Ramona Heim (Copyright)  Großmutter Oma Großeltern
Pressemitteilung, 11.07.2018

Rund ein Viertel der Rentnerinnen würde von Mütterrente II profitieren – Haushaltsnettoeinkommen der einkommensschwächsten Rentnerinnen unter ihnen würde um sechs Prozent steigen, aber auch wohlhabende wären begünstigt – Kosten für die Reform in Hö ... mehr

Martin Kosa (Copyright)  Einkauf Shopping Einkaufen
Interview, 11.07.2018

Herr Buslei, seit dem Jahr 2014 gibt es die so genannte Mütterrente. 2019 soll die Mütterrente II eingeführt werden. Was ist das Ziel dieser Reform? Die Mütterrente II soll nun auch allen Müttern, die vor 1992 geborene Kinder haben, einen dritten Entgeltpunkt gewähren, ... mehr

Carina-Foto (Copyright)  Offshore-Windpark Offshore Windpark
Pressemitteilung, 11.07.2018

Studie des DIW Berlin vergleicht vier verschiedene Vergütungsmodelle für erneuerbare Energien – Festhalten an gleitender Marktprämie würde zu steigenden Kosten führen – Bei Differenzverträgen profitieren die StromverbraucherInnen dagegen voll von sinkenden ... mehr

Marcus Hanisch (Copyright)  Ortschaft Ortschaften Ort
Kommentar, 11.07.2018

Der Bundestag hat jüngst einer Umstrukturierung der Schulden für Griechenland zugestimmt und damit den Weg frei gemacht für eine letzte Tranche aus dem Hilfspaket und vor allem für Schuldenerleichterungen. Mit diesem Beschluss, der einem Schuldenschnitt gleich kommt, wird die ... mehr

Jozef Sedmák (Copyright)  Hand Hände Alter
Bericht, 09.07.2018

„Zukunft der kapitalgedeckten Alterssicherung in Deutschland – zwischen Staatsfonds und individuellem Vermögenskonto“ Herausgeber: Timm Bönke, Markus M. Grabka und Carsten Schroeder (DIW Berlin / FU Berlin) Das Arbeitsministerium hat im Mai 2018 die Rentenkommission ... mehr

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von Stefan Bach, Hermann Buslei, Michelle Harnisch, in DIW Wochenbericht

Die geplante Mütterrente II wird bei unverändertem aktuellem Rentenwert die Rentenausgaben um jährlich 3,5 Milliarden Euro erhöhen. Begünstigt werden Rentnerinnen mit vor 1992 geborenen Kindern bei mindestens drei Kindern. Nach Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) betrifft dies fast ein Viertel aller Rentnerinnen. Simulationsrechnungen zeigen, dass die Mütterrente II überproportional Rentnerinnen mit niedrigen Haushaltseinkommen zugutekommt, da diese häufiger drei oder mehr Kinder haben. In den unteren 20 Prozent der Einkommensverteilung steigen die Einkommen der begünstigten Rentnerinnen um durchschnittlich sechs Prozent, bei alleinlebenden Frauen ab 75 Jahren um 8,5 Prozent. Die übrigen Rentnerhaushalte werden mit durchschnittlich 0,4 Prozent des Einkommens belastet, da die Reform die Rentenanpassungen der kommenden Jahre reduzieren wird. Die verringerte Rentenanpassung macht in den nächsten Jahren etwa 40 Prozent des Ausgangsfinanzierungsvolumens der Reform aus – insoweit wird die Reform von der Rentnergeneration mit finanziert. ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen werden durch höhere Rentenbeitragssätze belastet. Zudem steigt der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, was die SteuerzahlerInnen belastet.

von Nils May, Karsten Neuhoff, Jörn Richstein, in DIW Wochenbericht

Die Technologiekosten erneuerbarer Energien sind in den letzten Jahren stark gefallen. Es hängt jedoch vom Vergütungsrahmen ab, in welchem Umfang StromverbraucherInnen von diesen Kostensenkungen profitieren können. Berechnungen mit einem Finanzierungsmodell zeigen, dass die derzeit geltende gleitende Marktprämie zunehmend zu erhöhten Finanzierungskosten führt, was den sinkenden Technologiekosten entgegenwirkt. Zudem können steigende Eigenkapitalanforderungen sich negativ auf die Akteursvielfalt bei Investitionen in erneuerbare Energien und die Realisierungsraten von Projekten auswirken. Abhilfe kann eine Weiterentwicklung des Vergütungsrahmens hin zu Differenzverträgen schaffen. Differenzverträge führen zu geringen Finanzierungskosten und verringern damit auch die Gesamtkosten der erneuerbaren Stromversorgung in der Größenordnung von jährlich 0,8 Milliarden Euro im Jahr 2030. Zudem sichern sie StromverbraucherInnen gegen hohe Zahlungen für erneuerbaren Strom im Fall hoher Strompreise ab. Mit einem Übergang zu Differenzverträgen ergibt sich zugleich die Chance, die Anreize für eine systemfreundliche Standortwahl und Auslegung der Anlagen wirksamer und einfacher zu gestalten.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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13.07.
DIW : II kommt vor allem unteren Einkommensgruppen zugute; Vergütung von Energien; : Zukunft der kapitalgedeckten ; SOEP-Konferenz zu ; und mehr:
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13.07.
Arbeitsminister hat ein „ für Deutschland“ vorgestellt – das sagt DIW-Rentenexperte Johannes Geyer zu den Rentenmaßnahmen der Bundesregierung:
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13.07.
Deutschlands Kommunen brauchen einen , fordert DIW-Präsident - sonst kommen Investitionen in Bildung & Infrastruktur zu kurz:
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12.07.
kritisiert Deutschlands Gasimporte aus – was steckt dahinter? Und wie sinnvoll ist die neue Pipeline ? DIW-Energieexpertin im Interview mit
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11.07.
Meine Kollegen Nils May, Karsten Neuhoff & Jörn Richstein im neuen Wochenbericht: gleitende Marktprämie sollte zu Differenzvertrag weiterentwickelt werden, dies führt zu geringeren Finanzierungs- und damit auch Gesamtkosten
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11.07.
Rentnergeneration finanziert 40% der selbst über verringerte Rentenanpassungen in den nächsten Jahren
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