photofantastica (Copyright)  Europa Europäisch Länderfahne
Medienbeitrag, 23.05.2019

Ein wesentliches Ziel der EU ist die Annäherung von Wohlstand und wirtschaftlicher Entwicklung zwischen seinen Mitgliedstaaten. Seit 2010 läuft aber vor allem in der Euro-Zone die Entwicklung zwischen der südlichen Peripherie und den übrigen Ländern auseinander. Dabei ... mehr

Universität Salzburg (PR), Flickr.com (Copyright)  Gefluechtete Sprachkurs Asyl
Pressemitteilung, 21.05.2019

Eine erhöhte Bereitschaft Risiken einzugehen, Gefälligkeiten zu erwidern sowie die Überzeugung, das eigene Leben im Griff zu haben führen dazu, dass Geflüchtete schneller in Deutschland Fuß fassen. Geflüchtete, die risikobereiter sind, eher Gefälligkeiten ... mehr

Gk (Copyright)  Globus Erde Erdkugel
Bericht, 20.05.2019

„Geld und die Welt“ ist ein spannendes, dynamisches Thema. Das aktuelle Vierteljahrsheft zeigt die große Bedeutung von Geld, Geldtransaktionen und Finanzmärkten in den unterschiedlichsten Bereichen von Gesellschaft und Politik. Ein zentrales Ergebnis der hier vorgestellten ... mehr

MichaelM/pixabay (Copyright)  EZB Zentralbank Bank
Pressemitteilung, 16.05.2019

EZB ist es besser gelungen als ihren nationalen Vorgängern, die Konjunktur in den Euroländern zu stabilisieren – Spanien, Portugal und Italien haben am meisten profitiert – Währungsunion muss über Geldpolitik hinaus vertieft werden Die gemeinsame Geldpolitik war f ... mehr

Gk (Copyright)  Detailaufnahme Detailansicht Detail
Interview, 16.05.2019

Herr Fritsche, die Währungsunion wird 20 Jahre alt. Haben sich die Befürchtungen der damaligen Euro-Gegner bewahrheitet? Die Befürchtungen der Euro-Gegner haben sich nicht bewahrheitet. Die Europäische Zentralbank hat für stabile Inflationserwartungen gesorgt und es ... mehr

Alle Nachrichten
von Marcus Deetz, Anna Ammon, Neele Döpkens, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Haben Remittances, also der Geldtransfer von Migrantinnen und Migranten zur Unterstützung der Familien im Heimatland, einen positiven Einfluss auf den Wohlstand eines Landes? Hierzu können die empirischen Befunde wie folgt zusammengefasst werden: Bei den durchgeführten Paneldatenregressionen von Remittances pro Person auf das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, wobei die Kontrollvariablen Arbeitslosigkeit, Export, ausländische Direktinvestitionen, Bruttoinvestitionen sowie der Einfluss der Finanzkrise 2008–2009 berücksichtigt wurden, ist der Koeffizient der Variablen Remittances pro Person mit einer Höhe von 0,026 statistisch hochsignifikant. Remittances haben demnach einen positiven Einfluss auf den Wohlstand eines Landes, wenn dieser in Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner gemessen wird. Auch die Ergebnisse der Robustheitsanalysen haben den positiven Zusammenhang bestätigt, der auch bei Veränderung von Kontrollvariablen statistisch signifikant bleibt.

von Katharina Riebe, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Die Fähigkeit und das Wissen, Finanzplanungen vorzunehmen und eigene Finanzen zu managen, sogenannte Finance Literacy, haben enorm an Bedeutung zur gesellschaftlichen Teilhabe gewonnen. In diesem Beitrag wird eine empirische Evaluation der Finance Literacy von Studierenden durchgeführt. Der Fragebogen entstand in Anlehnung an die OECD und Lusardi und Mitchell (2014). Die Stichprobe umfasst Studierende mit und ohne Finanzwissen in natur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Die Ergebnisse zeigen einen geringen Wissensstand zu Financial Literacy von Studierenden, der im internationalen Vergleich knapp unter dem Durchschnitt liegt. Männer zeigen einen rund dreimal höheren Wissensstand als Frauen auf. Einflussfaktoren wie Ausbildung und eine gute Mathe-Note im Abitur haben einen positiven Einfluss auf Financial Literacy. Studierende aus wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen weisen keine Erhöhung der Kompetenz in Financial Literacy auf.

von Ernst Mönnich, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Seit 2008 bedroht, ausgehend vom Finanzsektor, eine Wirtschaftskrise wie 1929 unser System. Nach kurzen koordinierten fiskalpolitischen Interventionen liegt seit Jahren die Stabilisierungslast allein bei den Zentralbanken. In der Eurozone hält die Null-Zins-Politik nun schon fünf Jahre an. Diese Situation bewirkt wiederum einen Lobbydruck des Finanzsektors für gleichzeitig risikoarme und renditestarke Anlagen zur Stabilisierung des tradierten Geschäftsmodells. Hierfür hat der Investitionsbedarf im Infrastrukturbereich zentrale Bedeutung. Um diesem Mangel Rechnung zu tragen, erscheinen Public Private Partnerships (PPP) eine Win-win-Lösung zu sein. Bevor man dieser Idee folgt, sollten allerdings Langfristerfahrungen zu PPP ausgewertet werden. In diesem Beitrag werden durch eine Aktualisierung von Fallstudien zu PPP im Wasser- und Abwasserbereich Ergebnisse zu den langfristigen finanzwirtschaftlichen Folgen dargestellt. Die Hypothese dieses Beitrages: Empirische Erfahrungen stehen im Gegensatz zur Erwartung einer Win-win-Lösung durch PPP.

Alle Publikationen

Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

Profilbild
23.05.
DIW-Entrepreneurship-Experte fordert in seinem Gastbeitrag für das einen EU-Pakt für ein gemeinsames Innovationssystem. Ein solches könne bestehendem Europaskeptizismus entgegenwirken.
Profilbild
23.05.
Wann gelingt ? Studie auf Basis von -Daten unterstreicht die Bedeutung von individuellen Persönlichkeitsmerkmalen und sozio-ökonomischen Faktoren. Mehr Infos zum Gemeinschaftsprojekt mit :
Profilbild
20.05.
Das aktuelle Vierteljahrsheft des zeigt die große Bedeutung von Geld, Geldtransaktionen und Finanzmärkten in den unterschiedlichsten Bereichen von Gesellschaft und Politik:
Profilbild
20.05.
Die neue Ausgabe der DIW Vierteljahrshefte zum Thema globale Finanzmärkte ist da. Mit Artikeln zu
Profilbild
20.05.
Ist Deutschland auf einem guten Weg beim Ausbau der ? "Leider, nein!", sagt DIW-Energieökonomin in der . "Das Tempo müsste verdoppelt werden, um die Ausbauziele zu erreichen."
Profilbild
18.05.
Der ungewöhnlich große Niedriglohnbereich ist eine der schwerwiegendsten Schwächen unserer sozialen Marktwirtschaft. Eine Stärkung der Sozialpartnerschaft und eine Reduzierung der Minijobs sind wichtige Schritte. Meine neue Kolumne :
Direkt zu
  • SOEP Das Soziooekonomische Panel
  • DIW Berlin Graduate Center of Economic and Social Research
  • Vereinigung der Freunde des DIW Berlin
  • Diw Econ
  • Berlin Economics Research Associates
  • Berlin Centre for Consumer Policies
  • Leibniz-Gemeinschaft
  • audit berufundfamilie
  • Forschungsdatenzentrum der Statistischen Landesämter