Pressemitteilung/Press Release

Pressemitteilung vom 30.04.2019

DIW Konjunkturbarometer April: Abkühlung setzt sich zunächst fort

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Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) verbleibt im April unter der 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht. Damit dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden zweiten Quartal um 0,3 Prozent zunehmen. „Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft hält an, bedenkliche Einbrüche zeichnen sich allerdings nicht ab“, sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. Die Binnenwirtschaft ist nach wie vor intakt und wird es auch bleiben – nicht zuletzt, weil die Beschäftigung in Deutschland nach wie vor steigt. Belastet wird die Entwicklung in erster Linie durch die schwächelnde Weltkonjunktur, die vor allem die deutsche Exportindustrie zu spüren bekommt.

Hintergrund sind nicht zuletzt die weltweit schwelenden Handelskonflikte und das Brexit-Drama, dessen Ausgang nach wie vor unklar ist. Das Auslandsgeschäft der deutschen Industrie entwickelt sich derzeit enttäuschend – das könnte sich aber schon bald wieder ändern, so Simon Junker, DIW-Experte für die deutsche Wirtschaft: „Die chinesische Politik hat schon einige Maßnahmen ergriffen, um den Abschwung aufzuhalten. Die Chancen stehen daher gut, dass mit China ein gewichtiger Treiber der Weltkonjunktur nach und nach wieder auf Kurs kommt.“

Das nächste DIW Konjunkturbarometer erscheint am Mittwoch, den 29. Mai 2019.

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