Politik schiebt florierende deutsche Konjunktur zusätzlich an: Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2018

DIW Wochenbericht 11 / 2018, S. 715-736

Ferdinand Fichtner, Karl Brenke, Christian Breuer, Marius Clemens, Simon Junker, Claus Michelsen, Thore Schlaak

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Abstract

Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr, nicht zuletzt getragen von einer starken Auslandsnachfrage, um 2,4 Prozent wachsen. Die rege Investitionstätigkeit setzt sich in diesem Umfeld fort. Die Impulse vom Außenhandel schwächen sich jedoch etwas ab. Trotz der in den kommenden Quartalen kräftigen Konsumnachfrage schwächt sich daher das Wachstum von Beschäftigung und Wirtschaftsleistung ab. Im kommenden Jahr schieben stimulierende Maßnahmen der neuen Bundesregierung die Einkommen und damit den Konsum der privaten Haushalte jedoch an. Bei einem Wachstum von 1,9 Prozent im Jahr 2019 bleiben die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten gut ausgelastet

Marius Clemens

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Thore Schlaak

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Claus Michelsen

Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Simon Junker

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Ferdinand Fichtner

Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Themen: Konjunktur



JEL-Classification: E32;E66;F01
Keywords: Business cycle forecast, economic outlook
DOI:
https://doi.org/10.18723/diw_wb:2018-11-3