10 Jahre familienmedizinische Forschung und Qualitätsentwicklung

Nicht-referierte Aufsätze

Jürgen Collatz, Friederike Barre, Sperlich Stefanie

In: Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation 19 (2006), 72, 113-117

Abstract

Ausgehend von langjährigen sozialepidemiologischen Forschungsarbeiten zu Entwicklungen von Schwangerschaft, Geburt und Kindern wurden präventive und rehabilitative Angebote und Versorgungsmöglichkeiten theoretisch ausgearbeitet und empirisch erprobt. So entstanden Grundlagen für eine theoretisch fundierte familienmedizinisch orientierte Versorgungsforschung. 1995 wurde auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse der Forschungsverbund ’Prävention und Rehabilitation für Mütter und ihre Kinder’ in der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Dieser Forschungsverbund konnte alle verschiedenen Träger und insgesamt 85 Einrichtungen für Mütter- und Mutter-Kind-Maßnahmen einbinden. Für diese Einrichtungen wurden Qualitätsstandards für die Indikationen, Strukturen, Prozesse und Effekte buttom up erarbeitet, konsensual und EDV-gestützt implementiert und evaluiert. Mit den daraus resultierenden Daten konnten die Effektivität und Nachhaltigkeit familienmedizinischer Maßnahmen evidenzmedizinisch nachgewiesen werden und ihre volksgesundheitliche Bedeutung und Effizienz empirisch belegt werden.



Keywords: Familienmedizin, mütterspezifische Rehabilitation, Qualitätssicherung

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