Pressemitteilungen

Pressemitteilungen des DIW Berlin mit dem SOEP
1 ... 14 15 16 17 18 ... 18

19.10.2004

Gastarbeiter aus der EU sind in Deutschland erfolgreich

Immigranten aus EU-Staaten gleichen ihre soziale Situation an die der in Deutschland geborenen Inländer an und zeigen zum Teil sogar eine günstigere Entwicklung. Immigranten aus Drittstaaten hingegen gelingt dies nicht. So ist der Anteil der un- und angelernten Arbeiter unter allen Immigrantengruppen mit bis zu 43 Prozent deutlich höher als bei hier geborenen Deutschen (12 Prozent). Jedoch erzielen Immigranten aus der Europäischen Union und Eingebürgerte insgesamt ein mittleres Einkommen, das mit dem der in Deutschland geborenen Inländer vergleichbar ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung mit dem Titel Migration und Sozialstruktur - Soziale Lagen von Immigranten in Deutschland vor dem Hintergrund der europäischen Einigung, die auf den empirischen Daten der repräsentativen Längsschnittstudie Sozio-oekonomischen Panel SOEP beruht.

08.09.2004

Familienpolitik: Bevölkerung mehrheitlich sowohl für staatliche als auch private Zuständigkeit

Die große Mehrheit der Bürger in Ost- wie auch in Westdeutschland spricht sowohl dem Staat als auch privaten Akteuren eine Zuständigkeit bei der finanziellen Absicherung der Familie, der Vorschul- und Schulkinderbetreuung und der Betreuung alter Menschen zu. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 37/2004 auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

07.09.2004

Aufkommen und wirtschaftliche Wirkungen einer Vermögensbesteuerung: Analyse des DIW Berlin für Bündnis 90/Die Grünen

Das DIW Berlin hat für Bündnis 90/Die Grünen verschiedene Möglichkeiten einer Neukonzeption der Vermögensbesteuerung analysiert. Das Gutachten wird in der Reihe „DIW Berlin: Politikberatung kompakt“ veröffentlicht. Die Vermögensteuer sollte auf die Einkommen- oder Körperschaftsteuer anrechenbar sein und damit als Mindestbesteuerung wirken.

18.08.2004

Kein Beschäftigungswunder durch Minijobs

Die von der Bundesknappschaft im Juni 2003 erstmals identifizierten 6,4 Mill. Minijobs bestanden vermutlich zum größten Teil bereits vorher als kleine Beschäftigungsverhältnisse am Rande des Arbeitsmarktes, so der aktuelle Wochenbericht 34/2004 des DIW Berlin

18.08.2004

Haustierhalter sind seltener krank

Aktuelle SOEP-Studie weist Zusammenhang zwischen Haustierhaltung und Anzahl von Arztbesuchen nach.

15.07.2004

Immer mehr Frauen treiben im Alter regelmäßig Sport

Neue SOEP-Studie widerlegt die klassische sportwissenschaftliche These einer mit dem Alter abnehmenden sportlichen Aktivität.

02.07.2004

Eltern vererben Neigung zum Bezug von Sozialhilfe an ihre Kinder

Beste Präsentationen der internationalen Paneldaten-Konferenz SOEP2004 ausgezeichnet

03.06.2004

6. Internationale Nutzerkonferenz SOEP2004 und 2. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten

Wissenschaftler präsentieren im Rahmen der 6. Internationalen Nutzerkonferenz SOEP2004 in Berlin auf Daten des sozio-oekonomischen Panels beruhende Forschungsergebnisse. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert außerdem die Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit einer Konferenz in Wiesbaden. Prof. Dr. Gert G. Wagner, Mitglied des Wissenschaftsrates, betont die Gemeinsamkeiten von sozialwissenschaftlichen Erhebungen wie dem SOEP und naturwissenschaftlichen Service-Einrichtungen wie BESSY.

26.05.2004

Alterssicherung: Gesunkene Zufriedenheit und Skepsis gegenüber privater Vorsorge

Nach den Ergebnissen des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) hat die Zufriedenheit der Bürger im erwerbsfähigen Alter mit der Alterssicherung von 1992 bis 2002 deutlich abgenommen. Der Anteil der Zufriedenen ging von 37 % auf 25 % zurück. Umgekehrt ist der Anteil der Unzufriedenen von 30 % auf über 40 % gestiegen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 22/2004.

19.05.2004

Gestiegene berufliche Mobilität in Deutschland

In Deutschland nahm die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren deutlich zu, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 21/2004. Nach Berechnungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) stieg von 1992 bis 2002 die Zahl jener, die innerhalb eines Jahres eine Arbeitsstelle neu angetreten haben, um mehr als 30 % auf knapp 6,3 Mill. Personen. Bei einer insgesamt sinkenden Erwerbstätigenzahl geht diese Dynamik vor allem auf Frauen und Jüngere zurück.

19.05.2004

Vertrauen in Deutschland: Viel Misstrauen gegenüber großen Unternehmen und Gewerkschaften

Eine Sondererhebung des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung durchgeführten Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) lässt erkennen, dass es in Deutschland Anzeichen für eine Vertrauenskrise gibt, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 21/2004. Das Vertrauen in die Politik (Bundestag) ist weitgehend verloren gegangen, und auch den großen Wirtschaftsunternehmen und den Gewerkschaften wird nur noch wenig Vertrauen entgegengebracht. Dieses Bild ist umso bedenklicher, als der private Bereich nach wie vor völlig intakt ist: Der Familie sowie Freunden wird zu mehr als 90 % vertraut. Auch zu Nachbarn und Arbeitskollegen haben rund zwei Drittel großes Vertrauen.

12.05.2004

Hohes privates Engagement bei der Betreuung von Pflegebedürftigen

Nach den Ergebnissen des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) beteiligten sich im Jahre 2003 rund 5 % aller erwachsenen Männer und knapp 8 % aller Frauen an der Versorgung Pflegebedürftiger, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 20/2004. Der zeitliche Umfang an einem durchschnittlichen Wochentag beträgt bei pflegenden Männern 2,5 Stunden und bei Frauen rund 3 Stunden. Männer pflegen damit zwar weniger häufig und in geringerem Umfang, beteiligen sich aber zu einem nicht unerheblichen Anteil ebenfalls aktiv an der Betreuung Hilfe- und Pflegebedürftiger.

22.04.2004

Gehaltszuschlag für große Männer: Neue Studie belegt erstmals Zusammenhang zwischen Körpergröße und Verdienst in Deutschland

Große Menschen haben mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. So gelangen groß gewachsene Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit in Führungspositionen als kleinere. Diese Erkenntnisse beruhen überwiegend auf Daten der sozial-psychologischen und sozio-ökonomischen Forschung des US-amerikanischen Raums. Eine neue Studie zeigt nun, dass es sich auch hierzulande zumindest für Männer auszahlt, von stattlicher Statur zu sein. Mit den Daten des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), einer repräsentativen Längsschnittstudie privater Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland, stehen für das Jahr 2002 erstmals auch Angaben zu Körpergröße und –gewicht zur Verfügung. Mit diesen Daten war es Guido Heineck, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität München, möglich zu analysieren, ob sich zwischen unterschiedlich großen erwerbstätigen Personen Verdienstunterschiede ergeben.

14.04.2004

Aktuelle Steuerreformvorschläge: Erhebliche Aufkommens- und Verteilungswirkungen, geringe Arbeitsmarkteffekte

Die aktuellen Vorschläge zu einer grundlegenden Einkommensteuerreform lösen erhebliche Aufkommens- und Verteilungswirkungen aus, die zu erwartenden Arbeitsmarkteffekte sind in Relation dazu gering. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht Nr. 16/2004. Größere „Selbstfinanzierungseffekte“ durch steigende Beschäftigung und höheres Wachstum sind nicht zu erwarten.

07.04.2004

Urlaub in Deutschland: Erwerbstätige nutzen ihren Urlaubsanspruch oftmals nicht aus

Fast jeder Dritte der abhängig Beschäftigten in Deutschland hat seinen Jahresurlaub 1999 nicht vollständig ausgenutzt. Das zeigen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhoben werden und im aktuellen Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004 veröffentlicht sind. Von den etwa 936 Mill. Tagen Urlaubsanspruch, die sich aus den Angaben der Befragten ergeben, wurden nur etwa 870 Mill. Tage effektiv genommen. Von 28 Tagen Urlaubsanspruch nahmen die Befragten im Durchschnitt also nur 26 Tage. Neuere Zahlen liegen derzeit noch nicht vor; das DIW Berlin geht davon aus, dass diese Strukturen sich nicht wesentlich geändert haben.

25.03.2004

Outsourcing: Verlierer sind Niedrigqualifizierte, Gewinner die Hochqualifizierten

Outsourcing in Niedriglohnländer ist für Unternehmen vor allem bei Produktionsstufen mit hoher Arbeitsintensität und geringer Qualifikationsintensität lohnend. Dementsprechend sind vor allem die Löhne und Beschäftigungschancen Niedrigqualifizierter in Deutschland negativ von dieser neuen Form internationaler Arbeitsteilung betroffen. Das Diskussionspapier des DIW Berlin Nr. 385 kommt zu dem Ergebnis, dass Outsourcing die Löhne für Niedrigqualifizierte um bis zu 1,8% reduziert, während die Löhne Hochqualifizierter um bis zu 3 % steigen.

04.02.2004

Einkommensposition von älteren Menschen hat sich merklich verbessert

Ein sozial ausgeglichener Beitrag der heutigen Rentnergeneration zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung ist mittels einer Revision der Besteuerung von gesetzlichen Renten möglich und – wie vom Bundesverfassungsgericht gefordert – auch längst überfällig. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem jüngsten Wochenbericht 6/2004. Der zu versteuernde Anteil sollte aber nicht schrittweise bis zum Jahr 2020 angehoben und auch nicht für jeden Rentenjahrgang konstant gehalten werden, sondern bereits die heutige Rentnergeneration deutlich stärker belasten. Davon wären nur wenige gut verdienende alte Menschen betroffen, während die aktuellen Reformschritte der Bundesregierung wie die Aussetzung der Rentenerhöhung und die vollständige Finanzierung der Beiträge zur Pflegeversicherung auch Rentner mit einer geringen gesetzlichen Rente belasten.

28.01.2004

Erbschaften und Schenkungen: 50 Mrd. Euro fließen jährlich an private Haushalte

Derzeit haben rund 1,5 % aller Privathaushalte in Deutschland einen jährlichen Vermögenszugang aufgrund von Erbschaften in Höhe von durchschnittlich 65.000 Euro. Knapp ein weiteres Prozent aller Haushalte erhält jährlich Schenkungen von durchschnittlich 30.000 Euro. Aus diesen Transfers errechnen sich insgesamt Einkommen von Privathaushalten in Höhe von jährlich etwa 50 Mrd. Euro; dies entspricht mehr als 2 % des Bruttoinlandsprodukts. Zu dieser Schätzung kommt der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 5/2004.

16.01.2004

Deutschland benötigt bessere Konzepte für die Privatisierung von Autobahnen

Bevor eine bundesweite Privatisierung der Autobahnen in Betracht gezogen wird, sollten zunächst die bisherigen Modelle verbessert und geeignete Regulierungs- und Vertragsmechanismen für neue Konzessionsmodelle entwickelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Diskussionspapier des DIW Berlin.

17.09.2003

Jobben von Jugendlichen beeinträchtigt weder Schulleistungen noch Freizeit

Mit 13 Jahren haben nach eigenen Angaben bereits 7% aller Jugendlichen gejobbt; mit 14 Jahren haben weitere 11% damit begonnen. Von den 17-jährigen Schülern sind fast 40% neben der Schule mindestens einmal erwerbstätig gewesen, so der aktuelle Wochenbericht 38/2003 des DIW Berlin.

1 ... 14 15 16 17 18 ... 18