Nachrichten des SOEP http://www.diw.de/de/diw_02.c.221179.de/news_and_events.html Nachrichten, Pressemitteilungen und Stellenangebote des SOEP de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/thumbnails/soep-logo_kl.jpeg.458933.jpeg SOEP (DIW Berlin) http://www.diw.de/de/soep SOEP-IS für neue Forschungsfragen: Call for Proposals für die Befragung 2020 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.683476.de Das SOEP-Team möchte Sie auch in diesem Jahr auf die Möglichkeiten der SOEP-Innovations-Stichprobe (SOEP-IS) hinweisen und Sie ermuntern, dieses Instrument zu nutzen, um direkt zu Ihrer Forschungsfrage Mikrodaten auf Haushaltsebene erheben zu lassen. Wenn Sie als ForscherIn  z.B. Informationen auf Haushaltsebene benötigen oder die Einstellung von Individuen für Ihre Forschung wichtig ist, gibt Ihnen SOEP-IS die Möglichkeit diese Information zu erhalten.

Mehr Informationen dazu finden Sie etwas weiter unten oder auf unserer Webseite.

Deadlines für die Befragung 2020:
Kurze Beschreibung des Projektes bis 30. November 2019
Wenn eine Einladung erfolgt, eine ausführliche Bewerbung bis 31. Dezember 2019

Projektvorschläge sollen per E-Mail beim SOEP-Surveymanagement eingereicht werden unter: soep-surveymanagement@diw.de

Bitte beachten: Die ausführliche Bewerbung soll auf Englisch nach dieser Vorlage erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite  https://www.diw.de/soep-is.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an David Richter (drichter@diw.de)

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Aufruf in Ihren Kreisen bekannt machen würden.

More information on SOEP-IS:
Die SOEP Innovations-Stichprobe (SOEP-IS) eignet sich für Kurzzeitexperimente, aber vor allem auch für Langzeit-Erhebungen, die im SOEP-Core nicht möglich sind – zum Beispiel, weil es sich um noch nicht etablierte Instrumente oder sehr spezifische Erkenntnisinteressen handelt. Projektideen, die bereits durchgeführt wurden, sind (komplexe) ökonomische Verhaltensexperimente, Implicit Association Tests (IAT) und komplexe Prozeduren zur Messung der Zeitnutzung (Day Reconstruction Method (DRM)).
Ein Ausschuss des SOEP Survey Rates wird die inhaltliche Bedeutung und Relevanz der vorgeschlagenen Fragestellungen überprüfen und gewichten. Wenn das vorgeschlagene Projekt bereits durch die DFG oder andere Drittmittelgeber bewilligt ist, entfällt dieser Schritt einer externen Begutachtung. Da auch für DFG- oder andere Projekte die survey-methodische Durchführbarkeit gewährleistet sein muss, sollten interessierte ForscherInnen sich vor Abgabe eines Antrags an die DFG oder einen anderen renommierten Förderer mit dem SOEP Survey Management in Verbindung setzen.

Die Daten der Innovationsmodule werden zunächst für 12 Monate exklusiv denjenigen Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt, die die jeweiligen Ideen eingebracht haben. Sobald jedoch das 12-Monatsembargo endet, werden sie ebenfalls weitergebeben und können damit von allen SOEP-ForscherInnen genutzt werden.

Einen Überblick über die bisher durchgeführten Innovationsmodule finden Sie hier

Als neues technisches Feature wurden für die Befragung 2014 des SOEP-IS 111 Smartphones zur Datensammlung mit der Experience Sampling Method (ESM) angeschafft. Auch für künftige Befragungen können diese genutzt werden.


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Mon, 14 Oct 2019 04:15:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.683476.de
Modernes Rollenverständnis verbessert die Zufriedenheit der Eltern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679878.de Dank der zunehmenden Freiheit, zwischen Elternschaft und Erwerbstätigkeit zu wählen und die Kinderbetreuung individuell zu gestalten, sind Mütter und Väter heute zufriedener mit ihrem Leben als vor 20 oder 30 Jahren. Das zeigt eine Studie auf Basis von Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin, die eine Forschungsgruppe um den Schweizer Soziologen Klaus Preisner erstellt hat. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Gender & Society online veröffentlicht.


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Tue, 08 Oct 2019 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679878.de
Vermögen in Deutschland legen deutlich zu, Ungleichheit verharrt auf hohem Niveau http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679995.de Individuelle Nettovermögen legen zwischen 2012 und 2017 im Schnitt um ein Fünftel an Wert zu – Vor allem Immobilien und Betriebsvermögen tragen zur Wertsteigerung bei  – Ungleichheit bleibt auch im internationalen Vergleich hoch – Ostdeutsche nur halb so vermögend wie Westdeutsche

Die Deutschen werden reicher: Nachdem das Nettovermögen zwischen 2002 und 2012 nominal nur wenig gestiegen war, hat es in den Jahren ab 2012 wieder deutlich zugelegt. Die Bevölkerung ab 17 Jahren verfügte im Jahr 2017 durchschnittlich über 22 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren: Waren es im Jahr 2012 noch knapp 85.000 Euro, stieg es bis 2017 auf knapp 103.000 Euro. Ostdeutsche liegen mit einem individuellen Nettovermögen von 55.000 Euro im Jahr 2017 weit unter diesem Schnitt. 


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Wed, 02 Oct 2019 10:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679995.de
Braucht Deutschland eine Ost-Quote? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679697.de „Es wächst zusammen, was zusammengehört“, kommentierte Willy Brandt 1989 den Mauerfall. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist schon vieles zusammengewachsen, aber trotz vieler positiver Erfolge gilt Ostdeutschland weiterhin als strukturschwach, mit niedrigeren Löhnen und geringerer Wirtschaftskraft (SVR 2019). Auch haben sich nur wenige Konzernzentralen großer Unternehmen in Ostdeutschland niedergelassen. So befindet sich unter den DAX-30 notierten Börsenunternehmen kein ostdeutsches Unternehmen (BMWi 2018, Gropp et al. 2019).

Des Weiteren sind Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik, und Wissenschaft – mal abgesehen von der ostdeutschen Bundeskanzlerin – meist durch Westdeutsche besetzt und der Ruf nach einer „Ost-Quote“ oder „Quote für Ostdeutsche“ wird immer lauter. Zum Anteil der Führungskräfte, den Ursachen und den daraus resultierenden Folgen der Unterrepräsentierung von Personen mit ostdeutscher Sozialisation gibt es nur wenige repräsentative Studien sowie Projekte wie u.a. am DeZim Institut (Projekttitel „Soziale Integration ohne Eliten“) und die Informationen beruhen hauptsächlich auf dem Anteil von Ostdeutschen als Vorstände in DAX-30 Unternehmen oder in Spitzenpositionen einzelner Sektoren (u.a. Machatzke 1997, Bluhm et al. 2016, Schönherr et al. 2019).

In der vorliegenden Studie fassen wir im ersten Teil die derzeitige Literatur in Bezug auf Ostdeutsche in Spitzenpositionen zusammen. Dabei konzentrieren wir uns, wie in den meisten vorhandenen Studien, hauptsächlich auf den Anteil von Ostdeutschen in einzelnen Sektoren wie u.a. Dax-30 Vorständen, Bundeskabinetten, bei StaatssekretärInnen sowie bei HochschulpräsidentInnen und -rektorInnen. Im zweiten Schritt wird der Untersuchungsrahmen auf Führungskräfte im Allgemeinen und in einem dritten Schritt auf TopmanagerInnen erweitert. Für die zweite und dritte Analyse werden die für Deutschland repräsentativen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (Goebel et al. 2019) verwendet.


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Mon, 30 Sep 2019 12:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679697.de
Neues DFG-Projekt: SOEP-Forscher untersuchen die Rolle der Gesundheit für die Integration von Geflüchteten http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679349.de Wie unterscheiden sich Geflüchtete in Bezug auf ihre Gesundheit? Und in welchem Zusammenhang stehen die Ungleichheiten in der Gesundheit mit ihren Lebensbedingungen und dem Gesundheitssystem? Diesen Fragen geht ab diesem Herbst für zunächst drei Jahre die Forschungsgruppe Fluchtmigration nach Deutschland: ein „Vergrößerungsglas“ für umfassendere Herausforderungen im Bereich Public Health“ (PH-LENS) nach, zu der auch Jürgen Schupp, Vize-Direktor des SOEP, sowie Hannes Kröger, Post-Doc im SOEP, gehören. Im Teilprojekt „Longitudinal aspects of the interaction between health and integration of refugees in Germany (LARGE)“ entwickeln sie auf Grundlage der IAB-BAMF-SOEP-Stichprobe Geflüchteter ein Indikatorenset zur physischen und mentalen Gesundheit. Darüber hinaus untersuchen sie, welche Rolle diese Indikatoren im Laufe der Zeit für die Integration der Geflüchteten in die deutsche Gesellschaft spielen. Die beiden Sozialwissenschaftler nutzen dafür neben längsschnittlichen auch quasi-experimentelle Analysemethoden.

Die Einrichtung der Forschungsgruppe hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auf Empfehlung des Senats im Juli 2019 bewilligt. Das Teilprojekt wird ab 1. Oktober mit insgesamt 425.436 Euro gefördert.

Pressemitteilung der DFG zu den neu bewilligten DFG-Forschungsgruppen

PH-LENS mit allen Teilprojekten in der Projektedatenbank der DFG


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Tue, 24 Sep 2019 03:37:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.679349.de
Wir freuen uns über unseren 5.000. Datennutzer http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672727.de Herzlich Willkommen, Professor Leonardo Becchetti von der Universität Rom Tor Vergata!

Die anonymisierten Forschungsdaten des SOEP werden ausschließlich nach Abschluss eines Kooperationsvertrags zwischen Forschenden und dem DIW Berlin weitergegeben.

Becchettis Forschungsthema: Heterogeneity in Beliefs Comparing West and East Germany". Viel Erfolg.

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Fri, 16 Aug 2019 02:02:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672727.de
Aktualisierte Daten über persönliches privates Vermögen in Kürze erhältlich http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672675.de In der Befragungswelle 2017 von SOEP-Core wurde zum vierten Mal ein Fragenmodul über persönliches privates Vermögen eingesetzt. Die Daten dieses Modules wurden aufbereitet, um mit Item Non-response umzugehen und nutzerfreundliche harmonisierte Variablen in den oft genutzten Datensätzen PWEALTH and HWEALTH bereitzustellen. Sie enthalten somit jetzt Daten zu privatem Vermögen aus den Jahren 2002, 2007, 2012 und 2017.

Änderungen gebenüber der vorherigen Version finden Sie auf der englischen Seite.

Ab 16. September können registrierte DatennutzerInnen, die diese Informationen nutzen wollen, einen Downloadlink für diese Daten anfordern. Bitte melden Sie sich bei soepmail@diw.de


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Wed, 14 Aug 2019 04:19:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.672675.de
SOEP User Conference 2020 - Call for Papers veröffentlicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669932.de

SAVE THE DATE: 9.-10. Juli 2020, in Berlin!

Der Call for Papers für unsere SOEP2020 - 14th International German Socio-Economic Panel User Conference ist online.

SOEP-ForscherInnen aller Disziplinen sind eingeladen,sich mit einem Abstract zu bewerben. Das Hauptthema der Konferenz und der Keynotes lautet "Inequalities and Their Subjective Perceptions in a Changing World".

Mehr Informationen (in englisch) auf unserer  Konferenzhomepage.


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Fri, 19 Jul 2019 08:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669932.de
Staatlich geförderter Mietkauf kann einkommensschwachen Familien Weg in eigene vier Wände ebnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669801.de Mietkaufmodell könnte mehr Menschen den Erwerb einer Immobilie und damit den Aufbau von Vermögen erlauben – Monatliche Zahlungen würden sich Berechnungen zufolge im Rahmen aktueller Mieten bewegen – Kosten für den Staat hielten sich im Rahmen – Herausforderungen beispielsweise bei Auswahl der Mietkaufberechtigten

Mit staatlicher Anschubfinanzierung und monatlichen Mietkaufzahlungen zum Immobilieneigentümer werden: Das könnte für viele junge Familien mit kleinen und mittleren Einkommen ein Weg sein, sich vor immer stärker steigenden Wohnkosten zu schützen und gleichzeitig Vermögen aufzubauen. Ein entsprechendes Mietkaufmodell schlagen Markus Grabka aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), und Peter Gründling, der als freier Finanzberater tätig ist, vor.


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Wed, 17 Jul 2019 10:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.669801.de
Mindestlohn: Nach wie vor erhalten ihn viele Beschäftigte nicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635473.de Mehr als eine Million Beschäftige, denen der Mindestlohn zugestanden hätte, bekamen im Jahr 2017 weniger als 8,84 Euro pro Stunde – Trotz Mindestlohnerhöhung hat sich die positive Lohnentwicklung in unterster Lohngruppe nicht fortgesetzt – „Fair Pay“-Plakette könnte Anreize für Arbeitgeber setzen

Seit gut vier Jahren gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn – doch nach wie vor erhalten ihn viele anspruchsberechtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht. Das zeigen neue Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die bisherige Zahlen zur Nichteinhaltung des Mindestlohns für das Jahr 2017 – das aktuellste, für das entsprechende Daten vorliegen – fortschreiben. Demzufolge wurden selbst bei einer konservativen Schätzung mindestens 1,3 Millionen Beschäftige, denen der Mindestlohn zugestanden hätte, in ihrer Haupttätigkeit unterhalb des Mindestlohns in Höhe von damals 8,84 Euro pro Stunde bezahlt. Hinzu kamen rund eine halbe Million Beschäftigte, die in einer Nebentätigkeit weniger als den Mindestlohn erhielten. „Nach wie vor bekommen in Deutschland viele Beschäftigte nicht den Stundenlohn, der ihnen gesetzlich zusteht“, fasst Studienautor Markus Grabka, der die neuen Zahlen gemeinsam mit Alexandra Fedorets und Carsten Schröder berechnet hat, das zentrale Ergebnis der Studie zusammen.


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Wed, 10 Jul 2019 09:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635473.de
"Der Job ist nicht toll bezahlt, aber auch nicht prekär" - Interview mit Jürgen Schupp http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635407.de ]]> Tue, 09 Jul 2019 04:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635407.de Wohnkosten sind für immer mehr ältere Menschen in Deutschland eine Belastung http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635092.de Wohnkosten sind seit 1996 stark gestiegen, insbesondere für Mieterinnen und Mieter – Zwei Drittel der älteren Mieterhaushalte geben über 30 Prozent ihres Einkommens für Wohnen aus, 1996 waren es 38 Prozent – Insbesondere Alleinlebende sind von hoher Belastung durch Wohnkosten betroffen


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Wed, 03 Jul 2019 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635092.de
Soeben veröffentlicht: SOEP Wave Report 2018 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635072.de Der SOEP Wave Report 2018 enthält Informationen und Berichte des zurückliegenden Jahres zu den Aktivitäten und Veranstaltungen des SOEP und seiner Mitarbeitenden, zu Veröffentlichungen auf SOEP-Datengrundlage sowie die Methodenberichte des Umfrageinstituts KANTAR.

Zusätzlich gibt der Wave Report einen Einblick in das SOEP-IS Modul: "Füchse in der Stadt", in das Forschungsprojekt SOEP-RV (Verknüpfung des SOEP mit administrativen Daten der Rentenversicherung) und in die Analyse im internationalen Vergleich mittels EU-SILC-Klon.


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Tue, 02 Jul 2019 01:50:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635072.de
Call for Proposals: Externe Forschungsfragen für die 4. Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635040.de Deadline: 30.09.2019 für die Datenerhebung im Sommer/Herbst 2020.

Nutzen Sie die seit 4 Jahren laufende IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter für eigene Forschungsfragen.

Im Rahmen der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter wird erneut in beschränktem Umfang externen Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit eingeräumt, eigene Fragen einzureichen. Vertiefende Forschungsfragen zu einem breiten Themenspektrum können berücksichtigt werden, unter anderem:

  • Integrationsverläufe
  • Spracherwerb
  • Bildung
  • Zugehörigkeit
  • Survey Methodologie

Wir bieten Forscherinnen und Forscher weltweit erneut die Möglichkeit, die IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter für ihre Forschungsvorhaben zu nutzen (siehe Projektbeschreibung und die Fragebögen 2017). Die Evaluierung der Einreichungen wird auch 2019 in einem kompetitiven und begutachtenden Verfahren um die „besten“ Forschungsfragen erfolgen.

Folgende Kriterien werden hier berücksichtigt:

  • Wissenschaftliche Exzellenz
  • Grad der Innovation im Kontext der vorhandenen Fragebögen
  • Relevanz für ein breites Spektrum von Datennutzenden
  • Anwendbarkeit und Integrationsfähigkeit im Rahmen einer Haushaltsbefragung
  • Fragen mit geringem Beantwortungsaufwand (1 oder 2 zusätzliche Minuten) werden bevorzugt.
  • Fragen müssen für die Befragten auch mit unterschiedlichem Bildungshintergrund verständlich sein.
  • Fragen müssen die Privatsphäre der Befragten respektieren.

Durch die bereits vorgenommene Verknüpfung der Befragungsdaten mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB ergeben sich insbesondere für die Forschung zur Arbeitsmarktintegration und anderen Aspekten der strukturellen Integration große Analysepotenziale.

Im Jahr 2021 werden die von der Nutzendengemeinschaft eingebrachten Fragen und Daten der nationalen wie internationalen Forschungsgemeinschaft im nutzerfreundlichen Format über die Forschungsdatenzentren des SOEP, IAB und BAMF faktisch anonymisiert zugänglich gemacht. Weiterhin wird die Geflüchtetenbefragung mit den bestehenden IAB-SOEP-Migrationsstichproben und auch den SOEP-Stichproben der Jahre 1984 bis 2020 in einen gemeinsamen Gewichtungs- und Hochrechnungsrahmen integriert. Vergleichende Analysen von Geflüchteten mit anderen MigrantInnen und mit in Deutschland geborenen Personen sind somit niedrigschwellig umsetzbar, wobei die Umsetzung der neuen Indikatoren ausschließlich in der IAB-BAMF-SOEP-Stichprobe Geflüchteter erfolgen wird.

In der ersten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (2016) haben 4.465 erwachsene Geflüchtete in 3.289 Haushalten teilgenommen. Im Rahmen der Stichprobenziehung wurde unter anderem ein besonderes Augenmerk auf geflüchtete Familien gelegt, um deren besondere Situation abbilden zu können. Im Mai 2017 erfolgte eine Vergrößerung und Auffrischung der Stichprobe um 1.500 Haushalte. Im Jahr 2018 wurden 3.911 Geflüchtete über 18 Jahren in 3.030 Haushalten befragt, die in den Jahren 2013-2016 als Asylsuchende nach Deutschland eingereist sind.

Das Frageprogramm wird zweisprachig auf den CAPI-Laptops dargestellt. Insgesamt stehen neben Deutsch sechs weitere Sprachen zur Verfügung: Englisch, Arabisch, Farsi, Paschtu, Kurmandschi und Urdu.

Deadlines

Interessierte ForscherInnen sollten sich bis spätestens 30. August 2019 mit dem SOEP Survey Management in Verbindung setzen und ihr Vorhaben kurz darstellen. Wird das Vorhaben survey-methodisch als durchführbar erachtet, folgt das offizielle Bewerbungsverfahren. Die Bewerbung muss bis spätestens 30.09.2019 eingehen.

Senden Sie uns Ihre Bewerbung!

Bewerbungen sind auf Englisch zu richten an soep-survey-refugees@diw.de.

Kontakt

Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Valeriia Heidemann (vheidemann@diw.de).

Siehe auch:
Regulations on How to Submit a Proposal for IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees


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Mon, 01 Jul 2019 02:26:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.635040.de
SOEP-Daten in der Soziologie: Ein neuer Referenzartikel http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.632775.de Soeben ist ein neuer Fachaufsatz online erschienen, der die SOEP-Daten für die Soziologie beschreibt und der sich als Verweis gut eignet:

Marco Giesselmann, Sandra Bohmann, Jan Goebel, Peter Krause, Elisabeth Liebau, David Richter, Diana Schacht, Carsten Schröder, Jürgen Schupp, Stefan Liebig. 2019. The Individual in Context(s): Research Potentials of the Socio-Economic Panel Study (SOEP) in Sociology. European Sociological Review (online first), https://doi.org/10.1093/esr/jcz029


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Tue, 25 Jun 2019 01:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.632775.de
Maria Metzing hat ihre Dissertation erfolgreich verteidigt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.632622.de Maria Metzing, wissenschaftliche Mitarbeiterin im SOEP, hat ihre Dissertation an der Freien Universität Berlin erfolgreich verteidigt.

Die Doktorarbeit mit dem Titel "Essays on Inequality: Income Distribution, (Just) Taxation and Well-being" wurde von Prof. Dr. Carsten Schröder (DIW Berlin, Freie Universität Berlin) und Prof. Dr. Ronnie Schöb (Freie Universität Berlin) betreut. Wir gratulieren Maria herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihr alles Gute für ihre weiter Karriere.

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Mon, 24 Jun 2019 01:49:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.632622.de
Wer besser verdient, lebt zunehmend länger und erhält dadurch überproportional mehr Rente http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.625503.de Lebenserwartung steigt stetig mit höherem Lebenslohneinkommen – Differenz zwischen unterstem und oberstem Lohndezil von westdeutschen Männern nimmt im Zeitverlauf von vier auf sieben Jahre zu – Besserverdiener profitieren von mehr Rentenzahlungen im Verhältnis zu geleisteten Beiträgen – Äquivalenzprinzip in gesetzlicher Rentenversicherung wird nicht eingehalten – Ergebnisse sprechen für eine Aufwertung geringer Rentenansprüche

Wer in seinem Leben ein niedriges Erwerbseinkommen erwirtschaftet hat, ist nicht nur einem erhöhten Altersarmutsrisiko ausgesetzt, sondern lebt auch noch kürzer als Besserverdienende. Dadurch erhalten Menschen aus den unteren Lohngruppen überproportional weniger Rentenzahlungen im Verhältnis zu den eingezahlten Beiträgen. Und der Abstand bei den Lebenserwartungen zu den Besserverdienenden nimmt auch noch zu. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Sie unterstreicht damit, wie wichtig eine Aufwertung der unteren Rentenansprüche wäre, um die Verhältnismäßigkeit wiederherzustellen und das Altersarmutsrisiko zu senken.


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Wed, 05 Jun 2019 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.625503.de
Nachbestellung der migspell-Daten http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.623747.de Bei der aktuellen Datenauslieferung (v34) wurde fäschlicherwiese der Datensatz migspell nicht aktualisiert und die vorherige Version weitergegeben. Interessenten können sich den aktuellen Datensatz nachbestellen, indem sie eine E-Mail an soepmail schicken oder sich telefonisch an die SOEPhotline wenden.


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Mon, 27 May 2019 01:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.623747.de
Die Persönlichkeit von Geflüchteten entscheidet mit darüber, wie gut Integration gelingt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.622505.de Eine erhöhte Bereitschaft Risiken einzugehen, Gefälligkeiten zu erwidern sowie die Überzeugung, das eigene Leben im Griff zu haben führen dazu, dass Geflüchtete schneller in Deutschland Fuß fassen.

Geflüchtete, die risikobereiter sind, eher Gefälligkeiten erwidern und stärker als andere davon überzeugt sind, das eigene Leben im Griff zu haben, integrieren sich schneller in die Gesellschaft. Das zeigt eine Studie auf Basis von Daten der „IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland“, die Wissenschaftler des Sozio-oekonomischen Panel am DIW Berlin gemeinsam mit Forschenden der Universität des Saarlandes und der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster erstellt haben. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „Collabra: Psychology“ veröffentlicht.


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Tue, 21 May 2019 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.622505.de
SOEPtutorials - Video-Einführungen in das SOEP http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.622062.de Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Serie SOEPtutorials vorstellen zu können! SOEPtutorials eigenen sich sowohl für diejenigen, die die SOEP-Core-Daten erstmals nutzen, als auch für 'WiedereinsteigerInnen', die sich schnell auf den Stand der Dinge bringen wollen. Die SOEPtutorials können als Folge angesehen werden, um Schritt für Schritt an die Arbeit mit den SOEP-Daten herangeführt zu werden, oder einzeln, um spezielle Fragen zu beantworten. Die SOEPtutorials wurden auf englisch produziert.

SOEPtutorials in der DIW Mediathek oder auf  SOEP YouTube


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Thu, 16 May 2019 12:52:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.622062.de