Referierte Aufsätze Web of Science
Daniel D. Schnitzlein
In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik 229 (2009), 4, 450-466
Das vorliegende Discussion Paper untersucht die Struktur und das Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland. Anhand der Daten des deutschen sozioökonomischen Panels ist es möglich, sowohl Vater-Sohn als auch Vater-Tochter Paare zu untersuchen. In einem ersten Schritt geschieht dies anhand einer Einkommensgleichung, die mittels OLS geschätzt wird. Für die Vater-Sohn Paare ergibt sich dabei eine Elastizität des väterlichen Einkommens von 0,17 und für Vater-Tochter Paare von 0,2. Das bedeutet, in Deutschland werden im Durchschnitt 17 % bzw. 20 % des elterlichen Einkommensvorteils bzw. -nachteils vererbt. Im nächsten Schritt erfolgt eine detailliertere Analyse der intergenerationalen Einkommensmobilität anhand einer Quantilsregression und anhand einer geschätzten Übergangsmatrix sowohl für Söhne als auch für Töchter. Die Ergebnisse belegen für Deutschland ein hohes Maß an intergenerationaler Mobilität.
The paper examines the structure and the extent of intergenerational income mobility in Germany. Using data from the German Socio-economic Panel it is possible to look at both, father-son and father-daughter pairs. In the present case the intergenerational income elasticity is 0.26 for father-son pairs and 0.36 for father-daughter pairs. A more detailed analysis is carried out, applying a quantile regression approach. In a third step I estimate the transition matrices of sons. Although there is some persistence at both ends of the income distribution, the results show a high level of intergenerational mobility in Germany.
Keywords: Intergenerational mobility, distribution, Germany
Externer Link:
http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=PPN345616359_0229|LOG_0042
DOI:
https://doi.org/10.1515/jbnst-2009-0406