Arbeitsmarktökonomie

Querschnittsbereich am DIW Berlin

Kurzportrait des Querschnittsbereichs "Arbeitsmarktökonomie"

Auf dem Arbeitsmarkt werden die Nachfrage nach und das Angebot an Arbeit zusammengeführt. Gegenstand der Teildisziplin Arbeitsmarktökonomie sind somit alle ökonomischen Vorgänge, die das Verhalten von Arbeitsanbietern oder Arbeitsnachfragern zum Inhalt haben, beziehungsweise es direkt oder indirekt beeinflussen.

Darüber hinaus ist der Arbeitsmarkt zugleich einer der wichtigsten Inputmärkte für die Leistungserstellung eines Landes, so dass die Funktionsfähigkeit des Arbeitsmarktes die Leistungsfähigkeit der gesamten Ökonomie maßgeblich beeinflusst.

Der Arbeitsmarkt steht damit sowohl aus makroökonomischer als auch aus mikroökonomischer Sicht in einem engen Wirkungszusammenhang mit den anderen Teilmärkten einer Ökonomie. Dieser Sachverhalt spiegelt sich in dem Forschungsprogramm des DIW Berlin wieder, in dem arbeitsmarktökonomische Fragestellungen in fast allen Abteilungen des DIW Berlin bearbeitet werden.

Die Forschungsgruppe ist eine Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen im Bereich der Arbeitsmarktökonomie und eine Schnittstelle unter anderem zum Forschungsprogramm des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn und zu den arbeitsmarktökonomischen Interessen im Großraum Berlin (Lehre, BeNA). Thematisch leistet der Bereich Impulse insbesondere für die Rolle des Arbeitsmarktes in der makroökonomischen Entwicklung in der Verknüpfung mit demografischen Fragen wie der Migration und Integration sowie der Entwicklungsländerforschung. Er nutzt intensiv das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) und die Mikrodaten des Forschungsdatenzentrums der Länder.