Nachrichten des SOEP http://www.diw.de/de/diw_02.c.221179.de/news_and_events.html Nachrichten, Pressemitteilungen und Stellenangebote des SOEP de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/thumbnails/soep-logo_kl.jpeg.458933.jpeg SOEP (DIW Berlin) http://www.diw.de/de/soep „Wir fragen auch nach Lotteriegewinnen“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.700050.de ]]> Wed, 04 Dec 2019 03:21:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.700050.de Unsere jährliche SOEP-Nutzerbefragung hat wieder begonnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.698585.de Wir möchten Sie bitten, an der SOEP Nutzerbefragung 2019 teilzunehmen. Auf diese Weise helfen Sie uns, die SOEP-Daten und unsere Dienstleistungen für die internationale SOEP-Nutzergemeinschaft weiter zu verbessern.

Wenn Sie keine persönliche Einladung erhalten haben, registrieren Sie sich bitte
 hier (dieser Link ist nur bis zum 23. Dezember 2019 aktiv).

Die gesamte Umfrage dauert nur 10 Minuten. In diesem Jahr haben wir ein besonderes Interesse daran zu erfahren, welche generierten Datensätze die Anwenderinnen und Anwender hauptsächlich für ihre Analysen verwenden. Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung unserer Nutzergemeinde, auch der neuen NutzerInnen, die seit letztem Jahr dabei sind.

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden auf dieser Seite veröffentlicht. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung: usersurvey@diw.de


]]>
Thu, 21 Nov 2019 04:25:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.698585.de
Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West: Gemischte Bilanz 30 Jahre nach dem Mauerfall http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696580.de Studie vergleicht Entwicklung der Lebensbedingungen seit der Wiedervereinigung – Neue Länder haben aufgeholt, liegen aber weiterhin zurück – Ländliche Prägung Ostdeutschlands und ungünstige Bevölkerungsstruktur sind wichtige Ursachen, die auch einige westdeutsche Regionen belasten – Regional differenzierte Stadt-Land-Vergleiche scheinen daher künftig angebrachter als pauschale Ost-West-Vergleiche

30 Jahre nach dem Mauerfall ergibt sich mit Blick auf das Ziel, in Ost- und Westdeutschland gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, eine gemischte Bilanz. Auf der einen Seite haben sich die beiden Landesteile einander angeglichen: So ist die Arbeitslosigkeit in den neuen Ländern im Vergleich zu den Nachwendejahren deutlich gesunken, auch bei der Wirtschaftskraft holte der Osten auf. Wanderungssalden sind inzwischen ausgeglichen, Lebenserwartung und Lebenszufriedenheit liegen heute deutlich höher als noch vor drei Jahrzehnten. Auf der anderen Seite hinken die neuen Länder im Vergleich zu den alten in vielen Bereichen weiterhin hinterher, nicht nur bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit: Die Bevölkerung ist infolge von Abwanderung und sinkenden Geburtenraten nach der Wiedervereinigung älter als im Westen, der Anteil der Niedriglohnbeschäftigen und auch die Arbeitslosenquote höher.


]]>
Wed, 06 Nov 2019 10:51:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696580.de
Befragte in Deutschland finden ihr eigenes Einkommen häufiger gerecht als andere EuropäerInnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696509.de Aktuelle Studie untersucht, wie gerecht Erwerbseinkommen in Deutschland im Vergleich zum europäischen Durchschnitt empfunden werden – Mehrheit in Deutschland und Europa bewertet niedrige Einkommen als ungerechterweise zu niedrig – Das eigene Bruttoeinkommen wird in Deutschland häufiger als gerecht bewertet als im europäischen Mittel – Befragte in Deutschland stimmen häufiger dem Leistungsprinzip zu als der europäische Schnitt

Die Einkommensungleichheit ist in vielen europäischen Ländern nach wie vor sehr groß und hat gerade in Deutschland in den letzten Jahren noch zugenommen. Doch Ungleichheit muss nicht per se ungerecht sein. Mit der Ende Oktober veröffentlichten 9. Welle des European Social Survey (ESS) liegen zum ersten Mal europaweite, repräsentative Daten vor, die es erlauben Gerechtigkeitseinstellungen und die Unterscheidung in gerechte und ungerechte Ungleichheiten in Europa umfassend und vergleichend zu beleuchten.


]]>
Wed, 06 Nov 2019 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696509.de
Jürgen Schupp: „Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Grundrechte von Langzeitarbeitslosen“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696447.de Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über Leistungskürzungen bei BezieherInnen von Arbeitslosengeld II kommentiert Jürgen Schupp, Vize-Direktor des Sozio-oekonomischen Panels am Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Rechtmäßigkeit von Sanktionen ist durchaus wegweisend. Ab morgen besteht für viele betroffene Langzeitarbeitslose Rechtssicherheit darüber, dass ihnen einerseits Mitwirkungspflichten zur Überwindung der eigenen Bedürftigkeit auferlegt werden dürfen, andererseits aber im Falle der Verletzung dieser Verpflichtungen die Leistungen um maximal 30 Prozent gekürzt werden können. Das Urteil stärkt die Rechte der Leistungsberechtigten zudem dadurch, dass das Jobcenter künftig vor finanziellen Sanktionierungen stets die Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahme überprüfen muss. Das BVerfG hat heute aber auch festgestellt, dass die Wirksamkeit dieser Leistungsminderung bisher nicht hinreichend erforscht sei. Neben der Sanktionsbeschränkung und -prüfung stärken diese offenkundigen Zweifel an einer vermeintlichen „Alternativlosigkeit“ zu Sanktionen die Grundrechte betroffener Langzeitarbeitslose. Mit welchen Methoden man eine solche Wirksamkeit von sozialpolitischen Maßnahmen wissenschaftlich erforschen kann, haben die diesjährig ausgezeichneten Wirtschaftsnobelpreisträger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Anhand wissenschaftlich begleiteter Feldexperimente mit einer von Maßnahmen betroffenen Gruppe sowie einer Kontrollgruppe könnte man innerhalb weniger Jahre die Wirksamkeit von Sanktionierungen, aber genauso auch die Wirksamkeit von vollkommener Sanktionsfreiheit – oder bedingungsloser Gewährung von Geldleistungen – empirisch ermitteln. Das Gericht stellt in seiner Begründung fest, dass je länger eine gesetzliche Regelung in Kraft ist, der Gesetzgeber umso stärker in der Pflicht ist, die Wirkung und Angemessenheit konkret zu belegen. Deshalb Mut zu Experimenten!
]]>
Tue, 05 Nov 2019 01:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.696447.de
RatSWD: Aufruf zur Wahlregistrierung und Anmeldung zur 8. KSWD http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.694336.de Registrieren Sie sich für Wahl des RatSWD

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) startet 2020 in seine 7. Berufungsperiode. Er setzt sich für die nutzungsfreundliche Weiterentwicklung der Forschungsdateninfrastruktur für die Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften ein. Mit der sich im Aufbau befindlichen Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zeichnen sich hierbei große Dynamiken ab, in denen der RatSWD seinen Wählerinnen und Wählern eine starke Stimme geben will.
Für die Wahl der Vorschläge aus der Wissenschaft wird Ihre jeweilige Fachgesellschaft eine Kandidatin und einen Kandidaten aufstellen. Registrieren Sie sich daher bitte bis zum 03.02.2020 im Wahlportal des RatSWD, um an der Wahl teilnehmen zu können: www.ratswd.de/wahl
Die Ergebnisse der Wahl werden auf der 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten am 02. und 03.03.2020 in Berlin bekannt gegeben.

Gesellschaft braucht Wissenschaft – Wissenschaft braucht Daten: 8|KSWD am 02./03.03.2020 in Berlin

Die 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (8|KSWD) ist das Austauschforum für empirische Wirtschafts- und Sozialforschung. Erhebungs- und Analysemethoden, Datenquellen und Dateninfrastrukturen stehen zur Debatte.
Schwerpunktthemen der 8|KSWD sind: Evidenzbasierte Politikberatung, FAIRe Registerdaten, Big Data, Datafizierung der Gesellschaft, Kriminalstatistik, Online-Erhebungen, Innovative Zugänge zu sensiblen Daten, Datenerhebung mit Smartphone & Co.
Programm, Anmeldung und weitere Informationen zur 8|KSWD unter: www.ratswd.de/kswd
 
Präsentieren Sie Ihre Forschung auf der 8|KSWD

  • Posterpräsentation mit Elevator Pitch: Bewerben Sie sich mit Ihrer innovativen Forschung mit Daten aus den Forschungsdatenzentren (FDZ) und sichern Sie sich die Chance auf den RatSWD-Posterpreis. Call for Posters unter: https://www.ratswd.de/8kswd/call-for-posters
  • Science Slam: Slammen Sie über Ihre Forschung mit FDZ-Daten. Für den 10-minütigen Kurzvortrag sind Präsentationen, Requisiten, Live-Experimente oder andere Hilfsmittel willkommen. Bewerbungen bitte an: office@ratswd.de
     

]]>
Fri, 25 Oct 2019 10:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.694336.de
RatSWD: Aufruf zur Wahlregistrierung und Anmeldung zur 8. KSWD http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.694326.de Registrieren Sie sich zur Wahl des RatSWD

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) startet 2020 in seine 7. Berufungsperiode. Er setzt sich für die nutzungsfreundliche Weiterentwicklung der Forschungsdateninfrastruktur für die Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften ein. Mit der sich im Aufbau befindlichen Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zeichnen sich hierbei große Dynamiken ab, in denen der RatSWD seinen Wählerinnen und Wählern eine starke Stimme geben will.
Für die Wahl der Vorschläge aus der Wissenschaft wird Ihre jeweilige Fachgesellschaft eine Kandidatin und einen Kandidaten aufstellen. Registrieren Sie sich daher bitte bis zum 03.02.2020 im Wahlportal des RatSWD, um an der Wahl teilnehmen zu können: www.ratswd.de/wahl
Die Ergebnisse der Wahl werden auf der 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten am 02. und 03.03.2020 in Berlin bekannt gegeben.

Gesellschaft braucht Wissenschaft – Wissenschaft braucht Daten: 8|KSWD am 02./03.03.2020 in Berlin

Die 8. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (8|KSWD) ist das Austauschforum für empirische Wirtschafts- und Sozialforschung. Erhebungs- und Analysemethoden, Datenquellen und Dateninfrastrukturen stehen zur Debatte.
Schwerpunktthemen der 8|KSWD sind: Evidenzbasierte Politikberatung, FAIRe Registerdaten, Big Data, Datafizierung der Gesellschaft, Kriminalstatistik, Online-Erhebungen, Innovative Zugänge zu sensiblen Daten, Datenerhebung mit Smartphone & Co.
Programm, Anmeldung und weitere Informationen zur 8|KSWD unter: www.ratswd.de/kswd
 
Präsentieren Sie Ihre Forschung auf der 8|KSWD

  • Posterpräsentation mit Elevator Pitch: Bewerben Sie sich mit Ihrer innovativen Forschung mit Daten aus den Forschungsdatenzentren (FDZ) und sichern Sie sich die Chance auf den RatSWD-Posterpreis. Call for Posters unter: https://www.ratswd.de/8kswd/call-for-posters
  • Science Slam: Slammen Sie über Ihre Forschung mit FDZ-Daten. Für den 10-minütigen Kurzvortrag sind Präsentationen, Requisiten, Live-Experimente oder andere Hilfsmittel willkommen. Bewerbungen bitte an: office@ratswd.de
     

]]>
Fri, 25 Oct 2019 09:54:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.694326.de
Call for Presentations – SOEP Brown Bag Seminar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.694312.de Das SOEP Brown Bag ist ein Mittagsseminar im SOEP in Berlin, das während des gesamten Semesters jede zweite Woche stattfindet und in dem Forschende ihre Arbeit präsentieren können, die mit Daten des SOEP und/oder anderen Haushaltspanels entstanden sind. Wir bieten damit nicht nur eine gute Möglichkeit, sowohl mit den Mitarbeitenden des SOEP in Kontakt zu treten, als auch wertvolles Feedback von denjenigen zu erhalten, die an der Datengenerierung und -analyse eben dieser Daten beteiligt sind.

Wir möchten hiermit Forschende, die nicht direkt mit dem SOEP verbunden sind, einladen, ihre Ergebnisse zu präsentierten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Lea-Maria Löbel und Daniel Graeber unter  soep-brownbag@diw.de für weitere Informationen wie z.B. mögliche Termine.


]]>
Fri, 25 Oct 2019 09:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.694312.de
Ehrenamtliches Engagement in Deutschland deutlich gestiegen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.683617.de Studie auf Basis von SOEP-Daten – Generation der 68er bleibt häufiger auch nach dem Renteneintritt ehrenamtlich aktiv – Anstieg des Engagements geht aber auch auf junge Menschen zurück – Pflicht zum Engagement für bestimmte Altersgruppen wäre nicht zielführend, stattdessen sollten flexible und niedrigschwellige Angebote für alle geschaffen werden, die ehrenamtlich aktiv sein wollen

Fast jede dritte in Deutschland lebende Person ab 17 Jahren – insgesamt also rund 22 Millionen – engagiert sich ehrenamtlich. Der Anteil der ehrenamtlich Aktiven lag im Jahr 2017 bei rund 32 Prozent und damit um fünf Prozentpunkte höher als im Jahr 1990. Sowohl junge Erwachsene als auch Rentnerinnen und Rentner sind zunehmend bereit, beispielsweise in Vereinen, Initiativen oder der Flüchtlingshilfe freiwillig mit anzupacken. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die auf repräsentativen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) basiert.


]]>
Wed, 16 Oct 2019 10:37:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.683617.de
SOEP-IS für neue Forschungsfragen: Call for Proposals für die Befragung 2020 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.683476.de Das SOEP-Team möchte Sie auch in diesem Jahr auf die Möglichkeiten der SOEP-Innovations-Stichprobe (SOEP-IS) hinweisen und Sie ermuntern, dieses Instrument zu nutzen, um direkt zu Ihrer Forschungsfrage Mikrodaten auf Haushaltsebene erheben zu lassen. Wenn Sie als ForscherIn  z.B. Informationen auf Haushaltsebene benötigen oder die Einstellung von Individuen für Ihre Forschung wichtig ist, gibt Ihnen SOEP-IS die Möglichkeit diese Information zu erhalten.

Mehr Informationen dazu finden Sie etwas weiter unten oder auf unserer Webseite.

Deadlines für die Befragung 2020:
Kurze Beschreibung des Projektes bis 30. November 2019
Wenn eine Einladung erfolgt, eine ausführliche Bewerbung bis 31. Dezember 2019

Projektvorschläge sollen per E-Mail beim SOEP-Surveymanagement eingereicht werden unter: soep-surveymanagement@diw.de

Bitte beachten: Die ausführliche Bewerbung soll auf Englisch nach dieser Vorlage erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite  https://www.diw.de/soep-is.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an David Richter (drichter@diw.de)

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Aufruf in Ihren Kreisen bekannt machen würden.

Weitere Informationen zu SOEP-IS:
Die SOEP Innovations-Stichprobe (SOEP-IS) eignet sich für Kurzzeitexperimente, aber vor allem auch für Langzeit-Erhebungen, die im SOEP-Core nicht möglich sind – zum Beispiel, weil es sich um noch nicht etablierte Instrumente oder sehr spezifische Erkenntnisinteressen handelt. Projektideen, die bereits durchgeführt wurden, sind (komplexe) ökonomische Verhaltensexperimente, Implicit Association Tests (IAT) und komplexe Prozeduren zur Messung der Zeitnutzung (Day Reconstruction Method (DRM)).
Ein Ausschuss des SOEP Survey Rates wird die inhaltliche Bedeutung und Relevanz der vorgeschlagenen Fragestellungen überprüfen und gewichten. Wenn das vorgeschlagene Projekt bereits durch die DFG oder andere Drittmittelgeber bewilligt ist, entfällt dieser Schritt einer externen Begutachtung. Da auch für DFG- oder andere Projekte die survey-methodische Durchführbarkeit gewährleistet sein muss, sollten interessierte ForscherInnen sich vor Abgabe eines Antrags an die DFG oder einen anderen renommierten Förderer mit dem SOEP Survey Management in Verbindung setzen.

Die Daten der Innovationsmodule werden zunächst für 12 Monate exklusiv denjenigen Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt, die die jeweiligen Ideen eingebracht haben. Sobald jedoch das 12-Monatsembargo endet, werden sie ebenfalls weitergebeben und können damit von allen SOEP-ForscherInnen genutzt werden.

Einen Überblick über die bisher durchgeführten Innovationsmodule finden Sie hier

Als neues technisches Feature wurden für die Befragung 2014 des SOEP-IS 111 Smartphones zur Datensammlung mit der Experience Sampling Method (ESM) angeschafft. Auch für künftige Befragungen können diese genutzt werden.


]]>
Mon, 14 Oct 2019 04:15:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.683476.de
Modernes Rollenverständnis verbessert die Zufriedenheit der Eltern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679878.de Dank der zunehmenden Freiheit, zwischen Elternschaft und Erwerbstätigkeit zu wählen und die Kinderbetreuung individuell zu gestalten, sind Mütter und Väter heute zufriedener mit ihrem Leben als vor 20 oder 30 Jahren. Das zeigt eine Studie auf Basis von Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin, die eine Forschungsgruppe um den Schweizer Soziologen Klaus Preisner erstellt hat. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Gender & Society online veröffentlicht.


]]>
Tue, 08 Oct 2019 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679878.de
Vermögen in Deutschland legen deutlich zu, Ungleichheit verharrt auf hohem Niveau http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679995.de Individuelle Nettovermögen legen zwischen 2012 und 2017 im Schnitt um ein Fünftel an Wert zu – Vor allem Immobilien und Betriebsvermögen tragen zur Wertsteigerung bei  – Ungleichheit bleibt auch im internationalen Vergleich hoch – Ostdeutsche nur halb so vermögend wie Westdeutsche

Die Deutschen werden reicher: Nachdem das Nettovermögen zwischen 2002 und 2012 nominal nur wenig gestiegen war, hat es in den Jahren ab 2012 wieder deutlich zugelegt. Die Bevölkerung ab 17 Jahren verfügte im Jahr 2017 durchschnittlich über 22 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren: Waren es im Jahr 2012 noch knapp 85.000 Euro, stieg es bis 2017 auf knapp 103.000 Euro. Ostdeutsche liegen mit einem individuellen Nettovermögen von 55.000 Euro im Jahr 2017 weit unter diesem Schnitt. 


]]>
Wed, 02 Oct 2019 10:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679995.de
Braucht Deutschland eine Ost-Quote? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679697.de „Es wächst zusammen, was zusammengehört“, kommentierte Willy Brandt 1989 den Mauerfall. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist schon vieles zusammengewachsen, aber trotz vieler positiver Erfolge gilt Ostdeutschland weiterhin als strukturschwach, mit niedrigeren Löhnen und geringerer Wirtschaftskraft (SVR 2019). Auch haben sich nur wenige Konzernzentralen großer Unternehmen in Ostdeutschland niedergelassen. So befindet sich unter den DAX-30 notierten Börsenunternehmen kein ostdeutsches Unternehmen (BMWi 2018, Gropp et al. 2019).

Des Weiteren sind Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik, und Wissenschaft – mal abgesehen von der ostdeutschen Bundeskanzlerin – meist durch Westdeutsche besetzt und der Ruf nach einer „Ost-Quote“ oder „Quote für Ostdeutsche“ wird immer lauter. Zum Anteil der Führungskräfte, den Ursachen und den daraus resultierenden Folgen der Unterrepräsentierung von Personen mit ostdeutscher Sozialisation gibt es nur wenige repräsentative Studien sowie Projekte wie u.a. am DeZim Institut (Projekttitel „Soziale Integration ohne Eliten“) und die Informationen beruhen hauptsächlich auf dem Anteil von Ostdeutschen als Vorstände in DAX-30 Unternehmen oder in Spitzenpositionen einzelner Sektoren (u.a. Machatzke 1997, Bluhm et al. 2016, Schönherr et al. 2019).

In der vorliegenden Studie fassen wir im ersten Teil die derzeitige Literatur in Bezug auf Ostdeutsche in Spitzenpositionen zusammen. Dabei konzentrieren wir uns, wie in den meisten vorhandenen Studien, hauptsächlich auf den Anteil von Ostdeutschen in einzelnen Sektoren wie u.a. Dax-30 Vorständen, Bundeskabinetten, bei StaatssekretärInnen sowie bei HochschulpräsidentInnen und -rektorInnen. Im zweiten Schritt wird der Untersuchungsrahmen auf Führungskräfte im Allgemeinen und in einem dritten Schritt auf TopmanagerInnen erweitert. Für die zweite und dritte Analyse werden die für Deutschland repräsentativen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (Goebel et al. 2019) verwendet.


]]>
Mon, 30 Sep 2019 12:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679697.de
Neues DFG-Projekt: SOEP-Forscher untersuchen die Rolle der Gesundheit für die Integration von Geflüchteten http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679349.de Wie unterscheiden sich Geflüchtete in Bezug auf ihre Gesundheit? Und in welchem Zusammenhang stehen die Ungleichheiten in der Gesundheit mit ihren Lebensbedingungen und dem Gesundheitssystem? Diesen Fragen geht ab diesem Herbst für zunächst drei Jahre die Forschungsgruppe Fluchtmigration nach Deutschland: ein „Vergrößerungsglas“ für umfassendere Herausforderungen im Bereich Public Health“ (PH-LENS) nach, zu der auch Jürgen Schupp, Vize-Direktor des SOEP, sowie Hannes Kröger, Post-Doc im SOEP, gehören. Im Teilprojekt „Longitudinal aspects of the interaction between health and integration of refugees in Germany (LARGE)“ entwickeln sie auf Grundlage der IAB-BAMF-SOEP-Stichprobe Geflüchteter ein Indikatorenset zur physischen und mentalen Gesundheit. Darüber hinaus untersuchen sie, welche Rolle diese Indikatoren im Laufe der Zeit für die Integration der Geflüchteten in die deutsche Gesellschaft spielen. Die beiden Sozialwissenschaftler nutzen dafür neben längsschnittlichen auch quasi-experimentelle Analysemethoden.

Die Einrichtung der Forschungsgruppe hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auf Empfehlung des Senats im Juli 2019 bewilligt. Das Teilprojekt wird ab 1. Oktober mit insgesamt 425.436 Euro gefördert.

Pressemitteilung der DFG zu den neu bewilligten DFG-Forschungsgruppen

PH-LENS mit allen Teilprojekten in der Projektedatenbank der DFG


]]>
Tue, 24 Sep 2019 03:37:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679349.de
Wir freuen uns über unseren 5.000. Datennutzer http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672727.de Herzlich Willkommen, Professor Leonardo Becchetti von der Universität Rom Tor Vergata!

Die anonymisierten Forschungsdaten des SOEP werden ausschließlich nach Abschluss eines Kooperationsvertrags zwischen Forschenden und dem DIW Berlin weitergegeben.

Becchettis Forschungsthema: Heterogeneity in Beliefs Comparing West and East Germany". Viel Erfolg.

5000soepdatauser.jpg


]]>
Fri, 16 Aug 2019 02:02:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672727.de
Aktualisierte Daten über persönliches privates Vermögen in Kürze erhältlich http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672675.de In der Befragungswelle 2017 von SOEP-Core wurde zum vierten Mal ein Fragenmodul über persönliches privates Vermögen eingesetzt. Die Daten dieses Modules wurden aufbereitet, um mit Item Non-response umzugehen und nutzerfreundliche harmonisierte Variablen in den oft genutzten Datensätzen PWEALTH and HWEALTH bereitzustellen. Sie enthalten somit jetzt Daten zu privatem Vermögen aus den Jahren 2002, 2007, 2012 und 2017.

Änderungen gebenüber der vorherigen Version finden Sie auf der englischen Seite.

Ab 16. September können registrierte DatennutzerInnen, die diese Informationen nutzen wollen, einen Downloadlink für diese Daten anfordern. Bitte melden Sie sich bei soepmail@diw.de


]]>
Wed, 14 Aug 2019 04:19:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672675.de
SOEP User Conference 2020 - Call for Papers veröffentlicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669932.de

SAVE THE DATE: 9.-10. Juli 2020, in Berlin!

Der Call for Papers für unsere SOEP2020 - 14th International German Socio-Economic Panel User Conference ist online.

SOEP-ForscherInnen aller Disziplinen sind eingeladen,sich mit einem Abstract zu bewerben. Das Hauptthema der Konferenz und der Keynotes lautet "Inequalities and Their Subjective Perceptions in a Changing World".

Mehr Informationen (in englisch) auf unserer Konferenzhomepage.


]]>
Fri, 19 Jul 2019 08:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669932.de
Staatlich geförderter Mietkauf kann einkommensschwachen Familien Weg in eigene vier Wände ebnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669801.de Mietkaufmodell könnte mehr Menschen den Erwerb einer Immobilie und damit den Aufbau von Vermögen erlauben – Monatliche Zahlungen würden sich Berechnungen zufolge im Rahmen aktueller Mieten bewegen – Kosten für den Staat hielten sich im Rahmen – Herausforderungen beispielsweise bei Auswahl der Mietkaufberechtigten

Mit staatlicher Anschubfinanzierung und monatlichen Mietkaufzahlungen zum Immobilieneigentümer werden: Das könnte für viele junge Familien mit kleinen und mittleren Einkommen ein Weg sein, sich vor immer stärker steigenden Wohnkosten zu schützen und gleichzeitig Vermögen aufzubauen. Ein entsprechendes Mietkaufmodell schlagen Markus Grabka aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), und Peter Gründling, der als freier Finanzberater tätig ist, vor.


]]>
Wed, 17 Jul 2019 10:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669801.de
Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Beschäftigte nicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635473.de Mehr als eine Million Beschäftige, denen der Mindestlohn zugestanden hätte, bekamen im Jahr 2017 weniger als 8,84 Euro pro Stunde – Trotz Mindestlohnerhöhung hat sich die positive Lohnentwicklung in unterster Lohngruppe nicht fortgesetzt – „Fair Pay“-Plakette könnte Anreize für Arbeitgeber setzen

Seit gut vier Jahren gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn – doch nach wie vor erhalten ihn viele anspruchsberechtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht. Das zeigen neue Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die bisherige Zahlen zur Nichteinhaltung des Mindestlohns für das Jahr 2017 – das aktuellste, für das entsprechende Daten vorliegen – fortschreiben. Demzufolge wurden selbst bei einer konservativen Schätzung mindestens 1,3 Millionen Beschäftige, denen der Mindestlohn zugestanden hätte, in ihrer Haupttätigkeit unterhalb des Mindestlohns in Höhe von damals 8,84 Euro pro Stunde bezahlt. Hinzu kamen rund eine halbe Million Beschäftigte, die in einer Nebentätigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten. „Nach wie vor bekommen in Deutschland viele Beschäftigte nicht den Stundenlohn, der ihnen gesetzlich zusteht“, fasst Studienautor Markus Grabka, der die neuen Zahlen gemeinsam mit Alexandra Fedorets und Carsten Schröder berechnet hat, das zentrale Ergebnis der Studie zusammen.


]]>
Wed, 10 Jul 2019 09:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635473.de
"Der Job ist nicht toll bezahlt, aber auch nicht prekär" - Interview mit Jürgen Schupp http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635407.de ]]> Tue, 09 Jul 2019 04:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635407.de