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DIW Wochenbericht

25 / 2017 Keine Immobilienpreisblase in Deutschland – aber regional begrenzte Übertreibungen in Teilmärkten Konstantin Kholodilin, Claus Michelsen S. 503-513

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Abstract:

Obwohl die Preise für Wohnimmobilien in den 127 größten deutschen Städten in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen sind, gibt es nach wie vor keine Anzeichen für eine landesweite Immobilienpreisblase. Zwar haben sich die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich mit dem Jahr 2009 um rund 55 Prozent verteuert. Eigenheime kosteten im Jahr 2016 zwischen 38 und 45 Prozent mehr als sieben Jahre zuvor und die Preise für Grundstücke sind sogar um rund 63 Prozent gestiegen. Die vorliegende Analyse zeigt jedoch, dass Sorgen vor einer Preisblase im Gesamtmarkt weitgehend unbegründet sind. Dennoch gibt es Anzeichen für Blasen auf lokaler Ebene, in erster Linie im relativ kleinen Segment der Geschosswohnungsneubauten, aber auch bei den Bewertungen von Bauland. Vor diesem Hintergrund erscheint es richtig, dass die Politik der Finanzmarktaufsicht mehr Möglichkeiten an die Hand gegeben hat, im Falle einer nicht mehr nachhaltigen Marktentwicklung regulierend einzugreifen. Da die Maßnahmen im Gesetzgebungsprozess jedoch verwässert wurden, besteht weiterhin Handlungsbedarf.

JEL-Classification:

C21;C23;C53

Keywords:

house prices, speculative bubble, explosive root, German cities