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Statement von C. Katharina Spieß, 14.12.2018

Grundsätzlich ist es sehr zu begrüßen, dass der Bund mit dem „Gute-KiTa-Gesetz“ endlich ein Gesetz auf den Weg gebracht hat, das die Qualität in der Kindertagesbetreuung verbessern soll. Doch leider ist er dabei auf halbem Wege stehen geblieben. Denn ob die Qualität tatsächlich überall steigt, ... mehr

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Statement von Marcel Fratzscher, 13.12.2018

Die EZB ist an einem historischen Wendepunkt angekommen und wird ihr Anleihenkaufprogramm nun beenden. Die EZB war bisher sehr erfolgreich dabei, die geldpolitische Wende einzuleiten und dabei Verwerfungen an den Finanzmärkten zu vermeiden - anders als etwa die US-Notenbank. Die jüngste Entscheidung ... mehr

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Pressemitteilung, 12.12.2018

DIW Berlin korrigiert Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft nach unten – Ende der Hochkonjunktur nach Periode des überdurchschnittlichen Wachstums, unter dem Strich steht deutsche Wirtschaft aber nach wie vor vergleichsweise gut da – Große Unsicherheit über ... mehr

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Interview, 12.12.2018

Herr Michelsen, nach Jahren überdurchschnittlichen Wachstums hat sich die deutsche Wirtschaft zuletzt weniger kräftig entwickelt. Steht der deutschen Wirtschaft ein Abschwung bevor? Tatsächlich hat sich die deutsche Wirtschaft gerade in den Sommermonaten sogar zurück entwickelt ... mehr

SoniaM (Copyright)  Abakus Rechenschieber Rechentafel
Kommentar, 12.12.2018

Der Bundestag hat mit der nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Grundgesetzänderung gestimmt, derzufolge der Bund im Bildungsbereich künftig nicht nur in Gebäude investieren darf, sondern auch in Personal und Fortbildung. Dabei soll er nicht wie bisher nur finanzschwachen ... mehr

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von Claus Michelsen, Guido Baldi, Christian Breuer, Martin Bruns, Geraldine Dany-Knedlik, Hella Engerer, Marcel Fratzscher, Stefan Gebauer, Max Hanisch, Simon Junker, Malte Rieth, Thore Schlaak, in DIW Wochenbericht

von Claus Michelsen, Dawud Ansari, Guido Baldi, Geraldine Dany-Knedlik, Hella Engerer, Stefan Gebauer, Malte Rieth, Aleksandar Zaklan, in DIW Wochenbericht

Im dritten Quartal hat sich der globale Aufschwung etwas abgeschwächt, während die Abwärtsrisiken bis zuletzt zugenommen haben. Das DIW Berlin prognostiziert – nahezu unverändert – eine Expansion der weltwirtschaftlichen Produktion in Höhe von 4,3 Prozent für das Jahr 2018 und von 3,9 Prozent für 2019. Im Jahr 2020 wird sich die globale konjunkturelle Dynamik mit 3,6 Prozent abermals leicht verlangsamen. In einigen Ländern trugen Sonderfaktoren zur wirtschaftlichen Abschwächung bei. In den großen entwickelten Volkswirtschaften bleibt der private Konsum aufgrund der guten Arbeitsmarktlage die Hauptstütze der Konjunktur. Dagegen leiden die Investitionen der Unternehmen und der Außenhandel zunehmend unter den derzeit großen politischen Unwägbarkeiten. Brexit und Italien-Krise bergen Risiken für die Investitionen sowie den Konsum, und im Falle einer Eskalation des Handelsstreits besteht auch die Gefahr einer weltwirtschaftlichen Rezession. Die Geldpolitik dürfte global vorerst expansiv ausgerichtet bleiben. Von der Finanzpolitik sind keine nennenswerten Stimuli mehr zu erwarten, zumal die staatlichen Maßnahmen in den USA im Prognosezeitraum auslaufen.

von Claus Michelsen, Christian Breuer, Martin Bruns, Max Hanisch, Simon Junker,Thore Schlaak, in DIW Wochenbericht

Die Jahre des überdurchschnittlichen Wachstums der deutschen Wirtschaft sind vorbei – unter dem Strich steht sie aber weiterhin nicht schlecht da. Zwar wird das hiesige Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr mit 1,5 Prozent deutlich weniger zunehmen als noch zu Jahresbeginn erwartet. Sorgen vor einer unmittelbar bevorstehenden Rezession dürften angesichts einer robusten Auslandsnachfrage und des anhaltenden Beschäftigungsaufbaus aber der Einschätzung weichen, dass sich nach Jahren des überdurchschnittlichen Wachstums das Tempo der deutschen Wirtschaft normalisiert. Der allmähliche Abbau der gut ausgelasteten Kapazitäten geht mit geringeren Zuwächsen des Bruttoinlandsprodukts einher; dies wird kurzfristig aber noch durch Nachholeffekte in der Automobilindustrie nach den Produktions- und Auslieferungsproblemen und durch die finanzpolitischen Einkommensschübe zum Jahresbeginn 2019 – Stichwort Sozialversicherungsbeiträge – überlagert werden.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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14.12.
DIW : : Hochkonjunktur vorbei, Rezessionsgefahr gering; : Kommentar von DIW-Bildungsökonomin C. Katharina Spieß; DIWaktuell von : bei Hochverdienenden in den Einkommensteuertarif integrieren
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14.12.
Das Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n SoftwareentwicklerIn
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14.12.
DIW Energieökonomin in der vom 13.12.: "Man muss sehr viel stärker auf erneuerbare Energien setzen." - via
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13.12.
hat "historischen Wendepunkt" erreicht, ihre Geldpolitik dürfte aber noch auf lange Zeit expansiv bleiben. Zu Recht, findet DIW-Präsident in seinem Statement zur EZB-Ratssitzung
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12.12.
Was hat die Konjunkturforschung aus der gelernt? Spannende Einblicke gab's kürzlich in einem Workshop von und . Unsere der fassen die Ergebnisse zusammen:
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12.12.
„Bitte keine halben Sachen!“, fordert DIW-Bildungsexpertin C. Katharina Spieß mit Blick auf die -Änderung im Bildungsbereich. Sie findet, auch sollten einbezogen werden:
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