Dieter Suhr (Copyright)  Deutschlandfahne Deutschlandfahnen Deutschlandflagge
Medienbeitrag, 23.04.2019

Inmitten des Brexit-Chaos fordert die AfD in ihrem Europawahlprogramm einen Dexit, einen Austritt Deutschlands aus der EU in fünf Jahren. Dies mag man für absurd und weltfremd halten. Dabei ist ein Dexit und gar ein Kollaps der Europäischen Union gar nicht so unwahrscheinlich, vor ... mehr

MichaelM/pixabay (Copyright)  EZB Zentralbank Bank
Statement von Marcel Fratzscher, 17.04.2019

Die neusten Zahlen zur Inflation für März im Euroraum sind besorgniserregend. Sie zeigen, dass die EZB noch immer große Schwierigkeiten hat, ihr Mandat der Preisstabilität zu erfüllen. Meine größte Sorge ist die zu schwache Verankerung der Inflationserwartungen. Dies zeigt, dass wirtschaftliche ... mehr

Juska (Copyright)  Mann Männlich Männer
Pressemitteilung, 17.04.2019

Höhere Altersgrenzen bei der Rente bedeuten nicht unbedingt späteren Erwerbsaustritt – Sollte der Arbeitsmarktboom nicht anhalten, drohen insbesondere Menschen mit geringer Bildung, prekärer Beschäftigung und niedriger Gesundheit große sozialpolitische Risiken – ... mehr

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Interview, 17.04.2019

Herr Geyer, mit der sogenannten „Rente mit 67“ sollen die Kosten des demografischen Wandels besser bewältigt werden. Sie haben untersucht, wie sich der Rentenzugang in den kommenden Jahren entwickelt. Wie sind Sie dabei vorgegangen? Wir haben dafür ein empirisches Modell ... mehr

rotoGraphics (Copyright)  Schweißen Schweissen WIG-Schweißen
Kommentar, 17.04.2019

Der Fall des Eisernen Vorhangs in Europa und der Berliner Mauer liegen nun fast 30 Jahre zurück. Dies wird mit Recht zum Anlass genommen, in nahezu allen gesellschaftspolitischen Bereichen auch Bilanz zu ziehen in den deutsch-deutschen Beziehungen. Was ist erreicht worden, wo besteht noch Hand ... mehr

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von Hermann Buslei, Patricia Gallego-Granados, Johannes Geyer, Peter Haan, in DIW Wochenbericht

Die „Rente mit 67“ ist ein zentraler rentenpolitischer Baustein zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels. Sie sieht vor, dass das Regelrenteneintrittsalter zwischen 2012 und 2031 von 65 auf 67 Jahre steigt. Allerdings geht diese Strategie nur dann auf, wenn es den Menschen gelingt, ihren Erwerbsaustritt auch wirklich in ein höheres Alter zu verschieben. Unter den aktuell sehr günstigen Arbeitsmarktbedingungen gelingt dies deutlich mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Allerdings bestehen große Unsicherheiten, ob sich dieser Trend so fortsetzen kann. Anhand des am DIW Berlin entwickelten Dynamischen Mikrosimulationsmodells (DySiMo) werden die Wirkungen der Anhebung der Altersgrenzen unter zwei verschiedenen Arbeitsmarktszenarien simuliert. Das durchschnittliche Zugangsalter in die Altersrente wird in den kommenden Jahren nach den Schätzungen um weitere 1,2 bis 1,5 Jahre steigen. Falls die Beschäftigungsquoten der 60- bis 67-Jährigen auf dem heutigen Niveau verharren, werden aber weiterhin rund 40 Prozent (bei optimistischer Prognose nur 20 Prozent) aller Rentenzugänge nicht aus einem Beschäftigungsverhältnis erfolgen. Deshalb müssen gerade bei einer weiteren Anhebung der Altersgrenzen Lösungen für unterschiedliche Risikogruppen gefunden und die Möglichkeiten für einen gleitenden Ausstieg aus dem Erwerbsleben verbessert werden.

von Ludovica Gambaro, Tobias Linberg, Frauke Peter, in DIW Wochenbericht

Sprachliche Fähigkeiten unterscheiden sich bei Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren mitunter deutlich nach der Bildung der Eltern. Die meisten bisherigen Studien – und damit auch viele bildungspolitische Maßnahmen – orientierten sich mit Blick auf die Sprachkompetenzwerte am Durchschnitt innerhalb der verschiedenen Bildungsgruppen. Dieser Bericht zeigt, dass dies zu kurz greift und mögliche Ungleichheitsmuster im Verborgenen bleiben. Als einer von wenigen untersucht er die Verteilung der Sprachkompetenzen detaillierter. Dabei zeigt sich auf Basis von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), dass die Unterschiede nach der Bildung der Eltern im unteren Sprachleistungsbereich deutlich größer sind. Kinder mit niedrigerem Bildungshintergrund sind also stärker benachteiligt und müssen sehr viel mehr aufholen als bisher gedacht. Die Ergebnisse sind insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass jährlich mehrere Millionen Euro in Förderprogramme zum Spracherwerb fließen. Um Unterschiede nach der Bildung der Eltern zu reduzieren, sollten Programme so ausgestaltet sein, dass leistungsschwächere Kinder aus bildungsferneren Familien deutlich gezielter unterstützt werden.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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18.04.
Interessiert an Datenerhebung und –aufbereitung? Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) vergibt einen zur/zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung:
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18.04.
Die Unterschiede in der von Kindern nach Bildung der Eltern sind im untersten Leistungsbereich besonders groß. Förderprogramme zum Spracherwerb sollten daher noch gezielter auf leistungsschwache Kinder ausgerichtet werden:
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17.04.
Produktivitätsrückstand ist nicht mehr eine Frage des Ostens, sagt DIW-Forschungsdirektor Martin Gornig. Der Bund muss durch eine nachhaltige Infrastrukturoffensive Attraktivität und Wachstumschancen des ländlichen Raums zu stärken:
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17.04.
Laut DIW-Berechnungen wird das Renteneintrittsalter durch die in den nächsten Jahren um 1,2 - 1,6 Jahre ansteigen. Könnte man die Lebensarbeitszeit noch weiter ausdehnen? Rentenexperte im Interview:
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17.04.
Die birgt sozialpolitische Risiken, die abgefedert werden müssen: Anpassung an längere Lebensarbeitszeit wird besonders für Menschen mit geringer Bildung, prekärer Beschäftigung & niedriger Gesundheit schwierig:
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11.04.
Skepsis gegenüber steuerlicher bleibt angebracht: Kommentar von DIW R&D Expertin Heike Belitz
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