Interview , Nachricht vom 16.07.2015

"Eine Kombination von dynamischer Zuteilung und Einbeziehung des Konsums in den Emissionshandel wäre vorteilhaft: Lehren aus der Stahl- und Zementindustrie": Sechs Fragen an Karsten Neuhoff

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Herr Neuhoff, den europäischen Emissionsrechtehandel  gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. Inwieweit hat sich das System bewährt?

Der europäische Emissionsrechtehandel hat erstens gezeigt, dass Europa gemeinsam handelt und den Klimaschutz ernst nimmt. Er hat zweitens einen langfristigen Rahmen für Emissionsreduktionen geschaffen. Drittens wurden mit dem Preissignal Unternehmen dabei unterstützt, effiziente Emissionsminderungsoptionen zu berücksichtigen. Allerdings ist seit 2012 der CO 2 -Preis stark eingebrochen. Hier wurde gerade mit der Marktstabilitätsreserve auf europäischer Ebene gegengesteuert. [...]

Das Interview mit Karsten Neuhoff ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 29-30/2015 entnommen. Es steht sowohl als pdf-Dokument | PDF, 112.92 KB zur Verfügung als auch als O-Ton. | MP3, 5.47 MB
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