Diskussionspapiere extern
Carolin Hoch
Bamberg:
University of Bamberg,
2013,
(NEPS Working Paper No. 26)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Determinanten der Panelmortalität. Im Vordergrund stehen dabei sowohl Merkmale des Befragten wie auch situative Einflüsse. Beleuchtet werden dabei, die Soziodemographie und die Kooperationsbereitschaft des Befragten, Interviewermerkmale, das Design der Erhebung und die Teilnahmelänge. Ziel ist es, ein Modell aufzustellen, das dabei behilflich ist, Panelmortalität besser verstehen zu können. Zu diesem Zweck werden nicht nur die Einflüsse untersucht, die die Teilnahme bedingen, sondern es werden zusätzlich unterschiedliche Ausfallcodes untersucht. Im Zentrum stehen dabei die Verweigerung und die Nicht-Erreichbarkeit. Zur Beantwortung der Fragen werden die ersten beiden Wellen der Startkohorte 6 des Nationalen Bildungspanels herangezogen. Im Ergebnis zeigt sich, dass es sich bei der Panelmortalität um ein vielschichtiges Phänomen handelt, welches durch ein Zusammenspiel unterschiedlichster Merkmale determiniert wird. Der häufigste Ausfallgrund nach der ersten Welle ist die Verweigerung, dicht gefolgt von der Nicht-Erreichbarkeit. Bei beiden Ausfallgründen konnten unterschiedliche Ursachen herausgearbeitet werden. The present paper deals with the determinants of panel attrition. The focus of this study deals with respondents’ characteristics as well as situational influences. This analysis includes socio-demographic aspects and the level of cooperation of the respondent, characteristics of the interviewer, the survey design and the length of participation in a panel study. The aim is to set up a model that helps to understand panel attrition. With the intention of achieving this not only the influences of participation in a panel are taken into account, but also different drop-out codes are subjected to examination. Special attention throughout this enquiry is given to refusal and non-availability. In order to answer these questions, the first two waves of the National Educational Panel Study starting cohort 6 are used. The results of this analysis show that panel attrition is a multi-dimensional phenomenon that is determined by the interaction of a variety of characteristics. The most frequent reason for leaving the panel, after the first wave, is refusal, closely followed by non-availability. Thereby, both drop-out codes are determined through different aspects.
Keywords: Panel attrition, drop-out, participation, refusal, non-availability
Externer Link:
https://www.neps-data.de/Portals/0/Working%20Papers/WP_XXVI.pdf