Postgraduate enrollment decisions (PostGrad)

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Bildung und Familie
Projektstatus
Aktuelles Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2017 bis 2020
Auftraggeber
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektleitung
Frauke Peter, C. Katharina Spieß, Felix Weinhardt
Ansprechpartner im DIW Berlin

Der Übergang in ein Studium ist nach wie vor vom sozioökonomischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler abhängig, auch wenn deren Fähigkeiten und andere beobachtbare Faktoren berücksichtigt werden. In Deutschland beträgt der Unterschied zwischen der Wahrscheinlichkeit ein Bachelorstudium zu beginnen bei Absolventen mit hohem und niedrigem sozioökonomischen Status 20 Prozentpunkte, d.h. solche mit hohem sozioökonomischen Status nehmen eher ein Bachelorstudium auf. Entsprechende Unterschiede finden sich auch bei dem Übergang in ein Masterstudium: Hier beträgt der Unterschied 11 bis 17 Prozentpunkte. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Differenz teilweise durch Unterschiede in nicht beobachtbaren Merkmalen erklärt wird. Unabhängig davon, ist es ein Ziel der deutschen Bildungspolitik (und auch der anderer Länder) den Anteil von Studierenden mit niedrigem sozioökonomischem Status zu erhöhen.

Dieses Projekt untersucht, mit welchen möglichen Maßnahmen die Übergangsentscheidung von Studierenden nach dem Bachelor, insbesondere von jenen mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund unterstützt werden kann. Denn seit der Bologna-Reform muss jeder Studierende eine weitere Bildungsentscheidung treffen: Mit dem Bachelorabschluss die Hochschule verlassen oder ein Masterstudium anschließen. Diese Entscheidung ist nicht zuletzt deshalb relevant, da aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass sozioökonomische Unterschiede in der Entscheidung, ob ein Masterstudium angeschlossen wird, auch Auswirkungen auf die späteren Arbeitsmarktchancen hat. Das Forschungsprojekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Feldbetreuung erfolgt durch Kantar Public (ehemals TNS Infratest Sozialforschung).

mehr Informationen finden Sie auf: http://www.best-up.eu