Vermögensbildung und Altersvorsorge in Deutschland: Auf der Suche nach geeigneten Indikatoren zur Abbildung der materiellen Situation zukünftiger Altengenerationen

Diskussionspapiere extern

Ralf K. Himmelreicher

Berlin: 2001,

Abstract

In meinem Beitrag möchte ich zunächst einige empirische Befunde präsentieren, um den Status Quo der Verteilung von Einkommen und Vermögen von älteren Privathaushalten in Westdeutschland beschreiben zu können.1 Darauf basierend sollen vor dem Hintergrund einer stärkeren Betonung der (staatlich geförderten) privaten Altersvorsorge mögliche Veränderungen aufgezeigt sowie einige Hypothesen zur materiellen Lage zukünftiger Altengenerationen abgeleitet werden. Bei diesen Hypothesen handelt es sich um erste Arbeitsergebnisse des von der Hans Böckler Stiftung geförderten Projektes „Die sozial- und verteilungspolitische Bedeutung der Rahmenbedingungen privater Altersvorsorge“.2 Dieses Projekt läuft seit Mitte dieses Jahres, steht also noch ganz am Anfang. Es ist in der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung des Zentrums für Sozialpolitik angesiedelt und wird von Prof. Dr. Winfried Schmähl, Dr. Holger Viebrok und Dr. Ralf K. Himmelreicher bearbeitet. Die empirischen Befunde zusammen mit den abgeleiteten Hypothesen sollen die Folie bilden, auf welcher Anforderungen an geeignete Indikatoren zur Abbildung der materiellen Lage älterer Haushalte zu benennen sind.

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