Bankenkrise und staatliche Verschuldungskrise - ein Teufelskreis. Kommentar von Mechthild Schrooten

Kommentar vom 15. November 2012

Wenn Krisen zum Normalfall werden, stimmt etwas Grundlegendes nicht. Internationale Finanzmarktkrise, Bankenkrisen und die im Gefolge auftretenden staatlichen Verschuldungskrisen gehen in ihr fünftes Jahr. Die hohe Frequenz unterschiedlicher Formen von Finanzkrisen in den letzten Jahren ist etwas Besonderes. Finanzkrisen in Industrieländern unterscheiden sich offenbar massiv von solchen in Emerging Markets und zeigen eine hohe Persistenz. Indes mag dies auch an der Art der Krisenbewältigung liegen.

Dabei greifen die Reformen in vielen Ländern über Ansätze zur Finanzmarktregulierung hinaus. In Europa werden neuerdings Themenfelder rund um den Fiskalpakt und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) mit Regulierungsüberlegungen und der endgültigen Schaffung einer schlagkräftigen europäischen Bankenaufsicht verknüpft. Tatsächlich hat sich bislang nur wenig Nachhaltiges im Bereich der Regulierung und Steuerung des Finanzsektors getan.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht (PDF, 76.51 KB)

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