Beyond GDP" – vom Bruttoinlandsprodukt zu subjektiven Wohlfühlindikatoren

Nicht-referierte Aufsätze

Karlheinz Ruckriegel

In: WiSt - Wirtschaftswissenschaftliches Studium 37 (2008), 6, 309-314

Abstract

Unter dem Leitmotto „Beyond GDP – Measuring progress, true wealth, and the well-being of nations“ beschäftigen sich gegenwärtig die OECD, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, der Club of Rome und der WWF mit Alternativen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), um dieWohlfahrt in den einzelnen Ländern zu messen. Hierzu fand im November 2007 eine Internationale Tagung dieser Institutionen in Brüssel statt (nähere Informationen unter: www.beyond-gdp.eu). Diese Diskussion knüpft an die Forderungen, die die World Commission on Environment and Development (Brundtland Commission) der Vereinten Nationen bereits 1987 formulierte: neue Wege zu beschreiten, um den nachhaltigen Fortschritt von Ländern zu messen und zu bewerten, an. Anfang Januar 2008 beauftragte der französische Präsident Nicolas Sarkozy die Nobelpreisträger Amartya Sen und Joseph Stiglitz, einen Indikator zu entwickeln, der das „Glücksempfinden“ und den Lebensstandard in der Bevölkerung messen soll. Um Indikatoren für die Wohlfahrt zu finden, muss man aber jenseits der Kategorien der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung suchen.

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