Direkt zum Inhalt

„Erholung der deutschen Wirtschaft weiterhin zäh“

Statement vom 14. Januar 2022

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2021 ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge um 2,7 Prozent gewachsen. Dazu ein Statement von Simon Junker, stellvertretender Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

BlockquoteDie deutsche Wirtschaft ist 2021 um 2,7 Prozent gewachsen und hat damit gut die Hälfte des vorangegangenen Einbruchs wettgemacht. Die Erholung verläuft aber weiterhin zäh wird durch erneute Coronawellen erschwert. Diese stören das Angebot, etwa von kontaktintensiven Dienstleistern, aber auch im internationalen Handel. In der Folge hemmen weltweit Knappheiten die Produktion und befeuern die Inflation. Diese Probleme begleiten uns auch in diesem Jahr - solange, bis die Pandemie nachhaltig eingedämmt wird. Gelingt dies etwa ab dem Frühsommer und lassen in dem Zuge die Knappheiten merklich nach, profitieren die Dienstleister von einer regen Nachfrage und die Industrie wird die gut gefüllten Auftragsbücher abarbeiten und die Produktion merklich ausweiten.

Simon Junker
Simon Junker

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

Themen: Konjunktur

keyboard_arrow_up