Aufschwung in Deutschland weiter kräftig — Anspannungen nehmen zu

Aufsätze in sonstigen Zeitschriften 10 / 2017

Roland Döhrn, Ferdinand Fichtner, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Timo Wollmershäuser

In: Wirtschaftsdienst 97 (2017), 10, S. 708-713

Abstract

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. In einigen Segmenten, so am Arbeitsmarkt, machen sich inzwischen sogar erste Zeichen einer Anspannung bemerkbar. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch die Investitionen und das Auslandsgeschäft zur Expansion bei. Letzteres profitiert davon, dass die Konjunktur im Euroraum deutlich aufwärtsgerichtet ist. Die Expansion dort steht inzwischen auf recht soliden Füßen. Fährt die EZB nun ihre unkonventionellen Maßnahmen schrittweise zurück, sollte dies den Aufschwung im Euroraum nicht gefährden.

The business cycle upswing in Germany has gained strength and breadth. In addition to private consumption, the expansion is now also supported by investment and foreign trade. The latter benefits from growing exports to the euro area, where the economy is gaining momentum. Since the euro area upswing rests on solid fundamentals, the ECB should be able to start tapering without putting the economy at risk.

Ferdinand Fichtner

Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Stefan Kooths

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Makroökonomie

Themen: Konjunktur



JEL-Classification: E32;E66;F01
DOI:
https://doi.org/10.1007/s10273-017-2202-6