„Die Eurozone als Ganzes ist weniger anfällig für Schocks von außen“: Interview mit Max Hanisch

Interview vom 21. März 2018

Herr Hanisch, seit gut zwei Jahren heben die USA schrittweise ihre Zinsen an und verabschieden sich langsam von der in der Finanzkrise eingeführten Niedrigzinspolitik. Was versprechen sich die USA von dieser Maßnahme?

Grundsätzlich sind Zinserhöhungen dazu da, überhöhten Preisdruck und zu starke wirtschaftliche Dynamik abzubremsen. Die USA befinden sich schon seit ein paar Jahren wieder auf einem relativ stabilen Wachstumspfad. Im Zuge dieser zunehmenden wirtschaftlichen Dynamik sollen diese Zinserhöhungen ein Stück weit vorbeugend wirken, um einen zu hohen Inflationsdruck in der Zukunft jetzt schon zu verhindern. Ein weiterer Aspekt ist, dass für zukünftige Krisen eine Art Puffer geschaffen werden soll, um dann die Zinsen, wenn es nötig sein sollte, wieder zu senken. [...]

 

Downloads

  • Interview DIW Wochenbericht Nr. 12/2018 (PDF, 66.92 KB)
  • O-Ton von Max Hanisch
    Die Eurozone als Ganzes ist weniger anfällig für Schocks von außen - Interview mit Max Hanisch
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Max Hanisch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Weltwirtschaft