Höhere Durchschnittslöhne und höhere Spitzensteuern. Kommentar von Gert G. Wagner

Kommentar vom 3. April 2012

Die wirtschaftliche Entwicklung wird auf kurze wie auf lange Sicht erheblich davon beeinflusst, wie die entstandenen Einkommen verteilt werden. Vielfach wird behauptet, es käme vor allem darauf an, die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen zu stärken. So würde quasi automatisch die Investitionstätigkeit angeregt, was wiederum eine Ausweitung der Produktion nach sich ziehe. Dieses Argument kann allerdings nicht erklären, warum die Investitionstätigkeit in Deutschland in der letzten Dekade schwach blieb – obwohl sich doch die Einkommen immer mehr hin zu den Unternehmen und den Vermögensbesitzern verschoben haben und die Löhne real stagnierten.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 14+15/2012 (PDF, 195.15 KB)

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