Veranstaltungen

Demographie und Bevölkerung
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12. Oktober 2017

Veranstaltung What works - Perspektiven auf eine moderne Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt

Die fünf besten amerikanischen Orchester hatten jahrzehntelang einen Frauenanteil von insgesamt 5 Prozent. Beim Vorspielen vor den männlichen Jurys fielen die Kandidatinnen regelmäßig durch. Offenbar sind Frauen die schlechteren Musiker. Oder doch nicht? Als eine der Jurys nicht mehr sehen konnte, ob ein Mann oder eine Frau spielte, stieg die Quote plötzlich dramatisch an. Alles, was es dazu brauchte, war ein Vorhang.

Bei der Einstellung, bei der Beförderung, beim Gehalt – überall werden Frauen massiv benachteiligt. Die Harvard-Professorin Iris Bohnet zeigt in ihrem Buch "What works", dass die Ursache dafür oft verzerrte Wahrnehmungen sind, die unsere Entscheidungen auch dann beeinflussen, wenn wir fest glauben, dass wir ganz objektiv sind. So wie die Jury überzeugt war, dass sie lediglich die musikalische Leistung bewertet. Die Antwort auf dieses Dilemma liegt nicht in der Anpassung der Frauen an männliche Verhaltensmuster oder im Appell an unsere Objektivität. Wir können unsere Wahrnehmung nicht überlisten. Aber wir können mehr Vorhänge aufhängen und die Spielregeln ändern.

Im Gespräch mit DIW-Wissenschaftlerin Johanna Mollerstrom beleuchtet Iris Bohnet, wie jenseits von Quoten und Gesetzen Frauen gefördert und Perspektiven moderner Gleichstellung in der Arbeitswelt entwickelt werden können.

Wir freuen uns über Ihre verbindliche Anmeldung an

Referent/-in
  • Iris Bohnet, Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge, Massachusetts

    Johanna Mollerstrom, Leiterin der Abteilung Wettbewerb und Verbraucher am DIW Berlin und Professorin für Angewandte Mikroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin

  • Zeit
    18:30 Uhr
    Ort
    DIW Berlin (Schumpeter Hall) Mohrenstr. 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 181
    11. Oktober 2017

    Workshop Finanzielle Kompetenzen und Altersvorsorge
    Verhalten steuern durch Beratung und Information – geht das?

    Die private Altersvorsorge steht im Mittelpunkt unseres 2. Workshops im Rahmen der Veranstaltungsreihe des DIW Berlin „Finanzkompetenz für alle Lebenslagen“.

    Die VerbraucherInnen müssen zwischen zahlreichen und dazu komplexen Optionen entscheiden und unterliegen vielfältigen Entscheidungszwängen. Gerade aber diese entscheidenden Kompetenzen – so die Einschätzung von ExpertInnen – fehlen vielen Menschen: Es besteht ein Mangel an Finanzkompetenz. Vor diesem Hintergrund spannt sich ein breites Bündel an Fragen zu Entscheidungen über private Altersvorsorge auf, die im Workshop diskutiert werden.

    Der Workshop bietet Raum für Diskussionen über diese Fragen zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

    Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, der Workshop ist ausgebucht.

    Mehr Informationen
    Zeit
    9:15 - 16:30 Uhr
    Ort
    DIW Berlin (Schumpeter Saal) DIW Berlin im Quartier 110 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 436
    Tel.: +49 30 89789 668
    13. Sept 2017

    Veranstaltung 4. Berliner Rede zur Integrationspolitik

    „Ein Land für alle – Bemerkungen zur Idee einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft“

    mit Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE

    Prof. Dr. Herbert Brücker, Leiter der Abteilung »Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung« am BIM

    Jürgen Kaube, 
    Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)

    Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE

    Prof. Dr. Jürgen Schupp, Direktor des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin

    Moderation durch Esra Kücük, Leiterin Gorki Forum

    Begrüßung durch Prof. Dr. Naika Foroutan, stellv. Direktorin des BIM und Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., Präsident des DIW Berlin

    Im Anschluss wollen wir den Austausch mit Ihnen bei Wein und Brezeln weiterführen. Der Eintritt ist kostenlos.

    Mehr Informationen
    Zeit
    19.00 - 20.30 Uhr
    Ort
    DIW Berlin (Schumpeter Saal) DIW Berlin im Quartier 110 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 181
    22. August 2017

    Veranstaltung 3. Berliner Rede zur Integrationspolitik

    "Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Integrationspolitik"

    mit Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben

    Was sind die Paradigmen und Leitgedanken einer zukünftigen Integrationspolitik? Dem wollen das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit der Veranstaltungsreihe „Berliner Reden zur Integrationspolitik“ nachgehen.

    Anschließende Podiumsdiskussion mit:
    Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben
    Prof. Dr. Naika Foroutan, stellv. Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung
    Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D, Präsident des DIW Berlin

    Moderation durch Farhad Dilmaghani, Gründer und Vorsitzender von DeutschPlus und Staatssekretär a.D.

    Im Anschluss wollen wir den Austausch mit Ihnen bei Wein und Brezeln weiterführen. Der Eintritt ist kostenlos. 

    Ihre Anmeldung nehmen wir vorbehaltlich unter entgegen.

    Mehr Informationen
    Zeit
    18.00 - 19.30 Uhr
    Ort
    Auditorium Friedrichstrasse Quartier 110 Friedrichstrasse 180 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 181
    15. August 2017

    Veranstaltung 2. Berliner Rede zur Integrationspolitik

    „Zusammen wachsen - ohne Angst und Illusionen gemeinsam die Einwanderungsgesellschaft gestalten“

    mit Martin Schulz, Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat der SPD

    Was sind die Paradigmen und Leitgedanken einer zukünftigen Integrationspolitik? Dem wollen das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit der Veranstaltungsreihe „Berliner Reden zur Integrationspolitik“ nachgehen.

    Anschließende Podiumsdiskussion mit:
    Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D, Präsident des DIW Berlin
    Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Direktor des BIM
    Martin Schulz, Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat der SPD
    Dr. Yasemin Shooman, Leiterin Akademieprogramme des Jüdischen Museums Berlin

    Moderation durch Farhad Dilmaghani, Gründer und Vorsitzender von DeutschPlus und Staatssekretär a.D.

    Im Anschluss wollen wir den Austausch mit Ihnen bei Wein und Brezeln weiterführen. Der Eintritt ist kostenlos. Ihre Anmeldung nehmen wir unter Vorbehalt unter events@diw.de entgegen.

    Mehr Informationen
    Zeit
    18.00 - 19.30 Uhr
    Ort
    Auditorium Friedrichstrasse Quartier 110 Friedrichstrasse 180 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 181
    26. Juli 2017

    SOEP Brown Bag Seminar Does Broadband Internet Affect Fertility?

    The spread of high-speed Internet epitomizes the digital revolution, affecting several aspects of our life. Using high quality German panel data, we test whether the availability of broadband Internet influences fertility choices in a low fertility setting, which is well-known for the difficulty to combine work and family life. Broadband can influence fertility through various pathways, including the provision of information, partnership formation, and, importantly, the opportunity to combine work and family. The latter mechanism, in particular, generates a “digital divide”, with potential benefits for high-skilled workers only. We analyze data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), and exploit a strategy devised by Falck et al. (2014) to obtain causal estimates of the impact of broadband on fertility. We find positive effects of high-speed Internet availability on the fertility of high-skilled women over 25s. Effects are not significant among men and low-skilled women. We also find evidence of negative effects on the fertility of under-25 individuals. We show that Internet access significantly increases the share of women reporting teleworking or working parttime. Furthermore, we find positive effects on time spent with children and on overall life satisfaction. Our findings are consistent with the hypothesis that high-speed Internet allows high-educated women to conciliate work and motherhood and may promote fertility with a "digital divide". At the same time, higher access to information on the risks and costs of early pregnancy and childbearing may explain the negative effects on younger adults.

    (joint with Francesco Billari and Osea Giuntella)

    Referent/-in
  • Luca Stella (Bocconi University and IZA)

  • Zeit
    13:30 - 14:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 336
    Tel.: +49 30 89789 272
    20. Juli 2017

    Veranstaltung Berliner Rede zur Integrationspolitik

    „Was hält die Gesellschaft zusammen? Paradigmen einer zukunftsfähigen Integrationspolitik“

    Mehr als eine Million Geflüchtete sind seit Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen. Die sich daraufhin formierende „Willkommenskultur“ hat das bisherige Bild von Deutschland im Ausland verändert. Andererseits führen populistische Tendenzen und radikale Bewegungen sowie islamistischer Terrorismus zunehmend zu Verunsicherung in allen Teilen der Bevölkerung und erfordern politische und gesellschaftliche Handlungsstrategien. Parallel erheben Angehörige der zweiten und dritten Einwanderer-Generation den Anspruch, endlich als „neue Deutsche“ wahrgenommen zu werden und gleichwertig teilzuhaben. Auf der anderen Seite identifizieren sich viele Menschen ohne Migrationsbezüge nicht mit dem Wandel Deutschlands in eine Einwanderungsgesellschaft. Diese gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse führen zu neuen Allianzen aber auch zu starken Polarisierungen. Sie werfen grundlegende Fragen nach den gegenwärtigen und zukünftigen Grundlagen und Bedingungen des Zusammenlebens in einer pluralen Demokratie auf.

    Ihre Anmeldung nehmen wir bis zum 17. Juli unter Vorbehalt unter entgegen.

    Mehr Informationen
    Referent/-in
  • Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis‘90/Die Grünen

    Anschließende Podiumsdiskussion mit

    Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis‘90/Die Grünen

    Prof. Dr. Naika Foroutan, Stellvertretende Direktorin des BIM

    Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., Präsident des DIW Berlin

    Moderation durch Esra Kücük, Leiterin Gorki Forum

    Begrüßung durch Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Direktor des BIM

  • Zeit
    19 Uhr
    Ort
    DIW Berlin (Schumpeter Hall) Mohrenstr. 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 181
    19. Juli 2017

    Cluster-Seminar Öffentliche Finanzen und Lebenslagen The effect of parental education on the offspring's mental health

    We are the first to estimate the causal effect of parental education on a wide range of the adult offspring's mental health outcomes. Theoretical considerations predict positive direct and indirect effects of parental education on the offspring's mental health. But the relation between parental education and mental health outcomes is plagued by endogeneity. To circumvent this problem, we exploit exogenous variation in schooling which is completely unrelated to the offspring's mental health. In contrast to our theoretical considerations, we find no positive effects of parental education on the offspring's mental health. Moreover, preliminary results point at a negative effect of parental education and the offspring's mental health.

    Referent/-in
    Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 369
    Tel.: +49 30 89789 383
    28. Juni 2017

    SOEP Brown Bag Seminar Interpersonal Perceptions and Interviewer Effects in Face-to-Face Surveys

    It is well known that the presence of an interviewer can affect responses and thereby introduce variance and bias into survey estimates. For instance, some respondents tend to adjust their true answers towards social norms or specific characteristics of the interviewer in order to appear in a good light. When investigating these interviewer effects, survey research mainly focused on interviewer socio-demographics and only a few studies have examined effects of not directly observable characteristics such as interviewer personality, attitudes and beliefs. Moreover, survey research lacks of insights on how interviewers’ and respondents’ interpersonal perceptions of each other affect respondent answers to related questions. For this project, self-reports of 1,184 respondents and 114 interviewers as well as their mutual perceptions of each other were collected in the context of the Socio-Economic Panel Study Innovation Sample (SOEP-IS) in 2015/2016. Data collection covered attitudes and opinions towards a variety of political and social issues. This presentation includes results on the impact of interviewer opinions on respondent answers, the nature and accuracy of interpersonal inferences, as well as their impact on respondent self-reports.

    Referent/-in
    Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 336
    Tel.: +49 30 89789 272
    23. Juni 2017

    Cluster-Seminar Öffentliche Finanzen und Lebenslagen Retirement and social connection in old age

    Facing an aging population, many societies discuss policies to prolong work lives. At the individual level, such policies could affect social connectedness in several ways. On the one hand, prolonged work lives could promote a healthier social life at advanced ages by maintaining job-related networks for longer. On the other hand, retirement might boost quantity and quality of social networks by an increase in leisure time. This paper sheds light on the net effects of retirement on social wellbeing and the elderly’s social networks with a particular focus on heterogeneity patterns. Using data from SHARE, we analyze whether country, gender, or education are important dimensions of heterogeneity. Potential endogeneity of the individual retirement status is accounted for using an instrumental variables approach. We thereby exploit variation in the individual retirement decision that is induced by pensionable age thresholds. The results suggest that retirement is not an important determinant for social connectedness. Moreover, effect heterogeneity is not particularly pronounced in the dimensions under study.

    Referent/-in
    Zeit
    11:30 - 12:30
    Ort
    DIW Berlin (Arthur-Cecil-Pigou-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 3.3.002C Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 369
    Tel.: +49 30 89789 383
    14. Juni 2017

    SOEP Brown Bag Seminar Turning Points in Life Courses: Conceptualization, Measurement and Typology

    Life course research allows studying issues such as social inequality, social status attainment, education, migration, family formation, or gender as processes that involve continuity and change. Turning points are a key concept in this research field because they can help understand processes of overhaul and stability in life courses. In general terms, turnings points describe phases in which a person’s life changes directions fundamentally. Despite their prominent role in life course research, concrete conceptualizations of turning points in the literature vary and are often fuzzy. We suggest developing an analytic definition of turning points that captures core characteristics and helps analyzing turning points with either quantitative or qualitative analysis. To do so, we use a mixed methods data set comprised of SOEP data and qualitative in-depth interviews with SOEP participants. We employ qualitative case analysis to construct a thick concept of turning points in status attainment trajectories and use cluster analysis of SOEP data to explore whether our concept of turning points reflects meaningful groupings in the SOEP data. In Wednesday's Brown Bag Seminar, we will give an overview of our work in progress and (hopefully) present first results from the cluster analysis.

    Joint work with with Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg (University of Bremen, SOCIUM Research Center on Inequality and Social Policy) and (Junior) Prof. Dr. Ingrid Tucci (Laboratoire d’Economie et de Sociologie du Travail, CNRS - Aix-Marseille Université).

    Referent/-in
    Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 336
    Tel.: +49 30 89789 272
    7. Juni 2017

    Cluster-Seminar Öffentliche Finanzen und Lebenslagen The Increasing Longevity Gap and the Pension System

    We use social security records to document the heterogeneity in life expectancy by lifetime earnings for West Germany and we analyze how this longevity gap has evolved over cohorts. In line with previous studies, we provide evidence that the earnings-related longevity gap is increasing over cohorts. We then propose a decomposition to disentangle the role of the increasing earnings inequality over cohorts and the effect of changes in the earnings gradient on life expectancy. Finally, we study the distributional implications of the increasing longevity gap for the pension system. First, we show how the heterogeneity in life expectancy affects the distribution and the inequality of social security wealth and we document how this has evolved between the cohorts. Second, we calculate contribution/benefit ratios and compare the rates by lifetime earnings and between cohorts. Third, we extend the analysis by also accounting for survivor pensions and heterogeneous life expectancies of surviving spouses.

    Referent/-in
    Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Schumpeter Saal) DIW Berlin im Quartier 110 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 369
    Tel.: +49 30 89789 383
    3. Mai 2017

    SOEP Brown Bag Seminar Dauerhaft ungleich – berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland

    Die Forschung zur Lohnungleichheit der Geschlechter fokussiert bisher überwiegend auf der mittleren Lohnlücke in den Stundenlöhnen (gender pay gap), die derzeit in Deutschland 21 % beträgt (Statistisches Bundesamt 2017). Dieses Maß kann jedoch Umfang und Entstehung der Lücke über den Erwerbsverlauf nur vollständig messen. Wir präsentieren in dieser Studie neue Ungleichheitsindikatoren, die hierzu einen Beitrag leisten möchten.
    Basierend auf Informationen von 93.511 Personen der Jahrgänge 1950-64 der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien für den Zeitraum 1975-2010 (SIAB 7510) misst der Indikator ‘gender lifetime earnings gap’ (GLEG) die Geschlechterlücke in den akkumulierten Einkommen zwischen Erwerbseinstieg und dem letzten Beobachtungsjahr einer Person nach mindestens 30 Jahren individuell beobachteter Erwerbsspanne. Zerlegungsanalysen nach der herkömmlichen Blinder/Oaxaca (1973)-Methode splitten die unbereinigte Lücke in ihre Einzelkomponenten auf. Die Ergebnisse dieser querschnittsdatenbasierten Rechnungen zeigen, dass Frauen bis zum Ende ihrer Erwerbskarriere im Durchschnitt 49,8 % weniger Einkommen angesammelt haben als Männer. Damit ist die Lücke in den Lebenserwerbseinkommen mehr als zweimal so hoch wie der ‚gender pay gap‘. Der GLEG ist am höchsten (niedrigsten) am unteren (oberen) Ende der Einkommensverteilung. Er steigt am stärksten zwischen 25 und 35 Jahren an. Die unterschiedliche Arbeitsmarktpartizipation der Geschlechter, insbesondere bezüglich Erwerbserfahrung(sjahren) und Teilzeit, erklären drei Viertel der unbereinigten Lücke. Für jüngere Kohorten scheinen Erwerbsunterbrechungen etwas an Bedeutung zu verlieren, Teilzeit jedoch nicht.
    In einem zweiten Teil der Untersuchung nutzen wir die Panelstruktur der Daten und ermitteln Geschlechter-, Berufs- und Unterbrechungseffekte, indem wir Lohnaltersprofile getrennt nach Geschlechtern, 21 Berufssegmenten und 3 stilisierten Erwerbsverläufen zwischen Erwerbseintritt und Alter 45 simulieren. Bei durchgängiger Vollzeitbeschäftigung zeigt sich, dass Männer- und Fraueneinkommen in den Berufen unterschiedlich weit auseinanderliegen; in einigen Segmenten verdienen Frauen sogar mehr als Männer. Vollzeitbeschäftigte Frauen mittlerer Bildung verdienen in Büro- und Verwaltungsberufen und in sozialpflegerischen Berufen deutlich mehr als in allen männerdominierten Produktionsberufen. Durch Erwerbsunterbrechungen und Teilzeit verlieren Frauen weit mehr Einkommen als in Vollzeiterwerbsverläufen gegenüber Männern. Die Unterbrechungskosten sind in frauendominierten Dienstleistungsberufen jedoch i.d.R. nicht niedriger als in männerdominierten gewerblichen Berufen.
    Die Studie zeigt, dass Frauen über die Erwerbsspanne hinweg um ein Vielfaches höhere Einkommenseinbußen hinnehmen müssen als es die Momentaufnahme des ‚gender pay gap‘ nahelegt. Der Faktor Biografie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Jedoch bestehen auch zwischen durchgängig vollzeitbeschäftigten Frauen und Männern nennenswerte Einkommensunterschiede.

    Referent/-in
  • Christina Boll (Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut - HWWI)

  • Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 336
    Tel.: +49 30 89789 272
    28. April 2017

    DIW Applied Micro Seminar Redistribution in a Joint Income-Wealth Perspective: a Cross-Country Comparison

    Mehr Informationen
    Referent/-in
  • Gerlinde Verbist, University of Antwerp

  • Eingeladen von
    Zeit
    13:15-14:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 210
    Tel.: +49 30 89789 165
    Tel.: +49 30 89789 673
    8. Februar 2017

    SOEP Brown Bag Seminar Wie lässt sich das Bildungspotenzial geflüchteter Kinder und Jugendlicher feststellen? Erfassung von deklarativem Wissen und kognitiven Grundfähigkeiten im Rahmen der GeFam-Studie

    Die Panelstudie „Geflüchtete Familien in Deutschland (GeFam)“, die von den Projektpartnern Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) durchgeführt wird, untersucht die Lebenssituation Geflüchteter in Deutschland. Ein Ziel der Untersuchungen ist es, Aufschluss über den Bildungsstand und das Bildungspotenzial von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu erhalten. Hierzu sollen in Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) objektive Leistungstests eingesetzt werden, von denen angenommen wird, dass sie eine höhere prognostische Validität für den Erfolg der Kinder und Jugendlichen im deutschen Ausbildungssystem und Arbeitsmarkt besitzen als selbstberichtete Indikatoren wie Bildungsjahre oder Schulabschlüsse. Im ersten Teil des Vortrags stellen wir die Konstrukte vor, zu denen in der Testung Items vorgelegt werden sollen (kognitive Grundfähigkeiten und deklaratives Wissen im Bereich Naturwissenschaften, welches weitgehend kulturunabhängig sein sollte). Anschließend erläutern wir die Rationale bei der Test- und Itemselektion anhand konkreter Beispiele. Dabei gehen wir insbesondere auf kognitive Prätests ein, die wir mit einer Expertengruppe von geflüchteten Lehrkräften sowie geflüchteten Kindern und Jugendlichen durchgeführt haben, anhand derer sichergestellt werden soll, dass die Testitems kulturell und im Schwierigkeitsgrad angemessen sind. Die Diskussion geht unter anderem auf die Frage ein, inwieweit die Erfassung stärker kulturabhängiger Wissensbereiche für die Erhebung von Entwicklungsverläufen und die Prognose des Erfolgs im deutschen Bildungssystem sinnvoll sein könnte.

    Referent/-in
  • Aileen Edele und Stefan Schipolowski (IQB Berlin, HU Berlin)

  • Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 336
    Tel.: +49 30 89789 272
    4. Januar 2017

    Cluster-Seminar Öffentliche Finanzen und Lebenslagen Job risk, fertility, and female labor supply

    Recent research from the demographic and economic literature suggests a strong link between labor market uncertainty and fertility. Taking this relationship into account, I take a new look at parental leave policies in Germany. Using a dynamic structural life-cycle model of female labor supply and fertility, I will evaluate the impact of these policies under job risks and with fixed-term contracts. Estimation is work in progress.

    Referent/-in
    Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 268
    12. Oktober 2016

    Berlin Lunchtime Meeting A lost generation? Which way out? How to integrate jobless, disadvantaged and disengaged young people

    Presentation: Stéphane Carcillo | Senior Economist, OECD Directorate for Employment, Labour and Social Affairs
    Comment: Dr. Volker Born | Director Vocational Education and Training, German Confederation of Skilled Crafts (ZdH)
    Moderation: Heino v. Meyer | OECD Berlin Centre

    Despite overall positive employment trends a significant number of young people are neither in employment nor in education or training (NEETs).  What is their situation in Germany compared to other OECD Member countries?  Which groups are most affected?  How do early school leavers fare?  What are associated poverty and health risks?  Which policies and measures can address these problems and help tap the potential.  Answers will also be key for the successful integration of young migrants and refugees.  The presentation will draw on results of the recent OECD report ‘Society at a Glance’ as well as on practical experiences with integration of NEETs in Germany.

    Zeit
    12h00 – 13h00
    followed by lunch buffet  
    Ort
    DIW Berlin (Schumpeter Hall) Mohrenstr. 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 569
    22. - 23. Juni 2016

    SOEP 12th International German Socio-Economic Panel User Conference (SOEP 2016)

    The conference provides researchers who use the SOEP with the opportunity to present and discuss their work with other researchers familiar with SOEP data. Researchers of all disciplines (e.g., economics, demography, geography, political science, public health, psychology, and sociology) who use the SOEP or the SOEP part of the Cross-National Equivalent File (CNEF) are invited to submit an abstract. We especially encourage submissions on inter-generational mobility in income, wealth, educational attainment, fertility, and related areas.

    Scientific committee

    • Reiner Pollack, WZB and Freie Universität Berlin
    • Anette Fasang, Humboldt University Berlin, WZB
    • Jan Goebel, DIW Berlin
    • Jürgen Schupp, DIW Berlin and Freie Universität Berlin
    • Carsten Schröder, DIW Berlin and Freie Universität Berlin

    Mehr Informationen
    Keynote Speakers
  • Vida Malarani, Yale University/USA
    Richard Breen, University of Oxford/UK

  • Ort
    WZB - Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Reichpietschufer 50 10785 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 283
    15. - 18. Juni 2016

    Konferenz 30th Annual Conference of the European Society for Population Economics (ESPE)

    The 30th Annual Conference of the European Society for Population Economics (ESPE) will take place on June 15-18, 2016, organized by the German Socio-Economic Panel (SOEP) and the German Institute for Economic Research (DIW Berlin) at the Harnack House, in Berlin.

    The aim of the Conference is to facilitate the exchange of research ideas and results across a range of fields, including the economics of the household, labour economics, public economics, demography, and health economics.

    Marco Francesconi (University of Essex) will serve as the program chair and Daniel D. Schnitzlein (DIW Berlin, Leibniz University Hannover) as coordinator of the local organizing team. The keynote speakers will be Marianne P. Bitler (University of California-Irvine) and David Figlio (Northwestern University).
    The presidential address will be given by Arthur van Soest (Tilburg University). As part of the 30th anniversary of the Society, there will be a series of special sessions delivered by past presidents of ESPE.

    The paper submission site will open by November 1, 2015. The submission deadline is February 1, 2016. Acceptance decisions will be announced by April 1, 2016.

    Mehr Informationen
    Keynote Speakers
  • Marianne P. Bitler (University of California-Irvine)
    David Figlio (Northwestern University)

  • Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 322
    15. Juni 2016

    Cluster-Seminar Öffentliche Finanzen und Lebenslagen Income Taxation, Benefit Programs and the Inequality of Lifetime Income

    (joint with Peter Haan and Victoria Prowse)

    We show how taxes and three transfer programs—unemployment insurance, social assistance and disability benefits—affect the inequality of lifetime income, and we explore how well taxes and transfer programs mitigate lifetime income risk due to labor market frictions. Calculations based on income trajectories generated from a dynamic life-cycle model show that taxes and transfer programs eliminate about 20% of the inequality of lifetime personal income as measured by the Gini coefficient. Social assistance is the most cost-effective transfer program for reducing lifetime income inequality followed by unemployment insurance; disability benefits are generally received by individuals in the middle of the lifetime income distribution and, therefore, are not strongly redistributive on a lifetime basis. Social assistance eliminates the majority of the lifetime income risk due to labor market frictions. Meanwhile, taxes become less progressive as frictions increase meaning that taxes do nothing to mitigate friction-driven lifetime income risk.

    Referent/-in
    Zeit
    12:30 - 13:30
    Ort
    DIW Berlin (Eleanor-Dulles-Raum) DIW Berlin im Quartier 110 Raum 5.2.010 Mohrenstraße 58 10117 Berlin
    Ansprechpartner/-in
    im DIW Berlin
    Tel.: +49 30 89789 268
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