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Wochenbericht des DIW Berlin 40/00

Verbrauchskonjunktur insgesamt robust - Der private Konsum in der Europäischen Währungsunion zur Jahresmitte 2000

Bearbeiter Jochen Schmidt
In den elf Ländern der Europäischen Währungsunion (EWU) hatte der private Konsum im Jahre 1999 - auf der Preisbasis 1995 - eine Größenordnung von insgesamt 3,25 Bill. Euro. Deutschland hatte daran mit einem Drittel den größten Anteil, gefolgt von Frankreich mit gut einem Fünftel und Italien, auf das rund 18 % entfielen. Die nächstfolgenden Länder Spanien und die Niederlande kamen zusammen auf knapp 15 %. Mit diesen fünf Ländern sind schon fast neun Zehntel aller privaten Konsumausgaben in der EWU erfasst. Aus statistischen Gründen muss sich die Analyse auf die acht größten Länder (EWU-8) beschränken. [1] Die drei kleinsten Länder (Portugal, Irland und Luxemburg) konnten wegen fehlender Quartalszahlen nicht berücksichtigt werden; allerdings ist ihr Anteil mit zusammen rund 3 % nur gering.
Verbrauchsent- wicklung in den EWU-Ländern bleibt uneinheitlich Das Expansionstempo der privaten Konsumnachfrage in den Ländern der EWU-8 erweist sich - jedenfalls insgesamt - schon seit längerer Zeit als recht stabil. Bei laufenden Quartalsraten in einer Bandbreite von 0,5 % bis 0,9 % ergab sich eine beständige Aufwärtsentwicklung. Im Vorjahrsvergleich zeigt sich dies in relativ konstanten Wachstumsraten von gut 2 1/2 % (Tabelle).

Hinter dieser vergleichsweise stetigen Entwicklung im Ganzen verbergen sich aber höchst unterschiedliche Nachfrageverläufe in den einzelnen Ländern. Wie Abbildung 1 verdeutlicht, kann von einer EWU-Verbrauchskonjunktur allenfalls im Sinne eines statistischen Durchschnitts gesprochen werden. Schon vor Jahresfrist ist an dieser Stelle über die zwischen den Ländern stark abweichenden Verbrauchskonjunkturen berichtet worden. [2] Die Frage, ob seitdem eine Annäherung stattgefunden hat, lässt sich schnell beantworten: Eine Konvergenz ist bislang nicht zu erkennen, die Unterschiede sind sogar eher größer geworden.

So expandierte der Konsum in den Niederlanden und Spanien weiter in einem Tempo, mit dem die anderen Länder, in erster Linie Deutschland und Italien, erneut nicht Schritt halten konnten. Während die beiden letztgenannten Länder ihren realen Konsum seit 1997 nur um 7 % ausweiten konnten, waren es in den Niederlanden 13 1/2 % und in Spanien sogar mehr als 15 %.

Insbesondere Spanien kann auf eine schon länger anhaltende kräftige Verbrauchskonjunktur zurückblicken. Dazu trug die expansiv ausgerichtete Finanzpolitik bei (z. B. durch Einkommensteuersenkungen). Der private Konsum legte zu Beginn dieses Jahres so stark zu - laufende Rate im ersten Quartal knapp 2 % -, dass bereits vor Überhitzungsgefahren gewarnt wurde. Im zweiten Quartal gab es dann aber eine Verlangsamung (+0,3 %); gegenüber dem Vorjahr blieb das Nachfrageniveau jedoch hoch (+4 %). Auf dem Arbeitsmarkt hat sich die anhaltend gute Konjunktur in einer deutlichen Abnahme der Arbeitslosigkeit niedergeschlagen. Auch wenn die (standardisierte) Arbeitslosenquote in Spanien noch immer recht hoch ist - zuletzt knapp 15 % -, so zeigt der deutliche Rückgang dieser Quote in relativ kurzer Zeit - um rund 6 Prozentpunkte in drei Jahren -, dass mit einem kräftigen und dauerhaften gesamtwirtschaftlichen Wachstum der Arbeitsmarkt spürbar entlastet werden kann.

Die Konsumentwicklung in den Niederlanden trägt ähnliche Züge. Auch hier setzte sich das vor Jahresfrist konstatierte hohe Tempo bis zum ersten Viertel dieses Jahres fort. Ebenso ist die Stagnation im zweiten Quartal vor dem Hintergrund der dynamischen Expansion im Quartal zuvor (+1,7 %) zu sehen; für das erste Halbjahr steht ein starker realer Zuwachs zu Buche (+4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 1999). Dabei spielten auch steuerliche Entlastungen bei den Einkommen eine Rolle. Mit dem kräftigen Wachstum ist die ohnehin niedrige Arbeitslosigkeit noch weiter zurückgegangen; die Quote liegt seit Ende des vergangenen Jahres unter 3 %.

Vergleichsweise günstig war in den letzten Quartalen auch die Situation in Frankreich. Seit Mitte 1999 liegt der Entwicklungspfad des realen Konsums wieder oberhalb des Durchschnitts der EWU-Länder, und dies mit steigender Tendenz. Die französische Wirtschaft wächst dynamischer als die der beiden anderen großen Länder der EWU. Getragen wurde das Wachstum, anders als in Deutschland, von der Binnennachfrage, wobei neben dem Konsum auch die Investitionen der Unternehmen merklich zulegten. Der Arbeitsmarkt hat davon deutlich profitiert. Die Zahl der Arbeitslosen sank binnen Jahresfrist um fast eine halbe Million; damit lag die Arbeitslosenquote im ersten Quartal nur noch wenig über 10 %, inzwischen dürfte sie unter diese Marke gefallen sein.

Nach der schwächeren Konsumentwicklung in Italien im vergangenen Jahr - realer Zuwachs gegenüber 1998 nur 1,7 % - hat es dort in diesem Jahr eine Belebung gegeben. Im ersten Quartal konnte nach der Stagnation zum Jahresende 1999 deutlich Boden gutgemacht werden; im zweiten Jahresviertel hielt die Dynamik an. Diese Entwicklung kam etwas überraschend, war die private Nachfrage in Italien in den letzten Jahren doch stark gehemmt (hohe Arbeitslosigkeit, reale Einkommensverluste der privaten Haushalte). Mittelfristig betrachtet gehört Italien -trotz der jüngsten Erholung - zu den Schlusslichtern der Konsumentwicklung im Euro-Raum.

Ähnliches gilt für Deutschland. Auffällig ist hier vor allem der schlechte Start in das Jahr 2000: Das erste Jahresviertel schloss beim privaten Konsum mit einem Minus von real 0,2 % gegenüber dem Jahresendquartal 1999 ab. Zwar konnte dies im Quartal darauf wieder wettgemacht werden, doch errechnet sich für das erste Halbjahr nur ein mäßiger Anstieg (1,7 % im Vorjahrsvergleich). In Deutschland ist es noch immer nicht gelungen, sich vom Export als dem wichtigsten Konjunkturmotor etwas freizumachen. Die Rahmenbedingungen für eine stärkere Fundierung der Konjunktur auf die Binnennachfrage und hier vor allem auf den privaten Konsum bessern sich nur allmählich. Die zurückgehende Arbeitslosigkeit und die steigende Beschäftigung sind für eine nachhaltige Stärkung der Verbrauchsnachfrage nicht kraftvoll genug. Insofern richten sich die Hoffnungen auf das kommende Jahr, in dem die Steuerreform eine spürbare Konsumbelebung in Gang setzen soll.

Schub bei den Verbraucherpreisen durch Ölverteuerung Der explosionsartige Anstieg der Ölpreise hat die Lebenshaltung spürbar verteuert. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) hat sich das Tempo des Preisanstiegs im Euro-Raum binnen Jahresfrist verdoppelt, von 1 % im zweiten Quartal 1999 auf 2,1 % im zweiten Jahresviertel 2000 (jeweils im Vorjahrsvergleich). Nach der Jahresmitte gab es sogar eine weitere Beschleunigung (August: +2,3 %). Der Verlauf der Energiepreise weist auf die Ursachen für diese Entwicklung hin: Diese Preise zeigen seit Anfang 1999, als sie zunächst noch unter dem Vorjahrsniveau lagen, einen anhaltend steilen Anstieg, der sich erst im zweiten Viertel dieses Jahres etwas abschwächte (Abbildung 2); die Teuerungsrate liegt hier mittlerweile im zweistelligen Bereich, im zweiten Quartal waren es 12 1/2 %.

Werden aus dem allgemeinen Preisanstieg die volatilen Komponenten - neben den Preisen für Energie auch die für unverarbeitete Nahrungsmittel - herausgerechnet, um sich ein Bild über die Kerninflation zu machen, kommt man zu einem anderen Ergebnis. Diese Rate schwächte sich längere Zeit in der Tendenz ab; von Mitte 1998 bis Anfang 2000 ging die Kerninflationsrate auf 0,9 % zurück und nahm erst im zweiten Quartal wieder etwas zu, auf nunmehr 1,1 %. Der Ölpreisschub hat sich also auf nachgelagerte Stufen bisher kaum ausgewirkt. Ein Blick auf die Preisentwicklung bei den anderen Gütergruppen verdeutlicht dies. Vor allem die Preise für Industrieerzeugnisse (ohne Energie), die seit dem Frühjahr 1999 bei Zuwachsraten von 0,6 % nahezu stabil sind, haben auf die Ölverteuerung noch nicht reagiert. Offensichtlich vermochten die Unternehmen den durch die höheren Ölpreise verursachten Kostenanstieg noch nicht zu überwälzen.

Ein Vergleich der Inflationsraten in den einzelnen EWU-Ländern offenbart beträchtliche Unterschiede (Abbildung 3). Die Spannweite reichte im Juli 2000 - bei einem durchschnittlichen Preisanstieg in der EWU von 2,4 % -von 2 % in Deutschland, Frankreich und Österreich bis 5,9 % in Irland. Die starke Verteuerung von Mineralölerzeugnissen hat in allen Ländern Spuren hinterlassen. Seit 1998 sind die Preise überall deutlich gestiegen. Lagen sie damals zumeist noch unter 2 %, so bedeutete diese Marke im Juli die Untergrenze. Allerdings fiel der Anstieg der Inflationsraten nicht einheitlich aus. So hielt sich in Italien das Ausmaß der Verteuerung mit 0,5 Prozentpunkten in engen Grenzen, und in den Niederlanden blieb der Preisauftrieb lange moderat. Mit 1,8 % war hier der Anstieg in der ersten Hälfte dieses Jahres der gleiche wie 1998, und erst nach der Jahresmitte gab es einen Sprung nach oben (Juli: +2,8 %). An der Spitze der Inflationsentwicklung lagen zuletzt Irland (5,9 %), Luxemburg (4,7 %) und Spanien (3,7 %). Die hohen Teuerungsraten in diesen Ländern sind teilweise - so in Irland und Spanien - auch ein Zeichen für eine konjunkturelle Überhitzung der Wirtschaft.

Dass es auch innerhalb eines großen Währungsraums wie der EWU zeitweilig Differenzen bei den Preissteigerungen gibt, ist an sich nicht überraschend; die Erfahrungen aus einem anderen großen Währungsgebiet - den Vereinigten Staaten - haben dies gezeigt. Die Prognosen wichtiger internationaler Institutionen wie der Europäischen Kommission gehen davon aus, dass sich diese Differenzen in den nächsten Jahren etwas verringern werden, auch wenn nicht zu erwarten ist, dass die Unterschiede ganz abgebaut werden. [3]

Wie hat sich nun das Inflationsgefälle innerhalb der EWU seit 1997 verändert? Nimmt man die Standardabweichung der nationalen Preissteigerungen als Maßstab, so kann von einer Annäherung der Inflationsraten seither keine Rede sein. Ausgehend von dem für 1997 errechneten Wert von 0,3 gab es in den Jahren darauf einen kontinuierlichen Anstieg bis auf 1,1 im ersten Halbjahr 2000; nach der Jahresmitte nahm die Standardabweichung weiter zu (Juli: 1,5). Daraus folgt, dass sowohl die disparaten Konjunkturentwicklungen in einigen Ländern als auch der Ölpreisschock einer vollständigen Konvergenz im Wege stehen. Dies ist kein Stabilitätsproblem für die Eurozone insgesamt, wohl aber ein Wettbewerbsproblem für die Länder mit relativ hohen Inflationsraten.

Konsumenten- stimmung verhalten Mit der lebhafteren Konjunktur im Euro-Raum hat sich auch das Konsumklima im vergangenen Jahr etwas gebessert; nach der Abschwächung im Frühjahr ist der Indikator des Verbrauchervertrauens zum Jahresende hin wieder gestiegen (Abbildung 4). Seit Anfang dieses Jahres liegt er auf der Null-Linie; bei diesem Wert halten sich die optimistischen und pessimistischen Einschätzungen der privaten Haushalte hinsichtlich der allgemeinen Wirtschaftslage, der eigenen finanziellen Lage sowie der Bereitschaft zu größeren Anschaffungen die Waage.

Das Konsumklima ist in den einzelnen EWU-Ländern teilweise sehr unterschiedlich. Die Verbraucher sind in der Regel in Ländern mit einer kräftigen Konsumentwicklung deutlich optimistischer, etwa in den Niederlanden und in Spanien. Seit Mitte 1999 hat sich die Konsumentenstimmung durchweg verbessert, wenn auch in unterschiedlichem Maße (sehr stark in den Niederlanden, nur schwach in Italien). Eine größere Diskrepanz gab es zuletzt: Während sich im zweiten Quartal das - sehr gute - Konsumklima in den Niederlanden und Spanien etwas verschlechterte, verbesserte es sich in Deutschland, so dass sich der EWU-Durchschnitt nicht veränderte. Für die gute Entwicklung in Deutschland war vor allem die günstige Konjunktur ausschlaggebend, die die Verbraucher hinsichtlich ihrer Einkommenserwartungen optimistischer stimmte.

Ausblick Der drastische Anstieg der Ölpreise hat einen Schatten auf das Konsumklima geworfen. Vor allem das Heizöl hat sich enorm verteuert, in Deutschland z. B. allein seit Jahresbeginn um fast drei Fünftel. Vor dem Hintergrund, dass in vielen Haushalten die Heizölvorräte weitgehend aufgebraucht sind - in der Hoffnung auf sinkende Preise wurden die Käufe immer wieder aufgeschoben -, ist abzusehen, dass mit dem nahenden Winter eine verstärkte Nachfrage nach Heizöl einsetzen wird. Bei dann vermutlich immer noch hohen Preisen wird von diesen Käufen ein beträchtlicher Teil der privaten Kaufkraft absorbiert. Da dies wohl aber nicht in voller Höhe über eine Verringerung der Ersparnisse finanziert werden kann, kommt es zu Nachfrageausfällen an anderer Stelle.

Allerdings dürften sich die belastenden Faktoren nicht verfestigen, zumal allgemein ein Rückgang der Ölpreise spätestens im nächsten Jahr erwartet wird. Kurzfristig ist aber das Übergreifen der Ölverteuerung auf andere Stufen (Zweitrundeneffekte) nicht auszuschließen: Auch die Kerninflationsrate würde sich somit erhöhen.

In der Grundtendenz ist die Konsumkonjunktur weiter stabil, wenn auch die Dynamik vom ersten Halbjahr 2000 wohl nicht aufrechterhalten werden kann. Gestützt wird die Verbrauchsnachfrage durch steuerpolitische Maßnahmen in vielen Ländern. Diese zielen durchweg auf Entlastungen bei der Einkommensteuer und wirken konsumanregend. Dies gilt nicht nur für die größeren Länder Deutschland, Frankreich und Italien; auch in fast allen mittleren und kleinen EWU-Ländern hat es mehr oder weniger umfangreiche Steuersenkungen oder zumindest deren Ankündigung gegeben. [4] Werden diese realisiert, dann dürfte die private Konsumnachfrage einen Teil jener restriktiven Effekte, die von der Geldpolitik auf die Binnennachfrage ausgehen, kompensieren.

[1] Zur Berechnungsmethode vgl.: Eurozone im Aufschwung. Bearb.: Katja Rietzler. In diesem Wochenbericht, S. 649 ff. Analysiert werden hier, soweit nicht anders gekennzeichnet, saisonbereinigte Zeitreihen.

[2] Vgl.: Der private Konsum in der Europäischen Währungsunion zur Jahresmitte 1999. Bearb.: Jochen Schmidt. In: Wochenbericht des DIW, Nr. 39/99, S. 706 ff.

[3] Vgl. EZB-Jahresbericht 1999, S. 31.

[4] Vgl. Aktuelle Tendenzen der Finanzpolitik in der EWU. Bearb.: Joachim Volz. In: Wochenbericht des DIW, Nr. 39/2000, S. 635 ff.


                                                                             
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Der private Konsum (1) in den acht größten Ländern der Europäischen             
Währungsunion (EWU-8) (2)                                                       
Saisonbereinigte Werte zu Preisen von 1995                                      
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                     1998                        1999                 2000      
                                                                                
             I     II     III    IV      I     II     III    IV      I     II   
                                                                                
                                              Mrd. Euro                         
                                                                                
EWU-8     755,82 760,03 766,79 772,46 777,27 780,83 786,51 790,90 796,24 802,22 
                                                                                
darunter                                                                        
Deutschl. 263,38 263,60 266,81 268,56 270,53 271,65 272,87 274,62 274,12 277,26 
Frankr.   169,89 171,78 172,76 173,68 174,30 174,95 176,67 177,89 179,41 180,59 
Italien   143,36 144,13 144,77 146,18 146,49 146,72 147,61 147,48 149,06 149,84 
Spanien    71,19  71,37  72,44  73,16  74,46  75,06  75,79  76,41  77,84  78,04 
Niederl.   40,41  40,95  41,47  42,00  42,26  42,84  43,16  43,54  44,28  44,22 
                                                                                
                           Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %            
                                                                                
EWU-8       0,9    0,6    0,9    0,7    0,6    0,5    0,7    0,6    0,7    0,8  
                                                                                
darunter                                                                        
Deutschland 0,9    0,1    1,2    0,7    0,7    0,4    0,5    0,6   -0,2    1,1  
Frankreich  0,8    1,1    0,6    0,5    0,4    0,4    1,0    0,7    0,9    0,7  
Italien     0,9    0,5    0,4    1,0    0,2    0,2    0,6   -0,1    1,1    0,5  
Spanien     1,5    0,3    1,5    1,0    1,8    0,8    1,0    0,8    1,9    0,3  
Niederlande 1,0    1,3    1,3    1,3    0,6    1,4    0,8    0,9    1,7   -0,1  
                                                                                
                             Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %             
                                                                                
EWU-8       2,7    2,3    3,1    3,2    2,8    2,7    2,6    2,4    2,4    2,7  
                                                                                
darunter                                                                        
Deutschland 1,7    0,8    2,6    2,9    2,7    3,1    2,3    2,3    1,3    2,1  
Frankreich  3,1    3,7    4,0    3,1    2,6    1,8    2,3    2,4    2,9    3,2  
Italien     2,4    1,8    2,0    2,8    2,2    1,8    2,0    0,9    1,8    2,1  
Spanien     5,2    4,1    4,6    4,3    4,6    5,2    4,6    4,4    4,5    4,0  
Niederlande 3,4    3,9    4,6    5,0    4,6    4,6    4,1    3,7    4,8    3,2  
                                                                                
------------------------------------------------------------------------------- 
(1) Konsumausgaben der privaten Haushalte und der privaten Organisationen ohne  
Erwerbszweck.                                                                   
(2) EWU ohne Portugal, Irland und Luxemburg.                                    
Quellen: Eurostat; Berechnungen des DIW.                                        
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