regelung im Bund übertragen: Starke Einbrüche sind auch hier zu erwarten – Akzeptanz für Windenergieanlagen ist eher mit stärkerer finanzieller Beteiligung der Kommunen zu erreichen

Der geplante Mindestabstand von 1000 Metern von Windkraftanlagen zu Wohnsiedlungen wird den Ausbau der Windenergie stark drosseln. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die beiden Studienautoren Jan Stede und Nils May haben die Wirkung der bestehenden Mindestabstandsregelung in Bayern analysiert. Seit dem Jahr 2014 muss dort das Zehnfache der Höhe einer Anlage als Abstand zur nächsten Wohnsiedlung eingehalten werden (10 H-Regelung). „Entgegen dem Bundestrend sind die Genehmigungen für Windräder in Bayern in den Folgejahren eingebrochen. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass hierfür die bayerische 10 H-Regelung die Ursache ist“, berichtet DIW-Ökonom Jan Stede.

 


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Thu, 28 Nov 2019 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699104.de
DIW Konjunkturbarometer November: Silberstreif am Horizont http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699070.de Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) klettert im November um anderthalb Punkte auf gut 91 Zähler. Nachdem die Wirtschaftsleistung im vergangenen Quartal bereits um 0,1 Prozent gestiegen war, dürfte es auch im laufenden Jahresschlussquartal ein Wachstum in dieser Größenordnung geben. „Zuletzt gab es positivere Nachrichten aus der seit Längerem arg gebeutelten Industrie. Auch wenn die Industrieproduktion zum Jahresausklang noch einmal etwas schrumpfen dürfte, haben sich die Erwartungen aufgehellt und die Auftragslage verbessert“, erklärt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen die Gründe für die Entwicklung. Für das Schlussquartal zeichnet sich das erste Auftragsplus seit fast zwei Jahren ab – und auch die Lieferungen ins Ausland werden wohl weiter zulegen.


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Wed, 27 Nov 2019 11:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699070.de
Kita-Gebührenbefreiungen sind keine effiziente Maßnahme, um die Erwerbstätigkeit von Müttern zu fördern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699050.de Studie untersucht auf Basis des Mikrozensus, wie frühere Kita-Gebührenabschaffungen das Erwerbsverhalten beeinflusst haben – Kein Effekt auf Erwerbstätigenquote der Mütter, Wochenarbeitszeit steigt nur kurzfristig – Maßnahmen wie gezieltere steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten könnten effizienter sein

Die meisten Bundesländer wollen die im Rahmen des „Gute-KiTa-Gesetz“ verfügbaren Gelder des Bundes auch dafür nutzen, alle Eltern in größerem Umfang als bisher bei den Kita-Gebühren zu entlasten. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) deutet jedoch darauf hin, dass dies nicht viel bringen wird – jedenfalls dann nicht, wenn das Ziel lautet, mehr Müttern die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder eine höhere Wochenarbeitszeit zu ermöglichen. Unter anderem auf Basis von Daten des Mikrozensus haben die DIW-FamilienökonomInnen Mathias Huebener, Astrid Pape und C. Katharina Spieß anhand früherer Gebührenbefreiungen der Jahre 2006 bis 2011 untersucht, wie sich diese auf das Erwerbsverhalten der Eltern ausgewirkt haben. Das Kernergebnis: Wird das letzte Kita-Jahr des Kindes vor der Einschulung gebührenfrei, sind nicht mehr Mütter erwerbstätig als vor der Gebührenreform. Allerdings weiten die bereits erwerbstätigen Mütter kurzfristig ihre wöchentliche Arbeitszeit aus – um vier Prozent oder umgerechnet rund 0,8 Stunden.


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Wed, 27 Nov 2019 10:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.699050.de
Bundesländervergleich erneuerbare Energien: Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind Vorreiter http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.698957.de Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind führende Bundesländer im Bereich erneuerbarer Energien – 6. jährlicher Bundesländervergleich vom DIW Berlin und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag von und in Kooperation mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) –  Analyse bewertet auf Basis von 61 Indikatoren politische Anstrengungen und Erfolge der Länder bei Nutzung von erneuerbaren Energien und beim wirtschaftlich-technischen Wandel

Im Gesamtranking des 6. Bundesländervergleichs erneuerbare Energien belegen Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg die Spitzenpositionen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sind ein zentraler Baustein der Klimapolitik. „Die international vereinbarten Klimaschutzziele erfordern, dass die Energieversorgung schnell auf erneuerbare Energien umgestellt wird. Hierfür müssen Bund und Länder noch mehr tun, sowohl im Stromsektor als auch im Wärmebereich und im Verkehr ”, erläutert Prof. Dr. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin.


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Wed, 27 Nov 2019 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.698957.de
100 Jahre deutsches Steuersystem: Permanente Reformen, neue Herausforderungen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.698461.de Vor 100 Jahren wurde das deutsche Steuersystem grundlegend umgestaltet – DIW-Studie beschreibt Änderungen, Anpassungen und neue Herausforderungen – Nach Steuersenkungen für hohe Einkommen und Vermögen stehen aktuell Verteilungsfragen im Vordergrund – Keine substanzielle Senkung der Steuer- und Abgabenbelastung in Aussicht

Als vor hundert Jahren das deutsche Steuersystem umfassend reformiert wurde, war dies der desaströsen Lage der öffentlichen Finanzen nach dem Ersten Weltkrieg geschuldet. Die „Erzbergerschen Steuer- und Finanzreformen“, die von Juli 1919 bis März 2020 durchgesetzt wurden, schufen die Grundlagen des deutschen Steuersystems, die bis heute gültig sind. Zahlreiche Reformen hat es seither gegeben, insbesondere bei Mehrwertsteuer, Energiesteuern, Unternehmensteuern und vermögensbezogenen Steuern. Doch die wesentlichen Strukturen des Steuersystems blieben bestehen. Neben den Verteilungsfragen sind Globalisierung und Digitalisierung aktuell große Herausforderungen, auf die auch steuerpolitisch reagiert werden muss. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die die Veränderungen des deutschen Steuersystems seit dem Ende des Ersten Weltkriegs analysiert hat.


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Wed, 20 Nov 2019 09:15:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.698461.de
Teilzeiterwerbstätigkeit: Überwiegend weiblich und im Durchschnitt schlechter bezahlt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.697756.de Immer mehr Frauen sind erwerbstätig, oft aber nur in Teilzeit – Stundenlohnlücke zwischen Teilzeit- und Vollzeitjobs deutlich gestiegen – Gesetz zu Rückkehrrecht auf Vollzeitstelle sollte durch weitere Maßnahmen flankiert werden, um Teilzeitfalle zu begegnen

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen – immer mehr von ihnen arbeiten jedoch in Teilzeit: Im Jahr 2017 waren es 36 Prozent, über zehn Prozentpunkte mehr als Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig ist der sogenannte Part-time Wage Gap, also die Stundenlohnlücke zwischen einem Vollzeit- und einem Teilzeitjob, deutlich gewachsen, von fünf Prozent Mitte der 1990er Jahre auf mittlerweile rund 17 Prozent. Das sind zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Einerseits ist es eine gute Nachricht, dass immer mehr Frauen erwerbstätig sind, wenn auch viele nur in Teilzeit – sie haben ein eigenes Erwerbseinkommen und somit auch eigene Ansprüche an die sozialen Sicherungssysteme“, sagt Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am DIW Berlin. „Andererseits haben Teilzeitjobs Nachteile: Der Stundenlohn ist oft geringer, auch weil die Tätigkeiten öfter einfache und manuelle sind – diese Unterschiede sind zuletzt noch deutlich größer geworden“, so Wrohlich.


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Wed, 13 Nov 2019 10:46:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.697756.de
Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West: Gemischte Bilanz 30 Jahre nach dem Mauerfall http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696580.de Studie vergleicht Entwicklung der Lebensbedingungen seit der Wiedervereinigung – Neue Länder haben aufgeholt, liegen aber weiterhin zurück – Ländliche Prägung Ostdeutschlands und ungünstige Bevölkerungsstruktur sind wichtige Ursachen, die auch einige westdeutsche Regionen belasten – Regional differenzierte Stadt-Land-Vergleiche scheinen daher künftig angebrachter als pauschale Ost-West-Vergleiche

30 Jahre nach dem Mauerfall ergibt sich mit Blick auf das Ziel, in Ost- und Westdeutschland gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, eine gemischte Bilanz. Auf der einen Seite haben sich die beiden Landesteile einander angeglichen: So ist die Arbeitslosigkeit in den neuen Ländern im Vergleich zu den Nachwendejahren deutlich gesunken, auch bei der Wirtschaftskraft holte der Osten auf. Wanderungssalden sind inzwischen ausgeglichen, Lebenserwartung und Lebenszufriedenheit liegen heute deutlich höher als noch vor drei Jahrzehnten. Auf der anderen Seite hinken die neuen Länder im Vergleich zu den alten in vielen Bereichen weiterhin hinterher, nicht nur bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit: Die Bevölkerung ist infolge von Abwanderung und sinkenden Geburtenraten nach der Wiedervereinigung älter als im Westen, der Anteil der Niedriglohnbeschäftigen und auch die Arbeitslosenquote höher.


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Wed, 06 Nov 2019 10:51:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696580.de
Befragte in Deutschland finden ihr eigenes Einkommen häufiger gerecht als andere EuropäerInnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696509.de Aktuelle Studie untersucht, wie gerecht Erwerbseinkommen in Deutschland im Vergleich zum europäischen Durchschnitt empfunden werden – Mehrheit in Deutschland und Europa bewertet niedrige Einkommen als ungerechterweise zu niedrig – Das eigene Bruttoeinkommen wird in Deutschland häufiger als gerecht bewertet als im europäischen Mittel – Befragte in Deutschland stimmen häufiger dem Leistungsprinzip zu als der europäische Schnitt

Die Einkommensungleichheit ist in vielen europäischen Ländern nach wie vor sehr groß und hat gerade in Deutschland in den letzten Jahren noch zugenommen. Doch Ungleichheit muss nicht per se ungerecht sein. Mit der Ende Oktober veröffentlichten 9. Welle des European Social Survey (ESS) liegen zum ersten Mal europaweite, repräsentative Daten vor, die es erlauben Gerechtigkeitseinstellungen und die Unterscheidung in gerechte und ungerechte Ungleichheiten in Europa umfassend und vergleichend zu beleuchten.


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Wed, 06 Nov 2019 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696509.de
DIW Konjunkturbarometer Oktober: Hoffnung auf Ende der Talfahrt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.695072.de Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im Oktober im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen und liegt nun bei gut 90 Punkten. Zwar dürfte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im dritten Quartal gegenüber den vorangegangenen drei Monaten erneut gesunken sein (um 0,2 Prozent). Im laufenden vierten Quartal wird es aber wohl zumindest nicht weiter bergab gehen. Die Wirtschaftsleistung dürfte dann in etwa stagnieren.


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Wed, 30 Oct 2019 12:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.695072.de