Website Archive
- may contain outdated content -

Wochenbericht des DIW Berlin 32/02

Einkommen von Haushalten mit Kindern: Finanzielle Förderung auf erste Lebensjahre konzentrieren

Bearbeiter Markus M. Grabka
Ellen Kirner
Die geringe Geburtenrate in Deutschland wird die künftige gesellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Entwicklung erheblich beeinflussen. Damit rückt auch die ökonomische Situation der Familienhaushalte in das Interesse der Öffentlichkeit. Immer häufiger wird gefordert - gestützt auf Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts -, Familien mehr und besser als heute mit staatlichen Maßnahmen finanziell zu fördern. [1]

Die neuesten Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen für das Jahr 2000, dass Haushalten mit jüngeren Kindern nach wie vor ein viel geringeres Einkommen zur Verfügung steht als kinderlosen Haushalten. Familienhaushalte - insbesondere die der Alleinerziehenden - sind finanziell umso schlechter gestellt, je jünger die Kinder sind. Will man aus verteilungs- und familienpolitischen Gründen diesen Einkommensrückstand verringern, sollten Eltern in der Phase des höchsten Zeitaufwands für die Betreuung und Erziehung der Kinder finanziell stärker als heute entlastet werden. Zugleich ist der Ausbau institutioneller Kinderbetreuung bereits im Kleinkindalter notwendig. Für Vorschul- und Schulkinder - und deren Mütter - sind ohnehin bedarfsgerechte Kindertageseinrichtungen wichtiger als ein Ausbau der finanziellen Förderung.

"Familie ist da, wo Kinder sind" [2] -
aber immer weniger Ehepaare haben Kinder
Im Folgenden wird unter "Familie" - entsprechend der heute üblichen Definition - eine Lebensgemeinschaft von Eltern mit ihren Kindern verstanden. Zu den "Kindern" werden hier nur Söhne und Töchter bis zu einem Alter von 16 Jahren gezählt, ältere Jugendliche also als "Erwachsene" bezeichnet. [3] Diese Altersgrenze ist sinnvoll, wenn die Gruppe der erziehungsbedürftigen Kinder von den im Prinzip bereits erwerbsfähigen Nachkömmlingen unterschieden werden soll.

Nach den Angaben des vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) [4], auf denen die vorliegende Analyse beruht, lebten im Jahre 2001 nur noch in weniger als einem Viertel aller privaten Haushalte Kinder in der angegebenen Altersgruppe (Tabelle 1).

Seit 1992 hat sich der Anteil der Haushalte mit Kindern um annähernd 3 Prozentpunkte auf 23 % verringert; damit liegt das gesamtdeutsche Niveau nun auf dem westdeutschen gegen Ende der 80er Jahre. In diesem Rückgang spiegelt sich wider, dass die Zahl von Haushalten mit Kindern in Westdeutschland entschieden langsamer wuchs als die von Haushalten ohne Kinder und dass sie in Ostdeutschland sogar signifikant zurückging (Tabelle 2). Im gesamten Bundesgebiet ist die durchschnittliche Zahl von Kindern je Familienhaushalt mit 1,6 seit Jahren annähernd gleich geblieben.

Der Rückgang des Anteils von Haushalten mit jüngeren Kindern von 1992 bis 2001 geht im Wesentlichen auf den massiven Geburtenrückgang in Ostdeutschland nach der deutschen Wiedervereinigung zurück. Wie kinderarm Deutschland jedoch auch insgesamt geworden ist, zeigt sich daran, dass im gesellschaftlichen Mittel auf zehn Haushalte nur noch vier Kinder im Alter von höchstens 16 Jahren kommen (Tabelle 1).

In beiden Teilen Deutschlands ist seit 1992 die Zahl der Ehepaare mit Kindern erheblich geschrumpft. Die Ehe ist zwar immer noch die weit überwiegende Lebensform von Eltern - nur relativ wenige Paare mit Kindern sind nicht verheiratet -, aber immerhin 15 % aller Familienhaushalte werden von Alleinerziehenden geführt.

Position der Familienhaushalte in der Einkommenshierarchie im Durchschnitt ungünstig ... Das Bundesverfassungsgericht hat in seinen jüngeren familienpolitisch relevanten Entscheidungen gefordert, im Steuer- und Sozialrecht Benachteiligungen der Familie weiter abzubauen, die im Zusammenhang mit der Verminderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern infolge der Betreuungs- und Erziehungsleistungen sowie des durch Kinder erhöhten sächlichen Lebenshaltungsaufwands stehen. [5] Vor dem Hintergrund der breiten öffentlichen Diskussion zu diesem Thema wird hier die Einkommenssituation von Familien betrachtet, wobei als Einkommensindikator das bedarfsgewichtete verfügbare Haushaltsnettoeinkommen (Äquivalenzeinkommen) [6] verwendet wird. Der Bedarfsgewichtung liegen die Annahmen zugrunde, dass der finanzielle Bedarf pro Haushaltsmitglied in größeren Haushalten - als gemeinsam wirtschaftenden Einheiten - geringer ist als in kleineren und dass er für Kinder niedriger ist als für Erwachsene. Die Gewichtung mit so genannten Äquivalenzziffern erfolgt auf Basis der älteren OECD-Skala. [7]

Im Jahre 2000 war das durchschnittliche verfügbare Äquivalenzeinkommen der Haushalte mit Kindern bis zu 16 Jahren um reichlich ein Fünftel niedriger als das der deutschen Haushalte insgesamt (Tabelle 1). Die entsprechende Differenz war in Westdeutschland - bei etwa gleicher Haushaltsgröße und Kinderzahl - deutlich höher als in Ostdeutschland, was sich im Wesentlichen daraus erklärt, dass die westdeutschen Mütter seltener erwerbstätig sind. [8] Haushalten, in denen kein Kind bis zu 16 Jahren lebt, stand im bundesdeutschen Mittel je Verbrauchereinheit reichlich ein Viertel - rund 4 200 Euro im Jahr - mehr zur Verfügung als den Familienhaushalten mit Kindern.

... und tendenziell verschlechtert Die Einkommensposition der Haushalte mit Kindern ist - gemessen am durchschnittlichen Äquivalenzeinkommen aller Haushalte - von 1991 bis 2000 etwas ungünstiger geworden (Tabelle 3). [9] Da in dieser Zeit im Durchschnitt aller Haushalte mit Kindern sowohl die Haushaltsgröße als auch die Zahl der Kinder je Haushalt etwa gleich geblieben ist, sind die Ursachen für diese Entwicklung ausschließlich in der Veränderung der gesamtgesellschaftlichen Haushaltsstruktur und der Einkommen zu suchen. Zur relativen Verschlechterung der Einkommensposition der jüngeren Familien hat wesentlich beigetragen, dass der Anteil der Ein- und Zwei-Personen-Haushalte ohne Kinder - spiegelbildlich zur geschrumpften Kinderzahl in Deutschland - zugenommen hat. Unter diesen Haushalten haben diejenigen mit Mitgliedern im Erwerbsalter überdurchschnittlich hohe bedarfsgewichtete Einkommen. Allein durch diese Veränderung der Haushaltsstruktur stieg das verfügbare Äquivalenzeinkommen im Mittel aller Haushalte, und die relative Einkommensposition der Familien wurde ungünstiger. Hinzu kommt, dass sich in beiden Teilen Deutschlands die Einkommen der älteren Mitglieder von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten (mindestens 56 Jahre alt), die häufig Alterseinkommen beziehen, von 1991 bis 2000 überdurchschnittlich erhöht haben.

In Ostdeutschland hat sich die relative Einkommensposition der jüngeren Familienhaushalte deutlicher verschlechtert als in Westdeutschland. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass in Ostdeutschland insbesondere die Altersrenten überdurchschnittlich gestiegen sind. Bezogen auf das durchschnittliche Bruttoerwerbs- und Vermögenseinkommen je Erwachsenen und Haushalt in Ostdeutschland insgesamt ist die Position der Familien hier zwar relativ konstant geblieben. Dieses Einkommen stieg aber bei der Gruppe der Eltern jüngerer Kinder erheblich schwächer als bei den übrigen Personen im Erwerbsalter (Tabelle 4).

Niedriges Einkommen von Eltern mit kleinen Kindern - allein erziehende Mütter am schlechtesten gestellt Betrachtet man die verschiedenen Gruppen der Familienhaushalte mit Kindern bis zu 16 Jahren, fällt erneut der krasse Einkommensrückstand von Alleinerziehenden auf. Weit überwiegend sind dies die Mütter - allein erziehende Väter sind immer noch die Ausnahme. In dem Einkommensrückstand spiegeln sich also auch die im Durchschnitt noch immer deutlich geringeren Verdienstchancen von Frauen im Vergleich zu Männern wider. So betrug im Jahre 2000 nach den hier vorliegenden Ergebnissen im Bundesdurchschnitt das Bruttoerwerbs- und Vermögenseinkommen der weiblichen Singles im Alter von 25 bis 55 Jahren nur 77 % des entsprechenden Einkommens der männlichen Alleinlebenden (Tabelle 4). [10]

Allein erziehende Mütter mit Kindern unter vier Jahren hatten - bedarfsgewichtet - das geringste verfügbare Einkommen aller hier betrachteten Haushaltstypen. Es betrug 2000 im bundesdeutschen Durchschnitt rund 7 500 Euro im Jahr, das waren knapp 50 % der entsprechenden Einkommensgröße im Mittel aller Haushalte und 62 % des Einkommens der Paar-Haushalte mit Kindern in der gleichen Altersgruppe (Tabelle 1). Hier kommt vor allem die sehr geringe Erwerbsbeteiligung der allein erziehenden Mütter kleiner Kinder in Westdeutschland zum Ausdruck. Unterhaltsleistungen der früheren Partner und staatliche Leistungen wie Kindergeld, Erziehungsgeld und Sozialhilfe schaffen offenbar nur eine geringe Kompensation.

Mit dem Alter des jüngsten Kindes nimmt die Erwerbsbeteiligung und damit auch das verfügbare Einkommen von allein erziehenden Frauen deutlich zu. Im Vergleich zu den Müttern mit Kindern unter vier Jahren war das Bruttoeinkommen allein erziehender Frauen, deren jüngstes Kind acht bis elf Jahre alt war, im Jahre 2000 reichlich doppelt so hoch.

Gemessen am jeweiligen Durchschnittswert des bedarfsgewichteten verfügbaren Einkommens in Ost- bzw. Westdeutschland hatten die Alleinerziehenden-Haushalte insgesamt im Jahre 2000 in den neuen Ländern eine günstigere Einkommensposition als in den alten. Im Vergleich zu 1991 sind diese Familienhaushalte in Ostdeutschland jedoch in der Einkommenshierarchie deutlich gesunken, während sich die relative Position in Westdeutschland nur leicht verschlechtert hat. Insoweit haben sich die Verhältnisse in West und Ost auch hier in negativer Richtung einander genähert.

Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland sind Elternpaare viel besser gestellt als Alleinerziehende. Obwohl auch Mütter, die mit einem (Ehe-) Partner in einem Haushalt leben, eine umso höhere Erwerbsneigung haben, je älter das jüngste Kind ist, nimmt das verfügbare Äquivalenzeinkommen von Paar-Haushalten mit zunehmendem Alter der Kinder bei weitem nicht so stark zu wie das von allein erziehenden Frauen. Gemessen am Bruttoeinkommen verdienten im Jahre 2000 Paare mit Kindern im Alter von acht bis elf Jahren je Erwachsenen rund ein Fünftel mehr als Paare mit Kindern unter vier Jahren. [11] Das verfügbare Äquivalenzeinkommen dieser Haushalte war um reichlich ein Zehntel höher als das der Paar-Haushalte mit Kindern in der untersten Altersgruppe.

Innerhalb der hier ausgewiesenen Haushaltsgruppen streut das verfügbare Einkommen je Verbrauchereinheit erheblich. Bei Familien ist es u. a. umso niedriger, je mehr Kinder im Haushalt leben. [12] Andere Faktoren wie das Qualifikationsniveau der Erwerbstätigen spielen zwar auch eine wichtige Rolle für die Einkommensstruktur aller Haushalte, werden aber nicht dargestellt, weil hier die Niveauunterschiede zwischen Haushalten mit unterschiedlichen Familienmerkmalen im Vordergrund stehen.

Ehepaar-Haushalte ohne Kinder und Singles viel besser gestellt als Familien Für die Diskussion um die Möglichkeit, die Struktur der familienfördernden Maßnahmen und deren Finanzierung neu zu gestalten, kommt es nicht allein auf die Feststellung eines generellen Einkommensrückstands der Haushalte mit Kindern an, sondern auch auf den Vergleich von Familien einerseits und von einzelnen Gruppen kinderloser Haushalte andererseits. Unter den Letzteren werden hier besonders die Ehepaare in Zwei-Personen-Haushalten und die Singles betrachtet; das waren in Deutschland im Jahre 2001 fast vier Fünftel (78 %) aller Haushalte ohne Kinder oder mit "erwachsenen" Kindern. Das übrige Fünftel bestand weit überwiegend aus unverheirateten Paaren, die allein im Haushalt lebten, und Eltern mit erwachsenen Kindern. Da Eltern jüngerer Kinder typischerweise im Erwerbsalter stehen (hier definiert als die Spanne von 25 bis 55 Jahren), ist es sinnvoll, diese Gruppe mit den Alleinstehenden und Ehepaaren etwa gleichen Alters zu vergleichen (bei Ehepaaren: der ältere Partner). Die Unterschiede im verfügbaren bedarfsgewichteten Einkommen im Jahre 2000 treten deutlich hervor (Tabelle 1).

Hinter den männlichen Singles im Erwerbsalter, die das höchste Einkommen hatten, nahmen die Ehepaare in Zwei-Personen-Haushalten mit jährlich 19 800 Euro eine Spitzenposition ein. Das geht nicht allein darauf zurück, dass die Erwerbsbeteiligung der Haushaltsmitglieder hier vergleichsweise hoch ist, sondern auch darauf, dass sich in dieser Gruppe viele Ehepaare in fortgeschrittenem Alter und damit auch fortgeschrittener Berufskarriere befinden. Häufig handelt es sich um Eltern, deren Kinder nicht mehr im Haushalt leben. Den Familien mit Kindern bis zu 16 Jahren standen im Jahre 2000 je Verbrauchereinheit durchschnittlich rund 7 600 Euro weniger zur Verfügung als diesen Ehepaaren, ein Einkommensrückstand von 38 %; bei den Alleinerziehenden belief sich dieser Rückstand sogar auf die Hälfte. Der Einkommensvorsprung derjenigen Ehepaare, die keine Kinder (mehr) im Haushalt haben, wird auch deutlich, wenn man Elternpaare mit kleinen Kindern zum Vergleich heranzieht. Waren die Kinder unter vier Jahre alt, war das bedarfsgewichtete verfügbare Einkommen um fast 40 % niedriger als das der allein im Haushalt lebenden Ehepaare (Abbildung).

Bemerkenswert ist schließlich, dass männliche Singles und auch Paare in einem Alter, in dem viele bereits im Ruhestand sind (56 Jahre und älter), über ein im Mittel weit höheres Äquivalenzeinkommen verfügen als Familien mit jüngeren Kindern.

Zusammenfassung und Fazit Der Anteil der Haushalte mit Kindern im Alter bis zu 16 Jahren ist in Deutschland seit geraumer Zeit rückläufig. Dies betrifft aber ausschließlich die traditionelle Form der Familien, die Ehepaar-Haushalte. Der Anteil der unverheiratet zusammenlebenden Eltern und der Alleinerziehenden unter den Familienhaushalten hat demgegenüber leicht zugenommen; diese machten im Jahre 2001 23 % aller Elternhaushalte aus. Elternhaushalte insgesamt hatten nur noch einen Anteil von weniger als einem Viertel aller Haushalte. Die Einkommensposition von Familienhaushalten ist - gemessen am Durchschnitt des bedarfsgewichteten verfügbaren Einkommens - deutlich ungünstiger als die von kinderlosen Haushalten. Unter den Familienhaushalten sind die Alleinerziehenden finanziell besonders schlecht gestellt. Das verfügbare Einkommen dieser Gruppe macht weniger als die Hälfte (rund 45 %) dessen aus, was Haushalten mit kinderlosen Ehepaaren im mittleren Alter zur Verfügung steht.

Ein wesentlicher Grund für die schlechtere Einkommensposition der Familienhaushalte, insbesondere jener mit jüngeren Kindern, ist der hohe zeitliche Aufwand für Betreuung und Erziehung in der Familie. Die Erwerbsbeteiligung der Mütter steigt zwar mit zunehmendem Alter des jüngsten Kindes, doch bleibt das verfügbare Einkommen unter dem Gesamtdurchschnitt. [13]

Neben der inzwischen nahezu einhelligen Forderung nach einer Verbesserung der institutionellen Kinderbetreuung werden in der öffentlichen Diskussion auch immer wieder Appelle laut, die Einkommensnachteile stärker durch monetäre Transfers auszugleichen. In seinem jüngsten Gutachten hat der Sachverständigenrat die Frage aufgeworfen, ob das Volumen für die finanzielle Förderung von Familien ausgeweitet werden sollte, und darauf hingewiesen, dass der Staat bereits heute Familienleistungen in Höhe von 146 Mrd. Euro pro Jahr gewährt; berücksichtige man außerdem das Ehegattensplitting und die beitragsfreie Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung, so sei die finanzielle Förderung noch um bis zu rund 50 Mrd. Euro höher. [14] Im Durchschnitt ergibt sich eine Nettoförderung von Familien in Höhe von annähernd einem Drittel der Kosten, die Kinder verursachen. [15]

Vor diesem Hintergrund ist mit Recht anzuzweifeln, dass das Volumen familienfördernder finanzieller Maßnahmen noch vergrößert werden sollte. Viel spricht dafür, stattdessen das Maßnahmenbündel, mit dem heute "Ehe und Familie" gefördert werden, zugunsten der Kinderbetreuung umzustrukturieren. Deshalb sollte man die verschiedenen, bisher eher unsystematischen Maßnahmen überdenken, mit denen Familien allenfalls indirekt - über die Ehe - gefördert werden, etwa die Regelung über die beitragsfreie "Mitversicherung" von erwerbslosen Ehepartnern ohne Kindererziehungstätigkeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die allein auf die Institution der Ehe bezogenen Abgabenerleichterungen im heutigen System sind für die Gesellschaft mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Die hierfür benötigten Mittel fehlen für die gezielte Entlastung von Familien. Außerdem begünstigen solche Maßnahmen - zumindest in Westdeutschland - Verhaltensweisen, die eine geringe Erwerbsneigung verheirateter Mütter zur Folge haben, und zementieren damit eine der wichtigsten Ursachen für den Einkommensrückstand der Familien.

Die finanzielle Förderung der Ehe - z. B. durch das Ehegattensplitting bei der Einkommensteuer und die Mitversicherung von Ehefrauen in der Sozialversicherung - sollte zügig auf das verfassungsrechtlich gebotene Maß zurückgeführt werden. [16] Es wäre dann leichter, Eltern in jener Phase zu entlasten, in der der zeitliche Aufwand für die Kinderbetreuung groß ist und eine Erwerbstätigkeit besonders schwer fällt.

Das bedeutet zunächst, die Rahmenbedingungen für die institutionelle Kinderbetreuung zu verbessern, um erwerbswilligen Müttern von kleinen Kindern die Teilnahme am Erwerbsleben zu ermöglichen. [17] Empirische Untersuchungen lassen darauf schließen, dass durch eine Ausweitung der Versorgung mit Kindergartenplätzen, insbesondere mit ganztägiger Betreuung, die Erwerbsbeteiligung der Mütter erhöht und damit auch die Einkommenssituation der Familien verbessert würde. [18] Sind die Kinder aber noch nicht im Kindergartenalter, also bis zu zwei oder drei Jahren alt, wollen viele Mütter nicht oder nur eingeschränkt erwerbstätig sein. [19] Wenn Kinder nicht bereits in ihrer ersten Lebenszeit in Krippen oder ähnlichen Einrichtungen versorgt werden sollen, müssen für Eltern in dieser Familienphase andere Wege zur Einkommenserzielung gefunden werden. Das jetzige Erziehungs- und Kindergeld reicht für viele offenbar nicht aus. Auf der anderen Seite sollten nicht zu starke Anreize für Mütter gesetzt werden, ihre Erwerbstätigkeit lange zu unterbrechen, da dies mit Arbeitsmarktrisiken für diese Frauen verbunden ist. [20] Angesichts des Zielkonflikts zwischen familialer Kinderbetreuung, Einkommenssicherung und Bindung zum Arbeitsmarkt [21] sollten Geldleistungen nur für Eltern mit Kindern bis zu einem Alter von zwei oder drei Jahren verbessert werden, z. B. durch eine entsprechende Veränderung und Erhöhung des Erziehungsgeldes. [22] Dabei könnten Anreize zu einer Rückkehr in den Beruf dadurch gesetzt werden, dass das Erziehungsgeld für das erste Lebensjahr des Kindes stärker erhöht wird als für das zweite. Dies sollte durch Kürzung von Vergünstigungen finanziert werden, die nicht an der Kindererziehung, sondern lediglich an der Institution der Ehe ansetzen. Auch könnte das Ziel einer verstärkten partnerschaftlichen Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen verfolgt werden, indem das Bundeserziehungsgeldgesetz mit Anreizen dafür ausgestattet wird, dass mehr Väter einen Teil des Erziehungsurlaubs (jetzt "Elternzeit" genannt) in Anspruch nehmen. [23]

[1] Für einen Überblick über das breite Spektrum der Diskussion vgl.: Familienförderung - Hintergründe, Instrumente und Bewertungen aus ökonomischer Sicht. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin, Heft 1/2002.

[2] Der Bundeskanzler in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel am 12.4.2001
(http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/04/11/
ak-th-552868.html
).

[3] Das Alter ist stets als Differenz zwischen Beobachtungsjahr und Geburtsjahr einer Person definiert. Als Kinder zählen hier nicht nur leibliche Kinder, sondern beispielsweise auch Adoptivkinder. Entsprechend weit ist der Begriff "Eltern" gefasst.

[4] Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte, die seit 1984 in Westdeutschland und seit 1990 in Ostdeutschland jährlich durchgeführt wird. Im Jahre 2000 erfolgte eine Verdopplung der SOEP-Stichprobe auf rund 25 000 Befragungspersonen. Vgl. SOEP Group: The German Socio-Economic Panel (GSOEP) after more than 15 years - Overview. In: Elke Holst u. a. (Hrsg.): Proceedings of the 2000 Fourth International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users (GSOEP2000). In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin, Heft 1/2001, S. 7-14;
auch http://www.diw.de/deutsch/sop/.

[5] Zu einer Übersicht über die in diesem Zusammenhang relevanten Entscheidungen vgl. Ellen Kirner: Verfassungsrechtliche Maßstäbe der Familienpolitik: Die Familie mehr, die traditionelle Ehe weniger fördern. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin, Heft 1/2002, S. 52 ff.

[6] Die Einkommen auf der Basis des SOEP werden hier als äquivalenzgewichtete Jahreseinkommen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um retrospektiv erfragte Einkommen des Vorjahres. Vgl. auch: Einkommensverteilung in Deutschland - Stärkere Umverteilungseffekte in Ostdeutschland. Bearb.: Markus M. Grabka. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 19/2000, S. 291.

[7] Die durch die Summe der Äquivalenzziffern oder "Verbrauchereinheiten" dividierten verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen je Jahr (Äquivalenzeinkommen) werden auch als "bedarfsgewichtete Einkommen" oder "Einkommen je Verbrauchereinheit" bezeichnet. Bei der hier verwendeten älteren OECD-Äquivalenzskala erhalten in jedem Haushalt der Haushaltsvorstand ein Gewicht von 1, jede weitere erwachsene Person ein Gewicht von 0,7 und Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren ein Gewicht von 0,5. Vgl. zur Problematisierung von verschiedenen Äquivalenzskalen Jürgen Faik: Äquivalenzskalen. Theoretische Erörterung, empirische Ermittlung und verteilungsbezogene Anwendung für die Bundesrepublik Deutschland, Berlin 1995. Die Auswahl des Gewichtungssystems kann die Ergebnisse erheblich beeinflussen. Die hier verwendete Skala ist geeignet, wenn ein Kompromiss zwischen einer reinen "Pro-Kopf-Betrachtung" und der die Einkommensunterschiede eher unterzeichnenden neueren OECD-Skala gesucht wird.

[8] Vgl.: Erwerbsverhalten von Frauen: Trotz Annäherung immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Bearb.: Elke Holst und Jürgen Schupp. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 42/2001, S. 651.

[9] Zwar hat in beiden Teilen Deutschlands in nominaler Rechnung das verfügbare bedarfsgewichtete Einkommen der jüngeren Familien von 1991 bis 2000 beachtlich zugenommen. Berücksichtigt man aber die Preissteigerungen in dieser Zeit, zeigt sich, dass die Kaufkraft der Familien kaum gewachsen ist. Das gilt zwar ebenso für die übrigen Haushalte, doch sind auch die indirekten Steuern gestiegen, die viele Familien besonders belasten, weil ihr Haushaltseinkommen niedrig, ihre Konsumquote aber relativ hoch ist. Vgl. Ellen Kirner und Johannes Schwarze: Zur Einkommenssituation und Einkommensverwendung von Familien mit jüngeren Kindern. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin, Nr. 2/1996, S. 203 ff.

[10] Bei einer arbeitsmarktpolitischen Bewertung muss allerdings berücksichtigt werden, dass sich Qualifikationsniveau und Berufsstruktur beider Gruppen deutlich unterscheiden.

[11] Die Zunahme der Einkommensgrößen je Erwachsenen oder je Verbrauchereinheit in Abhängigkeit vom Alter der Kinder kann in der Gruppe "jüngstes Kind 12 bis 16 Jahre alt" bei der hier vorgenommenen Altersabgrenzung nicht beobachtet werden, weil in dieser Altersgruppe auch Söhne oder Töchter im Alter von 17 und mehr Jahren im Haushalt leben. Diese älteren Kinder zählen jedoch definitionsgemäß zu den Erwachsenen und senken daher die durchschnittliche Einkommensgröße je Haushalt.

[12] Vgl. Felix Büchel und Heike Trappe: Die Entwicklung der Einkommensposition kinderreicher Familien in Deutschland. In: Zeitschrift für Familienforschung, Heft 2/2001, S. 5-28.

[13] Vgl.: Erwerbsverhalten von Frauen ..., a. a. O.

[14] Vgl.: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2001/2002, S. 258 ff.

[15] Hierbei sind die Eigenfinanzierungsanteile der Familien am Fördervolumen berücksichtigt. Vgl. Astrid Rosenschon: Familienförderung in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme. In: Institut für Weltwirtschaft Kiel (Hrsg.): Kieler Diskussionsbeiträge, Nr. 382, November 2001. Werden weitere Leistungen, z. B. der Aufwand für die kostengünstige Witwenversorgung in der gesetzlichen Rentenversicherung, einbezogen, so ist der entsprechende Anteil noch weit höher einzuschätzen.

[16] Vgl.: Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erfordert Reform der staatlichen Förderung von Ehe und Familie. Zur Einkommenssituation von Haushalten mit Kindern. Berarb.: Ellen Kirner. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 8/99, S. 168 f.; Ellen Kirner: Verfassungsrechtliche Maßstäbe ..., a. a. O., S. 61 ff.

[17] Zur Tatsache, dass ein Ausbau auch aus bildungspolitischen Gesichtspunkten sinnvoll ist, vgl.: Kinderbetreuung in Ost- und Westdeutschland: Sozioökonomischer Hintergrund entscheidend. Bearb.: C. Katharina Spieß, Felix Büchel und Joachim R. Frick. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 31/2002.

[18] Vgl. Felix Büchel und C. Katharina Spieß: Kindertageseinrichtungen und Müttererwerbstätigkeit - Neue Ergebnisse zu einem bekannten Zusammenhang. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin, Heft 1/2002, S. 95 ff.

[19] Vgl.: Erwerbsverhalten von Frauen ..., a. a. O.

[20] Vgl. Gert G. Wagner: Kinderbetreuung und Vorschulerziehung sollten flexibel gestaltet werden - Erziehung muss für Eltern keine ökonomische Last sein. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin, Heft 1/2002, S. 43 ff.

[21] Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass diejenigen Eltern nicht von jeglicher Förderung ausgeschlossen werden können, die ihre noch sehr jungen Kinder selbst betreuen wollen. Denn das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zur Einkommensteuer vom 10. November 1998 (AZ 2 BvR 1057/91, 2BvR 1226/91 und 2BvR 980/91) gerade die Wahlfreiheit der Eltern betont und die gleichmäßige Förderung aller Betreuungsformen gefordert.

[22] In der Diskussion über die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Ausweitung des horizontalen Familienleistungsausgleichs hatte sich das DIW Berlin dafür ausgesprochen, das Kindergeld zu erhöhen (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ..., a. a. O., S. 170 ff.). Das Erziehungsgeld dürfte jedoch das bessere Instrument sein, wenn auch die Arbeitsmarktbelange berücksichtigt werden.

[23] Vgl. Ellen Kirner und Wolfgang Kirner: Elternurlaub und Elterngeld als Bestandteile einer Strategie zur Umverteilung von Arbeit zwischen Männern und Frauen. In: Heinz P. Galler und Gert G. Wagner (Hrsg.): Empirische Forschung und wirtschaftspolitische Beratung. Frankfurt/Main, New York 1998, S. 379 ff.

-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 1
Struktur privater Haushalte in Deutschland im Jahre 2001
 und Einkommen im Jahre 2000 (1)
Durchschnitt je Haushalt

-------------------------------------------------------------------------------
                                      Zahl der
Haushaltstyp/Alter (2)                                      Zahl der Haushalte
der Haushaltsmitglieder         Kinder       Haushaltsmit-
                             bis 16 Jahre  glieder insgesamt

                                                            in 1 000     in %

Haushalte insgesamt               0,4              2,2       39 172     100,0

I. Haushalte mit Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren               1,6              3,7        9 112      23,3

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre                 1,8              3,8        2 187       5,6
   4 bis  7 Jahre                 1,9              4,0        1 690       4,3
   8 bis 11 Jahre                 1,8              4,0        1 539       3,9
  12 bis 16 Jahre                 1,2              3,8        2 088       5,3

Alleinerziehende insgesamt        1,4              2,5        1 313       3,3

Allein erziehende Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre                 1,6              2,6          280       0,7
   4 bis  7 Jahre                 1,3              2,3          314       0,8
   8 bis 11 Jahre                 1,5              2,8          233       0,6
  12 bis 16 Jahre                 1,2              2,5          408       1,0

Allein erziehende Männer          1,2              2,6           79       0,2

Sonstige Haushalte mit Kindern    1,7              5,2          294       0,8

II. Haushalte ohne Kinder oder
    mit Kindern über 16 Jahren     X               1,7       30 060      76,7

1-Personen-Haushalte von
Männern unter 25 Jahre             X               1,0          346       0,9
  25 bis 55 Jahre                  X               1,0        3 854       9,8
  56 Jahre und mehr                X               1,0        1 600       4,1

1-Personen-Haushalte von
Frauen unter 25 Jahre              X               1,0          405       1,0
  25 bis 55 Jahre                  X               1,0        2 386       6,1
  56 Jahre und mehr                X               1,0        5 639      14,4

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare
Älteres Haushaltsmitglied
   unter 25 Jahre                   X              2,0          (29)     (0,1)
  25 bis 55 Jahre                   X              2,0        2 293       5,9
  56 Jahre und mehr                 X              2,0        6 865      17,5

2 unverheiratete Personen
Älteres Haushaltsmitglied
   unter 25 Jahre                   X              2,0          135       0,3
  25 bis 55 Jahre                   X              2,0        1 996       5,1
  56 Jahre und mehr                 X              2,0          770       2,0

Mehrpersonenhaushalte mit
 Kindern über 16 Jahren             X              3,3        3 262       8,3

Sonstige Haushalte                  X              2,9          481       1,2

-------------------------------------------------------------------------------
                               Bruttoeinkommen   Verfügbares Einkommen
Haushaltstyp/Alter (2)        aus Erwerbstätig-  je Verbrauchereinheit
der Haushaltsmitglieder       keit und Vermögen  (bedarfsgewichtet) (4)
                              je Erwachsenen (3)

                                             Euro/Jahr           in %

Haushalte insgesamt                14 886            15 453     100,0

I. Haushalte mit Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren                18 416            12 203      79,0

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre                  18 645            12 065      78,1
   4 bis  7 Jahre                  19 952            12 234      79,2
   8 bis 11 Jahre                  22 307            13 526      87,5
  12 bis 16 Jahre                  19 314            13 711      88,7

Alleinerziehende insgesamt         12 155             8 962      58,0

Allein erziehende Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre                   6 972             7 522      48,7
   4 bis  7 Jahre                   9 844             8 252      53,4
   8 bis 11 Jahre                  14 766             9 207      59,6
  12 bis 16 Jahre                  14 755            10 124      65,5

Allein erziehende Männer           18 570            10 162      65,8

Sonstige Haushalte mit Kindern      9 087             9 911      64,1

II. Haushalte ohne Kinder oder
    mit Kindern über 16 Jahren     13 807            16 446     106,4

1-Personen-Haushalte von
Männern unter 25 Jahre              9 751             9 424      61,0
  25 bis 55 Jahre                  30 129            20 061     129,8
  56 Jahre und mehr                 6 841            16 896     109,3

1-Personen-Haushalte von
Frauen unter 25 Jahre               9 806             8 965      58,0
  25 bis 55 Jahre                  23 077            16 921     109,5
  56 Jahre und mehr                 3 275            14 912      96,5

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare
Älteres Haushaltsmitglied
   unter 25 Jahre                  (8 125)           (7 342)    (47,5)
  25 bis 55 Jahre                  24 400            19 812     128,2
  56 Jahre und mehr                 7 335            16 332     105,7

2 unverheiratete Personen
Älteres Haushaltsmitglied
   unter 25 Jahre                  11 582             9 339      60,4
  25 bis 55 Jahre                  19 810            14 985      97,0
  56 Jahre und mehr                11 903            16 592     107,4

Mehrpersonenhaushalte mit
 Kindern über 16 Jahren            14 224            15 466     100,1

Sonstige Haushalte                  8 730            13 346      86,4

-------------------------------------------------------------------------------
( ) = Zahlenwert unsicher, da weniger als 30 Fälle in der Stichprobe.
(1) Hochgerechnete Ergebnisse (vorläufige Hochrechnungsfaktoren).
(2) Alter: Differenz zwischen Erhebungs- und Geburtsjahr.
(3) Erwachsene definiert als Personen mit einem Alter von 17 Jahren und mehr.
(4) Äquivalenzgewichtet mit der älteren OECD-Skala.

Quellen: SOEP 2001; Berechnungen des DIW Berlin.

DIW Berlin 2002

===============================================================================
-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 2
Zahl und Verteilung der privaten Haushalte 1986 bis 2001
 nach Haushaltstypen (1)

-------------------------------------------------------------------------------
                                           Westdeutschland

Haushaltstyp/Alter (2)    1986     1992     2001 (3) 1986     1992     2001 (3)
der Haushaltsmitglieder
                                in 1 000                      in %

Haushalte insgesamt     26 790   29 023   31 947    100,0    100,0    100,0

I. Haushalte mit
   Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren      6 611    7 097    7 408     24,7     24,5     23,2

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre        1 626    1 997    1 888      6,1      6,9      5,9
   4 bis  7 Jahre        1 307    1 454    1 437      4,9      5,0      4,5
   8 bis 11 Jahre        1 054    1 216    1 276      3,9      4,2      4,0
  12 bis 16 Jahre        1 639    1 173    1 556      6,1      4,0      4,9

Alleinerziehende
 insgesamt                 610      819    1 003      2,3      2,8      3,1

Allein erziehende Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre          (28)     (94)     205     (0,1)    (0,3)     0,6
   4 bis  7 Jahre          165     (315)     270      0,6     (1,1)     0,9
   8 bis 11 Jahre          147      191      177      0,6      0,7      0,6
  12 bis 16 Jahre          208     (148)     295      0,8     (0,5)     0,9

Allein erziehende Männer   (61)     (71)     (55)    (0,2)    (0,2)    (0,2)

Sonstige Haushalte
 mit Kindern               374      437      248      1,4      1,5      0,8 

II. Haushalte ohne Kinder
    oder mit Kindern
    über 16 Jahren      20 179   21 926   24 539     75,3     75,6     76,8 

1-Personen-Haushalte
 von Männern             3 141    3 687    4 752     11,7     12,8     14,9 
    unter 25 Jahre         308     (167)     287      1,2     (0,6)     0,9 
   25 bis 55 Jahre       1 966    2 576    3 214      7,3      8,9     10,1 
   56 Jahre und mehr       867      944    1 251      3,2      3,3      3,9 

1-Personen-Haushalte
 von Frauen              5 735    6 485    6 999     21,4     22,3     21,9 
    unter 25 Jahre         395      264      330      1,5      0,9      1,0 
   25 bis 55 Jahre       1 265    1 666    2 017      4,7      5,7      6,3 
   56 Jahre und mehr     4 075    4 555    4 652     15,2     15,7     14,6 

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare       6 128    6 086    7 411     22,9     21,0     23,2 
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre         (95)     (28)     (29)    (0,4)    (0,1)    (0,1)
   25 bis 55 Jahre       2 070    2 173    1 942      7,7      7,5      6,1 
   56 Jahre und mehr     3 963    3 885    5 440     14,8     13,4     17,0 

2 unverheiratete
Personen                 1 344    2 184    2 405      5,0      7,6      7,5 
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre         159      246       98      0,6      0,9      0,3 
   25 bis 55 Jahre         708    1 355    1 669      2,6      4,7      5,2 
   56 Jahre und mehr       477      583      638      1,8      2,0      2,0 

Mehrpersonenhaushalte
mit Kindern
über 16 Jahren           3 090    3 024    2 564     11,5     10,4      8,0 

Sonstige Haushalte         743      462      408      2,8      1,6      1,3 

-------------------------------------------------------------------------------
                                  Ostdeutschland

Haushaltstyp/Alter (2)    1992     2001 (3) 1992     2001 (3)
der Haushaltsmitglieder

                            in 1 000            in %

Haushalte insgesamt      6 657    7 225    100,0    100,0

I. Haushalte mit
   Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren      2 184    1 704     32,8     23,6

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre          504      299      7,6      4,1
   4 bis  7 Jahre          531      253      8,0      3,5
   8 bis 11 Jahre          371      263      5,6      3,6
  12 bis 16 Jahre          359      532      5,4      7,4

Alleinerziehende
 insgesamt                 281      311      4,2      4,3

Allein erziehende Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre          (38)     (75)    (0,6)    (1,0)
   4 bis  7 Jahre          (76)     (44)    (1,1)    (0,6)
   8 bis 11 Jahre          (68)     (56)    (1,0)    (0,8)
  12 bis 16 Jahre          (86)     113     (1,3)     1,6

Allein erziehende Männer   (13)     (23)    (0,2)    (0,3)

Sonstige Haushalte
 mit Kindern               139      (46)     2,1     (0,6)

II. Haushalte ohne Kinder
    oder mit Kindern
    über 16 Jahren       4 473    5 521     67,2     76,4

1-Personen-Haushalte
 von Männern               611    1 048      9,2     14,5
    unter 25 Jahre         (65)     (59)    (1,0)    (0,8)
   25 bis 55 Jahre         394      640      5,9      8,9
   56 Jahre und mehr      (152)     349     (2,3)     4,8

1-Personen-Haushalte
 von Frauen              1 263    1 433     18,9     19,8
    unter 25 Jahre         (28)     (75)    (0,4)    (1,0)
   25 bis 55 Jahre         208      370      3,1      5,1
   56 Jahre und mehr     1 027      988     15,4     13,7

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare       1 480    1 776     22,3     24,6
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre          (5)      -      (0,1)      -
   25 bis 55 Jahre         390      351      5,9      4,9
   56 Jahre und mehr     1 085    1 425     16,3     19,7

2 unverheiratete
Personen                   380      494      5,7      6,8
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre         (68)     (36)    (1,0)    (0,5)
   25 bis 55 Jahre         161      327      2,4      4,5
   56 Jahre und mehr       151      131      2,3      1,8

Mehrpersonenhaushalte
mit Kindern
über 16 Jahren             558      698      8,4      9,7

Sonstige Haushalte         183       72      2,8      1,0

-------------------------------------------------------------------------------
( ) = Zahlenwert unsicher, da weniger als 30 Fälle in der Stichprobe.
 -  = nicht nachweisbar.

(1) Hochgerechnete Ergebnisse.
(2) Alter: Differenz zwischen Erhebungs- und Geburtsjahr.
(3) Vorläufige Hochrechnungsfaktoren.

Quellen: SOEP 2001; Berechnungen des DIW Berlin.

DIW Berlin 2002

===============================================================================
-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 3
Verfügbares Einkommen (1) je privaten Haushalt und je Verbrauchereinheit
 (bedarfsgewichtet) in West- und Ostdeutschland nach Haushaltstypen (2)

-------------------------------------------------------------------------------
                                           Westdeutschland

Haushaltstyp/Alter (3)    1985     1991     2000 (4) 1985     1991     2000 (4)
der Haushaltsmitgkieder
                                 Euro/Jahr           Einkommensposition in %

Haushalte insgesamt      9 679   12 796   16 021    100,0    100,0    100,0 

I. Haushalte mit
   Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren      7 998   10 353   12 466     82,6     80,9     77,8 

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
   bis 3 Jahre           8 036    9 951   12 329     83,0     77,8     77,0 
   4 bis 7 Jahre         8 036   10 346   12 389     83,0     80,9     77,3 
   8 bis 11 Jahre        8 500   11 620   13 796     87,8     90,8     86,1 
   12 bis 16 Jahre       8 812   11 926   14 152     91,0     93,2     88,3 

Alleinerziehende
 insgesamt               5 529    7 800    9 148     57,1     61,0     57,1 

Allein erziehende Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre       (4 824)  (4 328)   7 296    (49,8)   (33,8)    45,5 
   4 bis  7 Jahre        4 561   (7 509)   8 336     47,1    (58,7)    52,0 
   8 bis 11 Jahre        5 401    7 821    9 431     55,8     61,1     58,9 
  12 bis 16 Jahre        5 656   (8 006)  10 808     58,4    (62,6)    67,5 

Allein erziehende
 Männer                 (8 340) (13 196) (10 202)   (86,2)  (103,1)   (63,7)

Sonstige Haushalte
 mit Kindern             6 734    9 595    9 955     69,6     75,0     62,1 

II. Haushalte ohne
    Kinder oder
    mit Kindern
    über 16 Jahren      10 234   13 591   17 104    105,7    106,2    106,8 

1-Personen-Haushalte
 von Männern
    unter 25 Jahre       8 051  (10 878)   9 387     83,2    (85,0)    58,6 
   25 bis 55 Jahre      12 339   18 360   21 218    127,5    143,5    132,4 
   56 Jahre und mehr    11 734   15 130   17 797    121,2    118,2    111,1 

1-Personen-Haushalte
 von Frauen
    unter 25 Jahre       6 068    8 192    8 967     62,7     64,0     56,0 
   25 bis 55 Jahre      10 931   15 161   17 805    112,9    118,5    111,1 
   56 Jahre und mehr     8 372   11 222   15 441     86,5     87,7     96,4 

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre     (10 280) (14 258)  (7 342)  (106,2)  (111,4)   (45,8)
   25 bis 55 Jahre      12 919   17 433   20 557    133,5    136,2    128,3 
   56 Jahre und mehr    10 042   12 569   16 925    103,8     98,2    105,6 

2 unverheiratete Personen
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre       8 279    9 095    9 767     85,5     71,1     61,0 
   25 bis 55 Jahre      11 080   12 931   15 311    114,5    101,1     95,6 
   56 Jahre und mehr     9 773   11 823   16 971    101,0     92,4    105,9 

Mehrpersonenhaushalte
 mit Kindern
über 16 Jahren          10 064   12 423   15 898    104,0     97,1     99,2 

Sonstige Haushalte       8 966    9 906   13 598     92,6     77,4     84,9 

-------------------------------------------------------------------------------
                                  Ostdeutschland

Haushaltstyp/Alter (3)    1991     2000 (4) 1991     2000 (4)
der Haushaltsmitgkieder

                            Euro/Jahr      Einkommensposition
                                                in %

Haushalte insgesamt      7 296   12 949    100,0    100,0

I. Haushalte mit
   Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren      7 111   11 060     97,5     85,4

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
   bis 3 Jahre           6 544   10 369     89,7     80,1
   4 bis 7 Jahre         7 351   11 352    100,8     87,7
   8 bis 11 Jahre        7 947   12 218    108,9     94,3
   12 bis 16 Jahre       8 053   12 421    110,4     95,9

Alleinerziehende
 insgesamt               5 636    8 363     77,3     64,6

Allein erziehende Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre       (3 179)  (8 139)   (43,6)   (62,8)
   4 bis  7 Jahre       (5 885)  (7 733)   (80,7)   (59,7)
   8 bis 11 Jahre       (6 088)  (8 493)   (83,4)   (65,6)
  12 bis 16 Jahre       (6 096)   8 338    (83,6)    64,4

Allein erziehende
 Männer                 (5 975) (10 069)   (81,9)   (77,8)

Sonstige Haushalte
 mit Kindern             6 559   (9 675)    89,9    (74,7)

II. Haushalte ohne
    Kinder oder
    mit Kindern
    über 16 Jahren       7 387   13 533    101,2    104,5

1-Personen-Haushalte
 von Männern
    unter 25 Jahre      (7 276)  (9 603)   (99,7)   (74,2)
   25 bis 55 Jahre       9 430   14 292    129,3    110,4
   56 Jahre und mehr    (6 127)  13 663    (84,0)   105,5

1-Personen-Haushalte
 von Frauen
    unter 25 Jahre      (5 901)  (8 956)   (80,9)   (69,2)
   25 bis 55 Jahre       6 998   12 101     95,9     93,4
   56 Jahre und mehr     5 477   12 450     75,1     96,1

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre      (6 527)     -      (89,5)      -
   25 bis 55 Jahre       9 670   15 738    132,5    121,5
   56 Jahre und mehr     7 109   14 084     97,4    108,8

2 unverheiratete Personen
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre      (8 970)  (8 184)  (122,9)   (63,2)
   25 bis 55 Jahre       7 996   13 334    109,6    103,0
   56 Jahre und mehr     6 410   14 748     87,8    113,9

Mehrpersonenhaushalte
 mit Kindern
über 16 Jahren           8 702   13 881    119,3    107,2

Sonstige Haushalte       7 958   11 949    109,1     92,3

-------------------------------------------------------------------------------
( ) = Zahlenwert unsicher, da weniger als 30 Fälle in der Stichprobe.
 -  = nicht nachweisbar.

(1) Äquivalenzgewichtet mit der älteren OECD-Skala.
(2) Hochgerechnete Ergebnisse.
(3) Alter: Differenz zwischen Erhebungs- und Geburtsjahr.
(4) Vorläufige Hochrechnungsfaktoren.

Quellen: SOEP 2001; Berechnungen des DIW Berlin.

DIW Berlin 2002

===============================================================================
-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 4
Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen
je privaten Haushalt und je Erwachsenen (1)
1985 bis 2000 nach Haushaltstypen (2)

-------------------------------------------------------------------------------
                                     Westdeutschland

Haushaltstyp/Alter (3)   1985    1991    2000 (4)  2000 (4)/1985  2000 (4)/1991
der Haushaltsmitglieder
                               Euro/Jahr                  Veränderung in %

Haushalte insgesamt     9 556  13 098  15 969          67,1           21,9 

I. Haushalte mit
   Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren    12 144  15 770  19 256          58,6           22,1 

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre      13 300  15 027  19 279          45,0           28,3 
   4 bis  7 Jahre      13 083  16 634  20 833          59,2           25,2 
   8 bis 11 Jahre      13 258  18 937  23 024          73,7           21,6 
  12 bis 16 Jahre      12 492  17 708  20 479          63,9           15,6 

Alleinerziehende
 insgesamt              7 222  10 768  12 707          76,0           18,0 

Allein erziehende
 Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre      (4 580) (1 296)  6 195         (35,3)        (378,0)
   4 bis  7 Jahre       5 678  (9 112) 10 438          83,8          (14,6)
   8 bis 11 Jahre       5 237  10 633  16 028         206,1           50,7 
  12 bis 16 Jahre       7 203 (12 736) 15 975         121,8          (25,4)

Allein erziehende
 Männer               (17 461)(26 893)(19 804)        (13,4)        (-26,4)

Sonstige Haushalte
 mit Kindern            7 211  11 666   9 375          30,0          -19,6 

II. Haushalte ohne
    Kinder oder
    mit Kindern
    über 16 Jahren      8 701  12 229  14 966          72,0           22,4 

1-Personen-Haushalte
 von Männern
    unter 25 Jahre      9 077 (13 641)  9 732           7,2         (-28,7)
   25 bis 55 Jahre     17 347  26 344  32 746          88,8           24,3 
   56 Jahre und mehr    5 699   6 524   8 031          40,9           23,1 

1-Personen-Haushalte
 von Frauen
    unter 25 Jahre      7 027  10 354   9 752          38,8           -5,8 
   25 bis 55 Jahre     15 439  21 688  25 005          62,0           15,3 
   56 Jahre und mehr    1 893   3 079   3 733          97,2           21,3 

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare
Älteres Haushalts-
mitglied
    unter 25 Jahre    (11 755)(17 870) (8 125)       (-30,9)        (-54,5)
   25 bis 55 Jahre     15 666  21 120  25 743          64,3           21,9 
   56 Jahre und mehr    4 918   5 845   7 851          59,6           34,3 

2 unverheiratete Personen
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre     10 036  13 038  12 581          25,4           -3,5 
   25 bis 55 Jahre     13 346  16 618  20 806          55,9           25,2 
   56 Jahre und mehr    6 645   7 141  13 057          96,5           82,9 

Mehrpersonenhaushalte
 mit Kindern
über 16 Jahren         10 028  11 889  14 619          45,8           23,0 

Sonstige Haushalte      6 527   7 478   9 054          38,7           21,1 

-------------------------------------------------------------------------------
                                  Ostdeutschland

Haushaltstyp/Alter (3)    1991    2000 (4)  2000 (4)/1991
der Haushaltsmitglieder

                            Euro/Jahr        Veränderung
                                                in %

Haushalte insgesamt      6 989  10 113          44,7

I. Haushalte mit
   Kind(ern)
   bis zu 16 Jahren      9 916  14 748          48,7

Paar-Haushalte
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre        8 433  14 562          72,7
   4 bis  7 Jahre       10 880  14 951          37,4
   8 bis 11 Jahre       11 300  18 825          66,6
  12 bis 16 Jahre       11 010  15 914          44,5

Alleinerziehende
 insgesamt               9 103  10 373          13,9

Allein erziehende
 Frauen
Jüngstes Kind
     bis  3 Jahre       (3 186) (9 093)       (185,4)
   4 bis  7 Jahre       (9 693) (6 154)       (-36,5)
   8 bis 11 Jahre      (10 246)(10 735)         (4,8)
  12 bis 16 Jahre       (9 987) 11 574         (15,9)

Allein erziehende
 Männer                (11 195)(15 651)        (39,8)

Sonstige Haushalte
 mit Kindern             6 743  (7 532)        (11,7)

II. Haushalte ohne
    Kinder oder
    mit Kindern
    über 16 Jahren       5 556   8 682         (56,3)

1-Personen-Haushalte
 von Männern
    unter 25 Jahre      (9 470) (9 843)         (3,9)
   25 bis 55 Jahre      11 985  17 082          42,5
   56 Jahre und mehr    (1 996)  2 570         (28,8)

1-Personen-Haushalte
 von Frauen
    unter 25 Jahre      (6 763)(10 066)        (48,8)
   25 bis 55 Jahre       8 241  12 560          52,4
   56 Jahre und mehr       756   1 140          50,8

2-Personen-Haushalte
Verheiratete Paare
Älteres Haushalts-
mitglied
    unter 25 Jahre      (6 745)     -             -
   25 bis 55 Jahre      10 471  17 046          62,8
   56 Jahre und mehr     3 797   5 378          41,6

2 unverheiratete Personen
Älteres Haushaltsmitglied
    unter 25 Jahre     (10 577) (8 890)       (-15,9)
   25 bis 55 Jahre       8 855  14 753          66,6
   56 Jahre und mehr     4 070   6 280          54,3

Mehrpersonenhaushalte
 mit Kindern
über 16 Jahren           8 099  12 775          57,7

Sonstige Haushalte       5 681   6 931          22,0

-------------------------------------------------------------------------------
( ) = Zahlenwert unsicher, da weniger als 30 Fälle in der Stichprobe.
 -  = nicht nachweisbar.

(1) Erwachsene definiert als Personen mit einem Alter von 17 Jahren und mehr.
(2) Hochgerechnete Ergebnisse.
(3) Alter: Differenz zwischen Erhebungs- und Geburtsjahr.
(4) Vorläufige Hochrechnungsfaktoren.

Quellen: SOEP 2001; Berechnungen des DIW Berlin.

DIW Berlin 2002

===============================================================================
© 32/02