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»Leben in Deutschland«

Was ist das Sozio-oekonomische Panel?

Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist ein Survey, der für die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung Mikrodaten bereitstellt. Beheimatet ist das multidisziplinäre SOEP am DIW Berlin, dem größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut.

Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Bereits im Juni 1990, also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, wurde die Studie auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet, um anhand der Transformation einer Gesellschaft besonders aussagekräftige Daten zu gewinnen. Zur adäquaten Erfassung des gesellschaftlichen Wandels in den Jahren 1994/95 wurde die »Zuwanderer-Stichprobe« eingeführt. Weitere zusätzliche Stichproben wurden in den Jahren 1998, 2000, 2002 und zuletzt 2006 in die laufende Erhebung integriert. Das Erhebungsprogramm wird ständig an neue Entwicklungen in der Gesellschaft angepasst.

Der Datensatz gibt Auskunft über viele objektive Lebensbedingungen, zugleich auch über Persönlichkeitsmerkmale, Wertvorstellungen, Risikoeinstellungen und über dynamische Abhängigkeiten zwischen allen Bereichen und deren Veränderungen. Die Daten werden auch für die Sozialberichterstattung und Politikberatung eingesetzt. Mit Hilfe des SOEP können eine Vielzahl sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Theorien, insbesondere auch psychologischer Theorien, getestet werden. Anregungen der Nutzerinnen und Nutzer für theoriegeleitete Verbesserungen der Erhebung werden regelmäßig aufgegriffen.

Die wissenschaftlichen Stärken des SOEP bestehen in seinen besonderen Analysemöglichkeiten durch

  • das Längsschnittdesign (Panelcharakter),
  • den Haushaltskontext (Befragung aller erwachsenen Haushaltsmitglieder und Informationen über Kinder),
  • die Möglichkeit regionaler Vergleiche und die Nutzung von kleinräumigen Kontextindikatoren,
  • die überproportionale Ausländerstichprobe (gegenwärtig die größte Wiederholungsbefragung bei Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland; die Stichprobe umfasst Haushalte mit einem Haushaltsvorstand türkischer, spanischer, italienischer, griechischer oder ehemals jugoslawischer Nationalität),
  • die Erhebung von Zuwanderung (gegenwärtig die einzige methodisch zuverlässige Stichprobe von Zuwanderern, die von 1984 bis 1995 nach Westdeutschland gekommen sind).

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Stichprobenentwicklung

Das SOEP zeichnet sich durch eine hohe Stabilität aus. 1984 beteiligten sich im SOEP-West 5.921 Haushalte mit 12.290 erfolgreich befragten Personen an der Erhebung; nach 24 Wellen im Jahre 2007 sind es noch 3.337 Haushalte mit 5.963 Personen. Im SOEP-Ost wurden 1990   2.179 Haushalte mit 4.453 Personen befragt; 2007 gaben 3.067 Personen in 1.654 Haushalten Auskunft über ihre Lebenssituation. Die Zuwanderer-Stichprobe D der Jahre 1994/95 behielt mit 360 Haushalten und 684 Personen im Jahre 2006 einen recht stabilen Umfang. Von den 1.910 Personen in 1.056 Haushalten der Ergänzungsstichprobe E aus dem Jahre 1998 konnten im Jahre 2007 1.145 Personen in 647 Haushalten erneut befragt werden. 2000 wurde die Innovationsstichprobe F gezogen, um auf Basis einer großen Fallzahl bessere Analysen kleiner Teilgruppen der Bevölkerung zu ermöglichen. Für das Jahr 2007 stehen aus dieser Stichprobe Informationen zu weiteren 6.642 Befragungspersonen in 3.694 Haushalten zur Verfügung. Im Jahre 2002 konnte schließlich eine Überrepräsentation von Haushalten von Hocheinkommensbeziehern realisiert werden. Diese Stichprobe G umfasste 1.224 Haushalte mit 2.671 Befragungspersonen; davon nahmen 2007 noch 824 Haushalte mit insgesamt 1.682 Befragungspersonen teil. 2006 wurde eine weitere Ergänzungsstichprobe (Stichprobe H) von 1.506 Haushalten mit 2.616 Befragten realisiert. Im Jahr 2007 konnten davon 1.188 Haushalte mit 2.077 Personen erneut befragt werden.

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Themenschwerpunkte

Das SOEP deckt ein weites Themenspektrum ab. Es liefert kontinuierlich Informationen u.a. über:

  • Persönlichkeitsmerkmale
  • körperliche und mentale Gesundheit
  • Erwerbs- und Familienbiographien
  • Kinderbetreuung und Bildungsbeteiligung
  • Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität
  • Einkommensverläufe
  • Haushaltszusammensetzung, Wohnsituation
  • gesellschaftliche Partizipation und Zeitverwendung
  • Lebenszufriedenheit

In jährlich wechselnden Schwerpunktthemen werden darüber hinaus Informationen bereitgestellt, z. B. über

  • Familie und soziale Dienste
  • Weiterbildung und Qualifikation
  • Soziale Sicherung sowie
  • Energie- und Umweltverhalten

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Wer wird befragt?

Zur Befragungspopulation des SOEP gehören private Haushalte und deren Mitglieder, die das 17. Lebensjahr erreicht haben. Seit dem Befragungsjahr 2000 werden zusätzlich von den 16- bis 17-jährigen Haushaltsmitgliedern jugendspezifische Biographiedaten erhoben; seit 2003 beantworten Mütter von Neugeborenen Fragen nach zentralen Indikatoren, die für die Entwicklungsprozesse von Kindern eine hohe Erklärungskraft aufweisen. Seit 2005 an werden auch die Eltern von zwei- und dreijährigen Kindern besonders befragt, d. h. seit dem Geburtsjahrgang 2003 stellt das SOEP auch eine Geburts-Kohortenstudie dar.

Ab 2008 werden deswegen auch die Eltern fünf- und sechsjähriger Kinder besonders befragt werden; ab 2010 zudem die Eltern älterer Kinder sowie die Kinder selbst, bevor diese mit dem 17. Lebensjahr zu regulären Befragungspersonen werden.

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Wer kann das SOEP nutzen?

Der anonymisierte Mikro-Datensatz des SOEP wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zu Zwecken der Forschung und Lehre gegen eine geringe Nutzungsgebühr zur Verfügung gestellt.
Datenzugang und Service erfolgen im Rahmen des von der DIW-Abteilung eingerichteten "Forschungsdatenzentrums SOEP". Das FDZ SOEP arbeitet nach den vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten aufgestellten Kriterien für Forschungsdatenzentren (  PDF-Dokument) und wird vom Data Operations Manager des SOEP geleitet. Die Verwendung der Daten für Auftragsgutachten unterliegt besonderen Regelungen. Für die Datennutzung ist aus Gründen des Datenschutzes der Abschluss eines Datenweitergabe-Vertrages notwendig.
Insgesamt arbeiten gegenwärtig nahezu 500 Forschungsgruppen im In- und Ausland aktiv mit den Daten des SOEP. Auf Anfrage erhalten Sie gerne Auskunft darüber, ob an Ihrer Forschungseinrichtung der Datensatz bereits genutzt wird.

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Service-Angebote

  • Die SOEP-Daten werden vom Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Abteilung SOEP als Rohdaten sowie in SPSS-, STATA- und SAS-Format mit ausführlichen Arbeitsunterlagen auf einer DVD weitergegeben. Innerhalb des FDZ stehen am DIW Berlin zusätzlich Geo-Code-Kontextdaten zur Verfügung. Schulungskurse (SOEPcampus) für den Umgang mit den SOEP-Daten finden jährlich im In- und Ausland statt.

  • Für Analysen mit tiefer gegliederten Regionalinformationen besteht im Rahmen des Forschungsdatenzentrums die Möglichkeit eines Remote-Zugangs.

  • Gastaufenthalte im Forschungsdatenzentrum

  • Das interaktive Programm SOEPinfo gibt Auskunft über alle Variablen des SOEP  und bietet darüber hinaus Programmierhilfen für die Datenverarbeitung an.

  • Der SOEPnewsletter informiert alle DatennutzerInnen regelmäßig über wichtige Neuerungen, die das SOEP betreffen. Für den regelmäßigen Bezug können Sie sich registrieren.

  • Ein Informations- und Diskussionsforum ist die SOEPmailinglist, für die Sie sich selbst in dem Listserver eintragen können.

  • SOEPlit ist eine Literaturdatenbank, die eine Recherche bisheriger Veröffentlichungen mit SOEP-Daten ermöglicht.

  • Der SOEPmonitor enthält Zeitreihen mit Kennzahlen zu Arbeitsmarkt, Bildung, Einkommen, subjektiven Indikatoren sowie Lebens- und Wohnsituation.

  • In der Diskussionspapier-Reihe SOEPpapers finden Sie weitere aktuelle Forschungsergebnisse mit den SOEP-Daten mit den unterschiedlichsten thematischen Schwerpunkten.
  • STATA-Nutzer/innen können ein spezielles Modul PanelWhiz benutzen, das explizit Längsschnittanalysen für SOEP-Daten unterstützt.

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Organisation und Finanzierung

Die Durchführung und Entwicklung der Längsschnittstudie „Sozio-oekonomisches Panel“ erfolgt in Form einer „Serviceeinrichtung für die Forschung“ im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) mit Sitz am DIW Berlin. Die Feldarbeit führt TNS Infratest Sozialforschung (München) unter dem Titel „Leben in Deutschland“ durch. Die SOEP-Gruppe gibt die nutzerfreundlich aufbereiteten Daten an die interessierte Fachöffentlichkeit weiter und erstellt eigene Analysen.

  • Leitung des SOEP: Prof. Dr. Gert G. Wagner (TU Berlin)
  • Data Operations Manager: PD Dr. Joachim Frick
  • Survey Manager: Prof. Dr. Jürgen Schupp

Das SOEP wurde 1983 als Teilprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 3 (Sfb 3) „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“ gegründet, der an den Universitäten Frankfurt/Main und Mannheim angesiedelt war. Leiter des Projektes war bis 1988 Prof. Dr. Hans-Jürgen Krupp, der als Präsident des DIW und Mitglied im Sfb 3 dem SOEP am DIW Berlin eine Heimat gab. Im Jahr 1989 übernahm Gert G. Wagner die Leitung. Während seiner Tätigkeit für das SOEP war er an verschiedenen Universitäten Hochschullehrer, seit 2002 ist er Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität Berlin.

Von 1990 bis 2002 wurde das SOEP als DFG-Projekt gefördert, seit 2000 mit einer Zusatzfinanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Seit dem Jahr 2003 ist es auf Beschluss der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK, jetzt Gemeinsame Wissenschaftskonferenz - GWK) in die institutionelle Förderung durch Mittel des Bundes und der Länder aufgenommen.

Über die Inhalte des SOEP entscheidet der SOEP-Beirat – also letztlich bestimmen die Nutzer/-innen selbst, was mit dem SOEP erhoben wird.

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Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder daran interessiert sind, mit den Daten des SOEP zu arbeiten, wenden Sie sich bitte an:

Postanschrift:
"Das Sozio-oekonomische Panel" (SOEP)
DIW Berlin
10108 Berlin

Besuchsadresse:
"Das Sozio-oekonomische Panel" (SOEP)
DIW Berlin
Mohrenstraße 58
10117 Berlin (Mitte)

Telefon: (030) 89789-292
Telefax: (030) 89789-109
E-mail: soepmail@diw.de

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Ausgewählte Publikationen

Eine Liste der wissenschaftlichen Arbeiten, die durch die Auswertung der SOEP-Daten entstanden sind, finden Sie hier: Publikationen auf Basis des SOEP


Eine Auswahl an Büchern/Aufsatzsammlungen:

25 Wellen Sozio-oekonomisches Panel. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 77(3), 2008

Headey, Bruce und Holst, Elke (Hrsg.) (2008): SOEP Wave Report 1-2008 | PDF, 3.66 MB A Quarter Century of Change: Results from the German Socio-Economic Panel ( PDF-Dokument, 3,4 MB). Berlin: DIW Berlin.

Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Datenreport 2008 – Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland.. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2008.

Goodin, Robert E.; Rice, James Mahmud; Parpo, Antti und Eriksson, Lina (2008): Discretionary Time - A New Measure of Freedom. Cambridge et al.: Cambridge University Press

Frey, Bruno S. (2008): Happiness: A Revolution in Economics. Cambridge and London: The MIT Press.

Kohler, Ulrich und Kreuter, Frauke, Datenanalyse mit Stata. Allgemeine Konzepte der Datenanalyse und ihre praktische Anwendung (3., aktualisierte und überarbeitete Auflage). München, Wien: Oldenbourg, 2008.

Johannes Schwarze, Jutta Räbiger und Reinhold Thiede (Hrsg.), Arbeitsmarkt- und Sozialpolitikforschung im Wandel – Festschrift für Christof Helberger zum 65. Geburtstag. Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 2007,
u. a. mit Beiträgen wie "Das Sozio-oekonomische Panel – Wie es dazu kam" (Hans-Jürgen Krupp) und "Wie die 11er-Skala in das SOEP kam – Ein Beitrag zu den Problemen und Möglichkeiten multidisziplinärer Forschung und zugleich eine Fußnote zum Design der SOEP-Stichprobe" (Gert G. Wagner)

Ada Ferrer-i-Carbonell, Markus M. Grabka and Martin Kroh (eds.), Proceedings of the "7th International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users (SOEP2006). Schmollers Jahrbuch – Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 127 (1), 2007.

Zuckerman, Alan S.; Dasovic, Josip and Fitzgerald, Jennifer Partisan Families - The Social Logic of Bounded Partisanship in Germany and Britain. Cambridge: Cambridge University Press, 2007.

Markus M. Grabka, Zwischen Bürgerversicherung und Pauschalprämie - Die künftige Finanzierung der Krankenversicherung in Deutschland. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 2007.

Oesch, Daniel, Redrawing the Class Map - Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. Basinstoke: Palgrave Macmillan, 2006.

Mattil, Birgit, Pension Systems - Sustainability and Distributional Effects in Germany and the United Kingdom. Heidelberg: Physica, 2006.

Giesecke, Johannes, Arbeitsmarktflexibilisierung und soziale Ungleichheit: sozio-ökonomische Konsequenzen befristeter Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland und Großbritannien. Wiesbaden 2006: VS Verlag.

Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Datenreport 2006 – Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland (Schriftenreihe Band 544). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2006.

Pollmann-Schult, Matthias, Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf - Eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland. Frankfurt/M. et al.: Peter Lang, 2006.

Anger, Silke, Overtime Work in Germany - The Investment Character of Unpaid Hours. Aachen: Shaker, 2006.

Felix Büchel, Conchita D'Ambrosio, and Joachim R. Frick (eds.), Proceedings of the "6th International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users (SOEP2004). Schmollers Jahrbuch - Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 125 (1), 2005.

Schils, Trudie, Early Retirement Patterns in Europe. A comparative Panel Study. Amsterdam: Dutch University Press, 2005.

Skarupke, Robert, Renditen von Bildungsinvestitionen. Paneldaten-Schätzungen für die Bundesrepublik Deutschland (Schriften zur empirischen Wirtschaftsforschung Bd. 6; ). Frankfurt/M. et al.: Peter Lang, 2005.

Bernard M.S. Van Praag and Ada Ferrer-i-Carbonell, Happiness Quantified - A Satisfaction Calculus Approach. Oxford: Oxford University Press, 2004.

Kenjoh, Eiko, Balancing Work and Family Life in Japan and Four European Countries: Econometric Analyses on Mothers' Employment and Timing of Maternity (Tinbergen Institute Research Series No. 337; Dissertation). Amsterdam: Thela Thesis / Tinbergen Institute, 2004.

Frances McGinnity, Welfare for the Unemployed in Britain and Germany - Who benefits? (Dissertation). Cheltenham: Edward Elgar, 2004.

Paul Marschall, Lebensstilwandel in Ostdeutschland - Gesundheitsökonomische Implikationen. Frankfurt/M. u.a.: Peter Lang, 2004.

Hirschel, Dierk, Einkommensreichtum und seine Ursachen - Die Bestimmungsfaktoren hoher Arbeitseinkommen. Marburg: Metropolis, 2004.

Elke Holst, Jennifer Hunt and Jürgen Schupp (eds.), Proceedings of the 5th International Conference of Socio-Economic Panel Users. Schmollers Jahrbuch, 123 (1), Berlin: Duncker & Humblot, 2003.

Rainer Unger, Soziale Differenzierung der aktiven Lebenserwartung im internationalen Vergleich. Eine Längsschnittuntersuchung mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panel und der Panel Study of Income Dynamics . Wiesbaden: DUV, 2003.

Gangl, Markus, Unemployment Dynamics in the United States and West Germany - Economic Restructuring, Institutions and Labor Market Processes . Heidelberg: Physica, 2003.

Peter Krause,Gerhard Bäcker, and Walter Hanesch, Combating Poverty in Europe: The German Welfare Regime in Practice (Studies in cash and care). Aldershot: Ashgate, 2003.

Peggy Schyns, Income and life satisfaction - A cross-national and longitudinal study (Dissertation). Delft: Eburon, 2003.

Andreß, Hans-Jürgen; Borgloh, Barbara; Güllner, Miriam und Wilking, Katja, Wenn aus Liebe rote Zahlen werden - Über die wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2003.

Elke Holst, Dean R. Lillard and Thomas A. DiPrete (eds.), Proceedings of the 2000 "Fourth International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users". Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 70(1), Berlin: Duncker & Humblot, 2001.

Beblo, Miriam, Bargaining over Time Allocation. Economic Modeling and Econometric Investigation of Time Use within Families. Heidelberg, New York: Physica, 2001.

Mary Daly, Gender Division of Welfare. Cambridge University Press, 2000.

Thomas A. Dunn, Joachim R. Frick and James C. Witte (eds.), Proceedings of the 1998 "Third International Conference of the German Socio-Economic Panel Study Users". Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 68(2), Berlin: Duncker & Humblot, 1999.

Robert E. Goodin, Bruce Headey, Ruud Muffels, and Henk-Jan Dirven, The Real Worlds of Welfare Capitalism. Cambridge University Press, 1999.

Thomas A. Dunn and Johannes Schwarze (eds.), Proceedings of the 1996 Second International Conference of the German Socio-Economic Panel Study Users. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 66(1), Berlin: Duncker & Humblot, 1997.

Richard V. Burkhauser, Michaela Kreyenfeld and Gert G. Wagner, The German-Socio-Economic Panel: A Representative Sample of Reunited Germany and its Parts. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 66(1), Berlin: Duncker & Humblot, 1997, pp. 7-16.

Joachim Frick, Lebenslagen im Wandel: Determinanten kleinräumlicher Mobilität in Westdeutschland, Bd. 9. Frankfurt/Main, New York: Campus, 1996.

Ulrich Rendtel, Lebenslagen im Wandel: Panelausfälle und Panelrepräsentativität (Bd. 8). Frankfurt/Main, New York: Campus, 1995.

Richard V. Burkhauser and Gert G. Wagner (eds.), Proceedings of the 1993 International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 63 (1/2), Berlin: Duncker & Humblot, 1994.

Johannes Schwarze, Friedrich Buttler and Gert Wagner (eds.), Labor Market Dynamics in Present Day Germany. Frankfurt/Main, New York: Campus; Boulder, Colorado: Westview Press, 1994.


     
     

»Leben in Deutschland«


 

Inhalt

 
Was ist das Sozio-oekonomische Panel?
Stichprobenentwicklung
Themenschwerpunkte
Wer wird befragt?
Wer kann das SOEP nutzen?
Service-Angebot
Organisation und Finanzierung
Aktuelle Publikationen
Ausgewählte Publikationen
 

 

Was ist das Sozio-oekonomische Panel?

  Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist ein Survey, der für die sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung Mikrodaten bereitstellt. Beheimatet ist das multidisziplinäre SOEP am DIW Berlin, dem größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut.

Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Bereits im Juni 1990, also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, wurde die Studie auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgeweitet, um anhand der Transformation einer Gesellschaft besonders aussagekräftige Daten zu gewinnen. Zur adäquaten Erfassung des gesellschaftlichen Wandels in den Jahren 1994/95 wurde die "Zuwanderer-Stichprobe" eingeführt. Weitere zusätzliche Stichproben wurden in den Jahren 1998, 2000, 2002 und 2006 in die laufende Erhebung integriert. Das Erhebungsprogramm wird ständig an neue Entwicklungen in der Gesellschaft angepasst.

Der Datensatz gibt Auskunft über viele objektive Lebensbedingungen, zugleich auch über Persönlichkeitsmerkmale, Wertvorstellungen, Risikoeinstellungen und über dynamische Abhängigkeiten zwischen allen Bereichen und deren Veränderungen. Die Daten werden auch für die Sozialberichterstattung und Politikberatung eingesetzt. Mit Hilfe des SOEP können eine Vielzahl sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Theorien, insbesondere auch psychologischer Theorien, getestet werden. Anregungen der Nutzer und Nutzerinnen für theoriegeleitete Verbesserungen der Erhebung werden regelmäßig aufgegriffen.

Die wissenschaftlichen Stärken des SOEP bestehen in seinen besonderen Analysemöglichkeiten durch

  • das Längsschnittdesign (Panelcharakter);
  • den Haushaltskontext (Befragung aller erwachsenen Haushaltsmitglieder und Informationen über Kinder);
  • die Möglichkeit regionaler Vergleiche und die Nutzung von kleinräumigen Kontextindikatoren;
  • die überproportionale Ausländerstichprobe (gegenwärtig die größte Wiederholungsbefragung bei Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland; die Stichprobe umfasst Haushalte mit einem Haushaltsvorstand türkischer, spanischer, italienischer, griechischer oder ehemals jugoslawischer Nationalität);
  • die Erhebung von Zuwanderung (gegenwärtig die einzige methodisch zuverlässige Stichprobe von Zuwanderern, die von 1984 bis 1995 nach Westdeutschland gekommen sind).
       
 

Themenschwerpunkte

  Das SOEP deckt ein weites Themenspektrum ab. Es liefert kontinuierlich Informationen u.a. über:
  • Persönlichkeitsmerkmale;
  • körperliche und mentale Gesundheit;
  • Erwerbs- und Familienbiographien;
  • Kinderbetreuung und Bildungsbeteiligung
  • Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität;
  • Einkommensverläufe;
  • Haushaltszusammensetzung, Wohnsituation;
  • gesellschaftliche Partizipation und Zeitverwendung;
  • Lebenszufriedenheit.

In jährlich wechselnden Schwerpunktthemen werden darüber hinaus Informationen bereitgestellt, z.B. über

  • Familie und soziale Dienste.
  • Weiterbildung und Qualifikation
  • Soziale Sicherung sowie
  • Energie- und Umweltverhalten.
       
 

Wer wird befragt?

  Zur Befragungspopulation des SOEP gehören private Haushalte und deren Mitglieder, die das 17. Lebensjahr erreicht haben. Seit dem Befragungsjahr 2000 werden zusätzlich von den 16- bis 17-jährigen Haushaltsmitgliedern jugendspezifische Biographiedaten erhoben; seit 2003 beantworten Mütter von Neugeborenen Fragen nach zentralen Indikatoren, die für die Entwicklungsprozesse von Kindern eine hohe Erklärungskraft aufweisen. Seit 2005 werden auch die Eltern von zwei- und dreijährigen Kindern gesondert befragt, d.h. seit dem Geburtsjahrgang 2003 stellt das SOEP auch eine Geburts-Kohortenstudie dar.

Ab 2008 werden deswegen auch mit den Eltern vier- und fünfjähriger Kinder vertiefende Interviews geführt; ab 2009 zudem mit den Eltern älterer Kinder sowie mit den Kindern selbst, bevor diese mit dem 17. Lebensjahr zu regulären Befragungspersonen werden.

       
 

Wer kann das SOEP nutzen?

  Der anonymisierte Mikro-Datensatz des SOEP wird weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zu Zwecken der Forschung und Lehre gegen eine geringe Nutzungsgebühr zur Verfügung gestellt. Die Verwendung der Daten für Auftragsgutachten unterliegt besonderen Regelungen. Für die Datennutzung ist aus Gründen des Datenschutzes der Abschluss eines Datenweitergabevertrages notwendig. Gegenwärtig arbeiten insgesamt über 400 Forschungsgruppen im In- und Ausland aktiv mit den SOEP-Daten. Auf Anfrage erhalten Sie gerne Auskunft darüber, ob an Ihrer Forschungseinrichtung der Datensatz bereits genutzt wird.
       
 

Service-Angebot

  Die SOEP-Daten werden als Rohdaten sowie in SPSS-, STATA- und SAS-Format auf DVD weitergegeben. Am DIW Berlin stehen zusätzlich Geo-Code-Kontextdaten zur Verfügung.

Die ausführlichen Arbeitsunterlagen, die auf der DVD vorhanden sind, finden Sie zudem auf unseren Service-Seiten. Schulungskurse für den Umgang mit den SOEP-Daten finden jährlich im In- und Ausland statt.

Der SOEPnewsletter informiert alle Datennutzer/-innen regelmäßig über wichtige Neuerungen, die das SOEP betreffen. Für den regelmäßigen Bezug können Sie sich registrieren.

Für eine Mailingliste können Sie sich auf der SOEP-Homepage eintragen. Von dort erhalten Sie aktuelle Informationen, sie dient darüber hinaus dem Austausch von Tipps und Fragen.
Das interaktive Programm SOEPinfo gibt über alle Variablen des SOEP Auskunft und bietet darüber hinaus Programmierhilfen für die Datenverarbeitung an. Veröffentlichungen, die auf SOEP-Daten basieren, sind sowohl in der Literaturdatenbank SOEPlit erfasst, als auch - soweit im Internet frei zugänglich - auf der Dokumentenseite gelistet und verlinkt. In der Diskussionspapier-Reihe SOEPpapers finden Sie weitere aktuelle Forschungsergebnisse mit den SOEP-Daten mit den unterschiedlichsten thematischen Schwerpunkten.
STATA-Nutzer/-innen können ein spezielles Modul SOEPmenu benutzen, welches explizit Längsschnittanalysen unterstützt.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder daran interessiert sind mit den Daten des SOEP zu arbeiten, wenden Sie sich bitte an:

"Das Sozio-oekonomische Panel" (SOEP)
DIW Berlin
Mohrenstraße 58
10117 Berlin (Mitte)

Telefon: (030) 89789-292
Telefax: (030) 89789-109
E-mail: soepmail@diw.de

       
 

Organisation und Finanzierung

  Die Durchführung und Entwicklung der Längsschnittstudie "Sozio-oekonomisches Panel" erfolgt in Form einer "Serviceeinrichtung für die Forschung" im Rahmen der Bundesländer finanzierten Leibniz-Gemeinschaft (WGL) mit Sitz am DIW Berlin. Die Feldarbeit führt TNS Infratest Sozialforschung (München) unter dem Titel Leben in Deutschland durch. Die SOEP-Gruppe gibt die nutzerfreundlich aufbereiteten Daten an die interessierte Fachöffentlichkeit weiter und erstellt eigene Analysen.

Das SOEP wurde 1983 als Teilprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 3 (Sfb 3) "Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik" gegründet, der an den Universitäten Frankfurt/Main und Mannheim angesiedelt war. Leiter des Projektes war bis 1988 Prof. Dr. Hans-Jürgen Krupp, der als Präsident des DIW und Mitglied im Sonderforschungsbericht 3 dem SOEP am DIW Berlin eine Heimat gab. Über die Inhalte des SOEP entscheidet der SOEP-Beirat - also letzlich bestimmen die Nutzer/-innen selbst, was mit dem SOEP erhoben wird. Im Jahr 1989 übernahm Gert G. Wagner die Leitung des SOEP. Während seiner Tätigkeit für das SOEP war er an verschiedenen Universitäten Hochschullehrer, seit 2002 ist er Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität Berlin.

Von 1990 bis 2002 wurde das SOEP als DFG-Projekt gefördert, seit 2000 mit einer Zusatzfinanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Seit dem Jahr 2003 ist das SOEP auf Beschluss der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) in die institutionelle Förderung durch Mittel des Bundes und der Länder im Rahmen der WGL aufgenommen.

       
 

Aktuelle Publikationen

  SOEP basierte Publikationen
       
 

Ausgewählte Publikationen

  Johannes Schwarze, Jutta Räbiger und Reinhold Thiede (Hrsg.), Arbeitsmarkt- und Sozialpolitikforschung im Wandel - Festschrift für Christof Helberger zum 65. Geburtstag. Hamburg: Verlag Dr. Kovač, 2007
u.a. mit Beiträgen wie "Das Sozio-oekonomische Panel - Wie es dazu kam" (Hans-Jürgen Krupp) und "Wie die 11er-Skala in das SOEP kam - Ein Beitrag zu den Problemen und Möglichkeiten multidisziplinärer Forschung und zugleich eine Fußnote zum Design der SOEP-Stichprobe" (Gert G. Wagner)

Ada Ferrer-i-Carbonell, Markus M. Grabka and Martin Kroh (eds.), Proceedings of the "7th International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users (SOEP2006). Schmollers Jahrbuch - Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 127 (1), 2007

Zuckerman, Alan S.; Dasovic, Josip and Fitzgerald, Jennifer Partisan Families - The Social Logic of Bounded Partisanship in Germany and Britain. Cambridge: Cambridge University Press, 2007.

Markus M. Grabka, Zwischen Bürgerversicherung und Pauschalprämie - Die künftige Finanzierung der Krankenversicherung in Deutschland. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 2007.

Oesch, Daniel, Redrawing the Class Map - Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. Basinstoke: Palgrave Macmillan, 2006.

Mattil, Birgit, Pension Systems - Sustainability and Distributional Effects in Germany and the United Kingdom. Heidelberg: Physica, 2006.

Giesecke, Johannes, Arbeitsmarktflexibilisierung und soziale Ungleichheit: sozio-ökonomische Konsequenzen befristeter Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland und Großbritannien. Wiesbaden 2006: VS Verlag.

Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Datenreport 2006 - Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland (Schriftenreihe Band 544). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2006. Pollmann-Schult, Matthias, Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf - Eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland. Frankfurt/M. et al.: Peter Lang, 2006. Anger, Silke, Overtime Work in Germany - The Investment Character of Unpaid Hours. Aachen: Shaker, 2006.

Felix Büchel, Conchita D'Ambrosio, and Joachim R. Frick (eds.), Proceedings of the "6th International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users (SOEP2004). Schmollers Jahrbuch - Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 125 (1), 2005.

Schils, Trudie, Early Retirement Patterns in Europe. A comparative Panel Study . Amsterdam: Dutch University Press, 2005.

Kohler, Ulrich und Kreuter, Frauke, Datenanalyse mit Stata. Allgemeine Konzepte der Datenanalyse und ihre praktische Anwendung (2., vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage). München, Wien: Oldenbourg, 2005.

Skarupke, Robert, Renditen von Bildungsinvestitionen. Paneldaten-Schätzungen für die Bundesrepublik Deutschland (Schriften zur empirischen Wirtschaftsforschung Bd. 6; ). Frankfurt/M. et al.: Peter Lang, 2005.

Bernard M.S. Van Praag and Ada Ferrer-i-Carbonell, Happiness Quantified - A Satisfaction Calculus Approach. Oxford: Oxford University Press, 2004.

Kenjoh, Eiko, Balancing Work and Family Life in Japan and Four European Countries: Econometric Analyses on Mothers' Employment and Timing of Maternity (Tinbergen Institute Research Series No. 337; Dissertation). Amsterdam: Thela Thesis / Tinbergen Institute, 2004.

Frances McGinnity, Welfare for the Unemployed in Britain and Germany - Who benefits? (Dissertation). Cheltenham: Edward Elgar, 2004.

Paul Marschall, Lebensstilwandel in Ostdeutschland - Gesundheitsökonomische Implikationen. Frankfurt/M. u.a.: Peter Lang, 2004.

Hirschel, Dierk, Einkommensreichtum und seine Ursachen - Die Bestimmungsfaktoren hoher Arbeitseinkommen. Marburg: Metropolis, 2004.

Elke Holst, Jennifer Hunt and Jürgen Schupp (eds.), Proceedings of the 5th International Conference of Socio-Economic Panel Users. Schmollers Jahrbuch, 123 (1), Berlin: Duncker & Humblot, 2003.

Rainer Unger, Soziale Differenzierung der aktiven Lebenserwartung im internationalen Vergleich. Eine Längsschnittuntersuchung mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panel und der Panel Study of Income Dynamics . Wiesbaden: DUV, 2003.

Gangl, Markus, Unemployment Dynamics in the United States and West Germany - Economic Restructuring, Institutions and Labor Market Processes . Heidelberg: Physica, 2003.

Peter Krause,Gerhard Bäcker, and Walter Hanesch, Combating Poverty in Europe: The German Welfare Regime in Practice (Studies in cash and care). Aldershot: Ashgate, 2003.

Peggy Schyns, Income and life satisfaction - A cross-national and longitudinal study (Dissertation). Delft: Eburon, 2003.

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