Gewaltsame Konflikte erhöhen das Risiko häuslicher Gewalt in Kolumbien

Bericht vom 12. November 2014

Die kolumbianische Gesellschaft hat in den zurückliegenden 50 Jahren einen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen staatlichen Kräften und rechtsgerichteten paramilitärischen Gruppen einerseits und linksgerichteten Guerillagruppen andererseits erlebt. Ferner berichtet in Kolumbien ein hoher Anteil der Frauen, Opfer häuslicher Gewalt geworden zu sein. Diese Studie untersucht, ob zwischen dem Konflikt und der Gewalt gegenüber Frauen ein Zusammenhang besteht. Die Ergebnisse legen nah, dass mit der Konfliktintensität auch das Risiko von Frauen, Opfer häuslicher Gewalt zu werden, zunimmt.

Johannes Rieckmann: Gewaltsame Konflikte erhöhen das Risiko häuslicher Gewalt in Kolumbien (PDF, 121.75 KB)