Andere Datensätze

SOEP-BASE

Die Berliner Altersstudie II (BASE-II) ist eine multidisziplinäre Studie, die es erlaubt, das Zusammenspiel verschiedenster Faktoren auf den Gesundheitsstatus und viele andere  soziale und ökonomische Outcomes zu untersuchen. Die Stichprobe besteht aus 1.600 Teilnehmenden zwischen 60 und 80 Jahren und 600 Teilnehmenden im Alter von 20 bis 35 Jahren. Der sozio-ökonomische Teil von BASE-II wird von der SOEP-Gruppe am DIW Berlin durchgeführt und die entsprechenden SOEP-BASE-Daten mit den SOEP-Daten voll vergleichbar gemacht.

Daten liegen sowohl auf der Individualebene als auch auf Haushaltsebene vor und werden mit geo-referenzierten Kontext-Daten (auf der Ebene von „Nachbarschaften“) angereichert, sodass das Zusammenspiel von individuellen, gesellschaftlichen und regionalen Determinanten auf den individuellen Gesundheitszustand und andere Outcome-Variablen herausgearbeitet werden kann. Da die BASE-II Studie auf einem Convenience-Sample beruht,
werden extensive Selektions-Analysen durchgeführt und darauf aufbauend wird der BASE-II-Datensatz mit Gewichten versehen, die für Selektionsverzerrungen korrigieren.

Datenschutzregeln werden bei allen Messungen strikt verfolgt. Die Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Mehr Informationen über BASE-II auf der Homepage des Projekts.

SOEP-RS BASE II 2008-2014 – Erhebungsinstrumente Berliner Altersstudie II
TNS Infratest Sozialforschung 

The Socio-Economic Module of the Berlin Aging Study II (SOEP-BASE): Description, Structure, and Questionnaire (PDF, 0.6 MB)
Anke Böckenhoff, Denise Saßenroth, Martin Kroh, Thomas Siedler, Peter Eibich and Gert G. Wagner

Selectivity Processes in and Weights for the Berlin Aging Study II (BASE-II) (PDF, 1.23 MB)
Denise Saßenroth, Martin Kroh and Gert G. Wagner

Veröffentlichungen zum SOEP-BASE-Datensatz:

(Erschienen in leicht gekürzter und redigierter Form in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 3. Mai 2016, Nr. 103, S. 12, unter dem Titel „Bei manchen hat das heitere Gemüt schon Tradition“):
Neue Gene für Wohlbefinden, Depression und neurotisches Verhalten gefunden. Keine Angst: den größten Anteil am Glück haben wir selbst in der Hand! (PDF, 21.41 KB)
Philipp Köllinger, Lars Bertram und Gert G. Wagner (2016)

Ansprechpartner

Gert G. Wagner
Gert G. Wagner

Senior Research Fellow in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Data Sharing in Academia

DOI: 10.5684/dsa-03

The survey contains mainly closed multiple-choice questions as rating scales. It covers questions on sociodemographics, the individual working context of the researcher, publication preferences, common impediments and incentives for sharing data and, expectations for using secondary data. The survey instrument is based on a previous study, consisting of a systematic review of data sharing studies and a secondary data user survey.

We conducted the online survey from October to November 2014. It was administered online via LimeSurvey. We contacted the faculty heads of 60 German universities. We selected them based on the number of students and chose the 20 largest, the 20 smallest and 20 medium-sized ones. Additionally we contacted the scientific directors of the four biggest German research organizations—the Max Planck Society, the Leibniz Association, the Helmholtz Association, and the Fraunhofer Gesellschaft—and asked these organizations to forward the survey to researchers within their institute. We also uploaded a link to the survey on our project website and on the website of the German Data Forum. Additionally, we sent the survey to our institutional mailing lists (e.g., Leibniz institutes, and the Global Network of Interdisciplinary Internet & Society Research Centers). In the emails to the faculty leaders and in the introductory text of the survey, we specifically addressed researchers that work with data. That being said, our sample is a convenience sample and not representative of the entire population of academic researchers in Germany or worldwide.

Data privacy statement and data access

Data privacy statement (from the questionnaire): Your participation in this survey is voluntary and your responses will be saved in anonymous form. No record is kept of any names or addresses. The data will be provided initially to the researchers involved for their own analysis and after approximately one year will be made available for secondary use by the academic research community under strict adherence to the legal data protection provisions applying to the Research Data Center of the Socio-Economic Panel (SOEP).

Pretests

Der SOEP-Fragebogen wird nahezu jedes Jahr für die folgende Welle getestet. Ziel dieser Pretests war es, neue Module und Modifikationen von Fragen zu prüfen.
Die SOEP-Pretests zwischen 2004 und 2011 gingen weit über das Standardformat eines Pretests hinaus: Der Stichprobenumfang lag bei rund 1.000 Befragten pro Jahr und kann als repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 16 Jahren gelten (Siegel et al. 2009).
Innerhalb des SOEP gibt es zwei wesentliche Unterschiede zwischen den Pretests und der Hauptuntersuchung:

  • Zum einen wurden alle Interviews in den SOEP-Pretests als CAPI-Versionen programmiert (im Gegensatz dazu basieren in der Haupterhebung einige der Interviews auf PAPI-versionen). Daher waren die SOEP-Pretests besonders nützlich, um Versuchspläne zu testen.
  • Zum anderen wurden die SOEP-Pretests viel einfacher gestaltet: während in der Haupterhebung alle Mitglieder eines Haushalts ab 16 Jahren befragt wurden, gab es im Pretest nur einen Fragebogen, der von einem Mitglied eines Haushalts ausgefüllt werden musste.

Die jeweilige Pretest-Stichprobe stand in keinem Zusammenhang zur Haupterhebung, so dass diese Befragten weder am SOEP-CORE teilnahmen noch im Längsschnitt befragt wurden. Die Interviews der SOEP-Pretests wurden in der Regel im Zeitraum vom 1. bis 31. August durchgeführt. Normalerweise betrug die Dauer eines einzelnen Interviews etwa 45 Minuten.

Die Methodenberichte der Pretest finden Sie hier.
Die jeweils genutzenen Fragebögen sind in den Methodenberichten integriert.

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