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Die Survey-Gruppe SOEP

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Kurzbeschreibung

Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung, die bereits seit 25 Jahren läuft. Im Auftrag des DIW Berlin werden jedes Jahr in Deutschland über 20.000 Personen aus rund 11.000 Haushalten von TNS Infratest Sozialforschung befragt. Die Daten geben Auskunft zu Fragen über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit. Weil jedes Jahr die gleichen Personen befragt werden, können langfristige soziale und gesellschaftliche Trends besonders gut verfolgt werden.


Service-Angebote des Forschungsdatenzentrums des SOEP

Im Rahmen eines Forschungsdatenzentrum SOEP (FDZ SOEP) bieten wir folgende Service-Angebote:

  • Die SOEP-Daten werden als Rohdaten sowie in SPSS-, STATA- und SAS-Format mit ausführlichen Arbeitsunterlagen auf einer DVD weitergegeben. Innerhalb des FDZ stehen am DIW Berlin zusätzlich Geo-Code-Kontextdaten zur Verfügung. Schulungskurse (SOEPcampus) für den Umgang mit den SOEP-Daten finden jährlich im In- und Ausland statt.
  • Für Analysen mit tiefer gegliederten Regionalinformationen besteht im Rahmen des Forschungsdatenzentrums die Möglichkeit eines Remote-Zugangs.
  • Gastaufenthalte im Forschungsdatenzentrum sind möglich.
  • Das interaktive Programm SOEPinfo gibt Auskunft über alle Variablen des SOEP  und bietet darüber hinaus Programmierhilfen für die Datenverarbeitung an.
  • Der SOEPnewsletter informiert alle DatennutzerInnen regelmäßig über wichtige Neuerungen, die das SOEP betreffen. Für den regelmäßigen Bezug können Sie sich registrieren.
  • Ein Informations- und Diskussionsforum ist die SOEPmailinglist, für die Sie sich selbst in dem Listserver eintragen können.
  • SOEPlit ist eine Literaturdatenbank, die eine Recherche bisheriger Veröffentlichungen mit SOEP-Daten ermöglicht.
  • Der SOEPmonitor enthält Zeitreihen mit Kennzahlen zu Arbeitsmarkt, Bildung, Einkommen, subjektiven Indikatoren sowie Lebens- und Wohnsituation.
  • In der Diskussionspapier-Reihe SOEPpapers finden Sie weitere aktuelle Forschungsergebnisse mit den SOEP-Daten mit den unterschiedlichsten thematischen Schwerpunkten. Darüber hinaus können Sie Ihre eigenen Forschungsergebnisse einem breiten Publikum zur Diskussion stellen.
  • STATA-Nutzer/innen können ein spezielles Modul PanelWhiz benutzen, das explizit Längsschnittanalysen für SOEP-Daten unterstützt.

 

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Organisation und Finanzierung

Die Durchführung und Entwicklung der Längsschnittstudie SOEP erfolgt in Form einer „Serviceeinrichtung für die Forschung“ im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) mit Sitz am DIW Berlin. Die SOEP-Gruppe gibt die nutzerfreundlich aufbereiteten Daten an die interessierte Fachöffentlichkeit weiter und erstellt eigene Analysen. Die Feldarbeit führt TNS Infratest Sozialforschung (München) unter dem Titel Leben in Deutschland durch.

  • Leitung des SOEP: Prof. Dr. Gert G. Wagner (abwesend bis Ende 2012), PD Dr. Joachim Frick, Prof. Dr. Jürgen Schupp

Das SOEP wurde 1983 als Teilprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs 3 (Sfb 3) „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“ gegründet, der an den Universitäten Frankfurt/Main und Mannheim angesiedelt war. Leiter des Projektes war bis 1988 Prof. Dr. Hans-Jürgen Krupp, der als Präsident des DIW und Mitglied im Sfb 3 dem SOEP am DIW Berlin eine Heimat gab. Im Jahr 1989 übernahm Gert G. Wagner die Leitung. Während seiner Tätigkeit für das SOEP war er an verschiedenen Universitäten Hochschullehrer, seit 2002 ist er Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität Berlin. Anfang 2011 wurde er für knapp 2 Jahre als Vorsitzender des Vorstands des DIW Berlin berufen. In dieser Zeit haben Joachim Frick und Jürgen Schupp die Leitung des SOEP inne.

Von 1990 bis 2002 wurde das SOEP als DFG-Projekt gefördert, seit 2000 mit einer Zusatzfinanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Seit dem Jahr 2003 ist es auf Beschluss der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK, jetzt Gemeinsame Wissenschaftskonferenz - GWK) in die institutionelle Förderung durch Mittel des Bundes und der Länder aufgenommen.

Über die Inhalte des SOEP entscheidet der SOEP-Beirat – also letztlich bestimmen die Nutzer/-innen selbst, was mit dem SOEP erhoben wird.

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