Europäische Währungs- und Finanzordnung

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Abteilung
Makroökonomie

Forschungsbereich

Europäische Währungs- und Finanzordnung


Kurzportrait

Im Forschungsbereich „Europäische Währungs- und Finanzordnung“ untersuchen wir die stabilisierende Wirkung von makroökonomischen Politikmaßnahmen in der Eurozone. So analysieren wir beispielsweise die Wirkung unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen im Euroraum auf die Zinsen der privaten und öffentlichen Haushalte, das Bruttoinlands-produkt und die Preise. Ein weiterer Fokus in diesem Bereich liegt auf der Analyse von Fiskalpolitik, etwa der Wirkung von Austeritätsmaßnahmen im Euroraum. Geld- und Fiskalpolitik werden aber nicht nur getrennt voneinander untersucht, sondern auch im Zusammenspiel. So untersuchen wir beispielsweise, inwiefern expansive Geldpolitik fiskalpolitische Spielräume für die Durchführung struktureller Reformen schafft.

Aktuell bearbeiten wir in diesem Forschungsbereich zwei Forschungsprojekte der Deutschen Forschungsgesellschaft. Zu einem untersuchen wir die fundamentalen makroökonomischen Bestimmungsfaktoren von Wertpapierpreisen. Zum anderen sind wir in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Moritz Schularick (Universität Bonn) am Schwerpunkt-programm „Erfahrung und Erwartung“ beteiligt. Hier gehen wir anhand des Wirtschaftsaufschwungs nach 1933 der Frage nach, inwiefern Erwartungen über zukünftige Fiskalausgaben gesteuert werden können und diese Erwartungen die Wirtschaft stimulieren.