Nachrichten des SOEP http://www.diw.de/de/diw_02.c.221179.de/news_and_events.html Nachrichten, Pressemitteilungen und Stellenangebote des SOEP de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/thumbnails/soep-logo_kl.jpeg.458933.jpeg SOEP (DIW Berlin) http://www.diw.de/de/soep Umfragebasierte Studien: „Fake-Interviews“ bleiben die Ausnahme: Kommentar von Jürgen Schupp http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.577420.de Letzte Woche hat ein Rechercheteam von SPIEGEL Online ausführlich über Manipulationen in der Marktforschung berichtet und Belege eines selbstbekennenden früheren Mitarbeiters angeführt, die belegen sollen, dass Ergebnisse von auf Umfragen basierenden Studien mitunter frei erfunden sind. Die Reportage beansprucht zu zeigen, dass offensichtlich in der Marktforschung Unternehmen mit Kenntnis von deren Leitungspersonen in betrügerischer Absicht sowie mit krimineller Energie Fälschungen vorgenommen haben oder mit Hilfe von an dritte Unternehmen weitergegebenen Aufträgen manipulierte Datensätze erstellt und Kunden in Rechnung gestellt wurden. Gefälschte Interviews schaden nicht allein denjenigen Unternehmen, die empirische Studien beauftragt haben und anschließend Entscheidungen auf der Basis von Datenmüll getroffen haben, sondern nähren auch Zweifel am generellen Renommee von Umfragen und stellen somit einen Vertrauensschaden für viele korrekt arbeitende Befragungsinstitute dar. Inwieweit die Anschuldigungen wirklich zutreffen und vor allem auch mehr Fälle in der Marktforschung betroffen und zur Generalisierung auf die ganze Branche geeignet sind, wird sicherlich noch Gegenstand weiterer Recherchen von Instituten wie Kunden bleiben. [...]

Der vollständige Kommentar von Jürgen Schupp aus dem DIW Wochenbericht 6/2018


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Wed, 07 Feb 2018 08:58:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.577420.de
Guter Mindestlohn, schlechter Mindestlohn: Kommentar von Alexandra Fedorets http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.576144.de Die Lohnungleichheit steigt in Deutschland seit den 80er-Jahren. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Die abnehmende Bedeutung der Gewerkschaften, der technologische Fortschritt, der Anstieg sogenannter „atypischer“ Beschäftigungsverhältnisse. All das ging zu Lasten von Menschen mit niedrigen Löhnen, deren Reallöhne am stärksten zurückgingen. Ein Instrument dagegen, das immer wieder zur Sprache kommt: Der Mindestlohn. Doch ist dieser geeignet, um die Einkommensungleichheit in Deutschland wirklich zu reduzieren? [...]

Der vollständige Kommentar von Alexandra Fedorets aus dem DIW Wochenbericht 5/2018


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Wed, 31 Jan 2018 08:50:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.576144.de
Einkommensverteilung in Deutschland: Spreizung der Bruttoeinkommen hat seit der Wiedervereinigung zugenommen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575256.de Die zehn Prozent mit dem höchsten Einkommen erwirtschaften in Deutschland fast genauso viel wie die mittleren 40 Prozent – Oberstes Ein-Prozent steigert Anteil am Volkseinkommen seit 1995 von acht auf 13 Prozent.

Der Anteil der Spitzeneinkommen am Volkseinkommen ist in Deutschland seit Mitte der neunziger Jahre stark gewachsen. Dagegen hat sich der Anteil, den die Hälfte mit den geringsten Bruttoeinkommen erwirtschaftet, seitdem deutlich reduziert. Das sind wesentliche Ergebnisse einer Untersuchung, die die DIW-Ökonomin Charlotte Bartels im Rahmen des World Inequality Reports für Deutschland auf Basis von Einkommensteuerdaten erstellt hat.


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Tue, 16 Jan 2018 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575256.de
"Spitzenverdiener in Deutschland hatten nach dem Zweiten Weltkrieg keine Stunde null": Interview mit Charlotte Bartels http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575322.de Frau Bartels, Sie haben die Einkommensverteilung in Deutschland von 1871 bis 2013 untersucht. Auf welche Daten konnten Sie dabei zurückgreifen?

Die einzige Möglichkeit, einen so langen Zeitraum zu untersuchen, ist die Auswertung von Einkommensteuerdaten, die seit dem 19. Jahrhundert mit der Einführung der Einkommensteuer in den deutschen Ländern zur Verfügung stehen.

Wie sieht das für die Zeit der beiden Weltkriege aus?
Für den Ersten Weltkrieg haben wir über den gesamten Kriegszeitraum Daten. Sie zeigen einen enormen Zuwachs der Einkommen von Spitzenverdienern bis 1918. [...]

Das Interview mit Charlotte Bartels wurde im DIW Wochenbericht Nr. 3/2018 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview als pdf-Dokument und als Podcast.

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Tue, 16 Jan 2018 08:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575322.de
Einige Urlaubstage könnten in Feiertage umgewandelt werden: Kommentar von Gert G. Wagner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574751.de Niedersachens Ministerpräsident Weil plant, in seinem Bundesland ab 2018 einen zusätzlichen Feiertag gesetzlich einzuführen. Im Gespräch ist der Reformationstag am 31. Oktober, der im vergangenen Jahr 2017 wegen des Luther-Jubiläums bundesweit als zusätzlicher Feiertag galt. Sicher ist, dass nördliche Bundesländer wie Niedersachsen mit zum Teil nur neun gesetzlichen Feiertagen im Vergleich zu 14 in Bayern auf jeden Fall Luft nach oben haben. [...]

Der vollständige Kommentar von Gert G. Wagner in: DIW Wochenbericht 1+2/2018


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Wed, 10 Jan 2018 10:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574751.de
SOEPcampus@DIW Berlin 2018 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573170.de Am 28. Februar und 1. März 2018 findet wieder unser jährlicher deutschsprachiger Workshop zur Einführung in die Analyse der SOEP-Daten im DIW Berlin statt.

Für weitere Informationen zu SOEPcampus klicken Sie hier.

Der Workshop richtet sich sowohl an neue Nutzerinnen und Nutzer als auch an Personen mit Vorkenntnissen, die auf der Suche nach konkreten Problemlösungen oder themenspezifischer Beratung sind.

Der Workshop ist bereits ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.


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Mon, 08 Jan 2018 10:02:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573170.de
Gert G. Wagner feiert seinen 65. Geburtstag und beendet seine Tätigkeit im DIW-Vorstand http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574488.de Gert G. Wagner, von 2011 bis 2017 Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), feiert am 5. Januar seinen 65. Geburtstag. Der Ökonom und Sozialwissenschaftler leitete von 1989 bis 2011 die Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin und entwickelte das SOEP zur größten und am längsten laufenden Langzeitstudie zur sozialen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Zum Jahreswechsel verabschiedete sich Wagner aus dem Vorstand des DIW Berlin, bleibt dem Institut aber auch über seinen offiziellen Ruhestand als Professor an der Technischen Universität Berlin im April 2018 hinaus in der Funktion eines „Visiting Senior Research Fellow“ als Wissenschaftler verbunden. Den Schwerpunkt seiner künftigen Forschungstätigkeit verlagert er zum Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, an dem er bereits seit 2008 als Max Planck Fellow aktiv ist.

„Gert G. Wagner hat dem SOEP und dem DIW Berlin große Dienste erwiesen“, sagt Axel A. Weber, Vorsitzender des Kuratoriums des DIW Berlin. „Das SOEP hat er zusammen mit vielen herausragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu der exzellenten und weltweit anerkannten forschenden Infrastruktureinrichtung gemacht, die es jetzt ist. Im Vorstand des DIW Berlin hat er ebenso erfolgreich ein hohes Maß an Verantwortung für das gesamte Institut übernommen.“

Gert G. Wagner wechselte von der SOEP-Leitung Anfang 2011 in den Vorstand des DIW Berlin. Zusammen mit Cornelius Richter und Georg Weizsäcker führte Wagner als Vorsitzender des Vorstands („Präsident“) das Institut erfolgreich durch die Evaluierung der Leibniz-Gemeinschaft. Nach Amtsantritt als Präsident von Marcel Fratzscher im Februar 2013 blieb Wagner Mitglied im Vorstand des DIW Berlin. Wagners Vorstandsposition hat zum 1. Januar Stefan Liebig übernommen, der gleichzeitig zum Direktor des SOEP ernannt wurde.

„Gert G. Wagner hat nicht nur mit dem SOEP einen zentralen Beitrag für das DIW Berlin geleistet, sondern mit der wissenschaftlichen Fokussierung des Instituts in den Jahren 2011 und 2012 wichtige Weichen für die erfolgreiche Zukunft des DIW Berlin gestellt. Ich danke ihm für die gute Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren“, sagt DIW-Präsident Marcel Fratzscher, der betont, dass neben Wagner auch „Jürgen Schupp als Direktor des SOEP einen hervorragenden Job gemacht hat und dabei neue Impulse gesetzt hat. Ich freue mich, dass Jürgen Schupp auch weiterhin als Vize-Direktor des SOEP Verantwortung in der Leitung des SOEP wahrnehmen und wieder mehr Zeit eigener Forschung widmen wird“, fügt Marcel Fratzscher an.

Von 1989 bis 2011 war Gert G. Wagner Leiter der von DIW-Präsident Hans-Jürgen Krupp im Jahr 1983 begonnenen Langzeitstudie „Sozio-oekonomisches Panel“. Wagner und seine Kolleginnen und Kollegen entwickelten das SOEP zu einer der wichtigsten sozialwissenschaftlichen Infrastruktureinrichtungen weltweit. Unmittelbar nach dem Fall der Mauer konnten Menschen aus Ostdeutschland und Mitte der 1990er Jahre Aus- und ÜbersiedlerInnen in die Studie einbezogen werden. Im Jahr 2003 gelang es Wagner, das SOEP als Infrastruktureinrichtung am DIW Berlin zu institutionalisieren. Zusammen mit Jürgen Schupp, der das SOEP von 2011 bis 2017 leitete, sorgte Wagner dafür, dass das SOEP kontinuierlich an gesellschaftliche Veränderungen angepasst, um psychologische Fragestellungen erweitert und hervorragend national und international vernetzt wurde. Seit 2016 erhebt das SOEP zudem eine repräsentative Stichprobe geflüchteter Menschen.

Das SOEP ermöglicht heute Spitzenforschung, die weltweit als führend gilt. Seine Bedeutung sowohl für Grundlagenforschung als auch die Politikberatung wird beispielhaft anhand der Publikationen von Wagner deutlich: Neben 100 Aufsätzen in referierten Fachzeitschriften hat er über 100 DIW Wochenberichte und fast 500 Beiträge in Zeitungen verfasst.

„Ich freue mich, das SOEP auch künftig mit dem Soziologen Stefan Liebig in guten Händen zu wissen. Dank Jürgen Schupp und seinem Team steht das SOEP so gut wie noch nie da und wird seiner Rolle, die Grundlage für fundierte Analysen in vielen gesellschaftlich, psychologisch und wirtschaftlich bedeutsamen Fragen zu bilden, außerordentlich gut gerecht“, sagt Wagner. „In Zeiten großer Verunsicherung fällt der Wissenschaft generell und der datenbasierten Analyse insbesondere eine Schlüsselrolle zu“.

Wagner war 1997 der erste Mitarbeiter des DIW Berlin (neben dem Präsidenten), der mit einer S-Professur auch eng mit einer Universität, der Europa-Universität in Frankfurt/Oder, verbunden war; seit 2002 ist er gemeinsam mit dem DIW Berlin berufener Lehrstuhlinhaber für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin. Darüber hinaus ist er Max Planck Fellow am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Berlin) und Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Wagner ist Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung und Mitglied des Sachverständigenrates für Verbraucherpolitik. Er war Vorsitzender des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten und Mitglied des Wissenschaftsrates. Seit 2007 ist Gert G. Wagner Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Am 8. Januar 2018 wird ihm die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln die Urkunde mit der Verleihung des Grads eines Doktors der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ehrenhalber (Dr. rer. pol. h.c.) überreichen. Im Rahmen der Ringvorlesung „Ungleichheit und Umverteilung“ wird Wagner dann zum Thema „Kostet weniger Ungleichheit Wachstum? Zur Bedeutung verschiedener Ziele in der Verteilungsdebatte“ sprechen.


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Thu, 04 Jan 2018 10:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574488.de
Gert G. Wagner feiert seinen 65. Geburtstag und beendet seine Tätigkeit im DIW-Vorstand http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574462.de Gert G. Wagner, von 2011 bis 2017 Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), feiert am 5. Januar seinen 65. Geburtstag. Der Ökonom und Sozialwissenschaftler leitete von 1989 bis 2011 die Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin und entwickelte das SOEP zur größten und am längsten laufenden Langzeitstudie zur sozialen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Zum Jahreswechsel verabschiedete sich Wagner aus dem Vorstand des DIW Berlin, bleibt dem Institut aber auch über seinen offiziellen Ruhestand als Professor an der Technischen Universität Berlin im April 2018 hinaus in der Funktion eines „Visiting Senior Research Fellow“ als Wissenschaftler verbunden. Den Schwerpunkt seiner künftigen Forschungstätigkeit verlagert er zum Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, an dem er bereits seit 2008 als Max Planck Fellow aktiv ist.

„Gert G. Wagner hat dem SOEP und dem DIW Berlin große Dienste erwiesen“, sagt Axel A. Weber, Vorsitzender des Kuratoriums des DIW Berlin. „Das SOEP hat er zusammen mit vielen herausragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu der exzellenten und weltweit anerkannten forschenden Infrastruktureinrichtung gemacht, die es jetzt ist. Im Vorstand des DIW Berlin hat er ebenso erfolgreich ein hohes Maß an Verantwortung für das gesamte Institut übernommen.“

Gert G. Wagner wechselte von der SOEP-Leitung Anfang 2011 in den Vorstand des DIW Berlin. Zusammen mit Cornelius Richter und Georg Weizsäcker führte Wagner als Vorsitzender des Vorstands („Präsident“) das Institut erfolgreich durch die Evaluierung der Leibniz-Gemeinschaft. Nach Amtsantritt als Präsident von Marcel Fratzscher im Februar 2013 blieb Wagner Mitglied im Vorstand des DIW Berlin. Wagners Vorstandsposition hat zum 1. Januar Stefan Liebig übernommen, der gleichzeitig zum Direktor des SOEP ernannt wurde.


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Thu, 04 Jan 2018 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574462.de
Feiertagsgrüße http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574126.de

Die besten Wünsche für die bevorstehenden Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches 2018

Im Namen des gesamten SOEP Teams am DIW Berlin


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Fri, 22 Dec 2017 10:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574126.de
SOEP 2018 Conference – Call for Papers http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574124.de The call für papers and session contribution for our
SOEP 2018 - 13th International German Socio-Economic Panel User Conference
July 19–20, 2018, in Berlin

is open until February 15, 2018.

The conference provides researchers who use the SOEP with the opportunity to present and discuss their work with other researchers familiar with SOEP data. Researchers of all disciplines (e.g. economics, demography, geography, political science, public health, psychology and sociology) who use the SOEP or the SOEP part of the Cross-National Equivalent Files (CNEF) are invited to submit an abstract.

Call for Papers

Conference website at http://www.diw.de/soep2018


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Fri, 22 Dec 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574124.de
IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland: Revision des Datensatzes http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574033.de Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) führen gemeinsam eine repräsentative Längsschnittbefragung von Geflüchteten in Deutschland durch. Beauftragt mit der Durchführung der Interviews ist das Erhebungsinstitut Kantar Public (früher: TNS Infratest Sozialforschung). Kantar Public überprüft routinemäßig die Qualität der Befragung. Dabei wurde im Zuge der Vorbereitung der Wiederholungsbefragung festgestellt, dass ein Interviewer / eine Interviewerin die Befragungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt hat. Betroffen sind sechs Prozent der realisierten Haushaltsinterviews.

Die an der Untersuchung beteiligten Forschungseinrichtungen haben daraufhin einen nicht am Projekt beteiligten Wissenschaftler, Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler von der Ruhr Universität Bochum, gebeten, den Datensatz auf statistische Auffälligkeiten zu überprüfen. In weiteren Fällen, in denen statistische Anomalien beobachtet wurden, wurde von den nochmalig kontaktierten Befragten die ordnungsgemäße Durchführung der Interviews bestätigt. Damit haben sich auch nach sorgfältiger Überprüfung keine Anhaltspunkte ergeben, dass es zu weiteren Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung der Befragung gekommen ist.

Kantar Public überprüft seine Verfahren der Qualitätssicherung und wird entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätskontrolle in der Feldbearbeitung und -organisation einleiten. Die Nutzerinnen und Nutzer der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten sind informiert. Eine revidierte Version des Datensatzes wird in Kürze an sie ausgeliefert.

Eine Überprüfung der bisher der Öffentlichkeit vorgestellten Analysen auf Grundlage der Befragung zeigt, dass die grundlegenden Aussagen der bisher veröffentlichten Studien auch nach Revision der Daten bestehen bleiben. Die Abweichungen des revidierten Datensatzes bewegen sich entweder im Rahmen der statistischen Fehlertoleranz, oder es ergeben sich nur geringfügige Abweichungen um einige Prozentpunkte im Vergleich zur vorgehenden Datenversion. Details zu den revidierten Ergebnissen finden Sie auf der IAB-Webseite unter diesem Link.

Die betroffenen DIW-Publikationen werden Anfang 2018 durch ihre jeweils korrigierte Version ersetzt.

Kontakt: presse@diw.de


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Wed, 20 Dec 2017 01:04:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574033.de
IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland: Revision des Datensatzes http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574021.de Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) führen gemeinsam eine repräsentative Längsschnittbefragung von Geflüchteten in Deutschland durch. Beauftragt mit der Durchführung der Interviews ist das Erhebungsinstitut Kantar Public (früher: TNS Infratest Sozialforschung). Kantar Public überprüft routinemäßig die Qualität der Befragung. Dabei wurde im Zuge der Vorbereitung der Wiederholungsbefragung festgestellt, dass ein Interviewer / eine Interviewerin die Befragungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt hat. Betroffen sind sechs Prozent der realisierten Haushaltsinterviews.

Die an der Untersuchung beteiligten Forschungseinrichtungen haben daraufhin einen nicht am Projekt beteiligten Wissenschaftler, Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler von der Ruhr Universität Bochum, gebeten, den Datensatz auf statistische Auffälligkeiten zu überprüfen. In weiteren Fällen, in denen statistische Anomalien beobachtet wurden, wurde von den nochmalig kontaktierten Befragten die ordnungsgemäße Durchführung der Interviews bestätigt. Damit haben sich auch nach sorgfältiger Überprüfung keine Anhaltspunkte ergeben, dass es zu weiteren Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung der Befragung gekommen ist.

Kantar Public überprüft seine Verfahren der Qualitätssicherung und wird entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätskontrolle in der Feldbearbeitung und -organisation einleiten. Die Nutzerinnen und Nutzer der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten sind informiert. Eine revidierte Version des Datensatzes wird in Kürze an sie ausgeliefert.

Eine Überprüfung der bisher der Öffentlichkeit vorgestellten Analysen auf Grundlage der Befragung zeigt, dass die grundlegenden Aussagen der bisher veröffentlichten Studien auch nach Revision der Daten bestehen bleiben. Die Abweichungen des revidierten Datensatzes bewegen sich entweder im Rahmen der statistischen Fehlertoleranz, oder es ergeben sich nur geringfügige Abweichungen um einige Prozentpunkte im Vergleich zur vorgehenden Datenversion. Details zu den revidierten Ergebnissen finden Sie auf der IAB-Webseite unter diesem Link.

Die betroffenen DIW-Publikationen werden Anfang 2018 durch ihre jeweils korrigierte Version ersetzt.

Kontakt: presse@diw.de


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Wed, 20 Dec 2017 11:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574021.de
Depressionen, Diabetes mellitus, Herzprobleme: Unfaire Löhne gefährden die Gesundheit von Frauen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573742.de Bei Frauen, die ihr Einkommen über einen längeren Zeitraum als ungerecht empfinden, besteht ein stark erhöhtes Risiko, dass sie an Stresserkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Diabetes mellitus oder Herzproblemen erkranken. Bei Männern, die sich unfair entlohnt fühlen, ist dieses Risiko geringer. Das belegt nun eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“ veröffentlicht.


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Tue, 19 Dec 2017 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573742.de
Steuerfinanzierte Rentensysteme sind nicht automatisch großzügig und berechenbar: Kommentar von Gert G. Wagner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573952.de Kürzlich wurde von einem internationalen OECD-Vergleich berichtet, der – keineswegs überraschend – zeigt, dass Geringverdiener in Deutschland im Alter von der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rente bekommen, die etwa 55 Prozent ihres früheren Nettogehalts entspricht. Das ist im Vergleich der OECD-Länder unterdurchschnittlich, wobei aber nicht nur Großbritannien und die USA niedrig liegen, sondern auch Sozialstaaten wie Frankreich und Schweden. Gleichwohl stellt sich die Frage, ob das deutsche System nachhaltig sein kann. Und manche fragen sich, ob nicht ein Abschied von der beitragsfinanzierten Versicherung hin zu einer steuerfinanzierten Altersversorgung sinnvoll wäre. [...]

Der vollständige Kommentar von Gert G. Wagner in: DIW Wochenbericht 51+52/2017


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Tue, 19 Dec 2017 10:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573952.de
Daten der Geflüchtetenbefragung von IAB, BAMF und SOEP verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.572992.de Im Rahmen der Datenweitergabe SOEP v33 mit Daten der Befragungen 1984 bis 2016 werden erstmals auch die Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland weitergegeben. Nähere Informationen zur Geflüchteten-Befragung finden Sie hier.

Die Daten können jetzt sowohl als eigenständiges Datenangebot als auch integiert mit den SOEP-Core-Daten über das Forschungsdatenzentrum des SOEP bezogen werden. Voraussetzungen sind die Nutzung für wissenschaftliche Forschung und der Abschluss eines Datenweitergabevertrages mit dem DIW Berlin. Nähere Informationen dazu finden Sie hier. Für direkte Fragen steht Ihnen unsere Hotline per Mail (soepmail@diw.de) oder telefonisch +49 30 89789 292 zur Verfügung.

Der Zugang zu den mit den Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpfbaren Befragungsdaten wird in Kürze durch das Forschungsdatenzentrum des IAB ermöglicht.


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Fri, 08 Dec 2017 01:31:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.572992.de
SOEP-Core Daten 1984-2016 (v33) sind verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573080.de Die SOEP-Core Version v33 ist jetzt verfügbar und kann bestellt werden.

Die Versendung wurde allerdings auf Januar 2018 verschoben, da eine Revision nötig ist.

Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. Unser Bestellformular finden Sie hier.

Die neue Datendistribution (1984–2016) "SOEP v33" bietet für den aktuellsten Erhebungszeitraum des Jahres 2016 die üblichen wellenspezifischen Variablen in BGPBRUTTO, BGP, BGPKAL, BGPGEN, BGHBRUTTO, BGH, BGHGEN, BGKIND, BGP_MIG und BFPLUECKE sowie die aktualisierten Variablen/Datensätze mit längsschnittlichen Komponenten (PFAD-Dateien, Biografie-Dateien, Spelldaten und Gewichtungsfaktoren). Die Besonderheiten zusätzlicher neuer Stichproben, Datensätze oder Variablen sowie Veränderungen in der Aufbereitung finden Sie hier.


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Fri, 08 Dec 2017 12:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573080.de
Studie Mentoring of Refugees (MORE) ist im Feld http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573083.de Die wissenschaftliche Studie MORE wurde entworfen um erste Ergebnisse darüber zu liefern,  inwieweit Bürgerengagement die kurz-und langfristige Integration der Flüchtlinge in Deutschland unterstützen kann. Die Interventionsstudie ist eine Kooperation zwischen dem Sozio-oekonomischen-Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Institut für Arbeits-und Berufsforschung (IAB). Gefördert wird das Projekt durch den Leibniz Wettbewerb (Förderlinie: Innovative Projekte).

Mehr Informationen zu der Studie finden Sie hier.


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Fri, 08 Dec 2017 12:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573083.de
K2ID-SOEP Daten sind verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573093.de Unter dem Titel "Kinder und Kitas in Deutschland" (kurz: K2ID) wurden 2013-2015 bei ausgewählten Befragungshaushalten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), in denen Kinder in Kindertageseinrichtungen betreut wurden, neue Daten erhoben.

Seit Oktober 2017 werden die Daten der K2ID-SOEP-Befragung im Rahmen des FDZ SOEP weitergegben.

Einen Überblick über die Studie und weitere erhobene Daten bietet die K2ID Homepage.

Für weitere Informationen über den Datensatz klicken Sie bitte hier.


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Fri, 08 Dec 2017 12:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573093.de
Die Nutzerbefragung 2017 hat begonnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573131.de Die Nutzerbefragung hat wieder begonnen!

Wir rufen alle NutzerInnen herzlichst dazu auf, auch dieses Jahr an der Befragung teilzunehmen, um an der kontinuierlichen Verbesserung des SOEP mitzuwirken. Die Befragung wird bis Ende Dezember freigeschaltet sein. Wir hoffen auf eine hohe Teilnahmebereitschaft und würden uns sehr über Feedbacks und Anregungen freuen.

Um mehr Informationen zu erhalten oder an der Umfrage teilzunehmen, klicken sie bitte hier


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Fri, 08 Dec 2017 12:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573131.de
Rund 1,8 Millionen Beschäftigte, die Anspruch auf den Mindestlohn haben, bekommen weniger http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.572687.de Mindestlohn hat zu bedeutenden Lohnsteigerungen geführt - Noch bekommen aber ungefähr sieben Prozent der anspruchsberechtigten ArbeitnehmerInnen weniger als den Mindestlohn, Mini-JobberInnen und Beschäftigte in kleinen Firmen sind besonders betroffen –– Berücksichtigt man auch Erwerbstätige ohne Anspruch auf den Mindestlohn, wie Selbständige, verdienten im Jahr 2016 insgesamt etwa 4,4 Millionen Menschen in Deutschland weniger als 8,50 Euro brutto pro Stunde ––Handlungsbedarf bei den Kontroll- und Sanktionsmechanismen zum Mindestlohn sowie bei der Aufzeichnung der Arbeitszeiten

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Universität Potsdam zeigt, dass der Mindestlohn zwar zu einer starken Steigerung niedriger Löhne geführt hat, aber dass längst nicht alle, die einen Anspruch darauf haben, ihn auch bekommen.


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Wed, 06 Dec 2017 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.572687.de