Privilegierte Lebenslagen - Gesellschaftliche Eliten - Gemeinwohlorientiertes Engagement. Expertise des BIS zum 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Diskussionspapiere extern

Eva Schulze, Tomas Steffens, Sibylle Meyer

Berlin: 2005,

Abstract

Das Forschungsprojekt reflektiert den Forschungsstand zu Fragen der "Vererbbarkeit privilegierter Lebenslagen" und zur gesellschaftlichen Bedeutung von Eliten und hinterfragt die wissenschaftlichen Ansätze anhand - allerdings nicht-repräsentativer - Interviews mit Bildungs- und Mobilitätsforschern sowie Personalberatern und -entscheidern. Darüber hinaus widmet sich das Projekt der Analyse des deutschen Stiftungswesens. Die inhaltliche Verbindung zwischen beiden Projektteilen wird durch die Frage hergestellt, ob und wie Personen in privilegierten Lebenslagen einen Teil ihres privaten Vermögens in Form stifterischen Handelns für Zwecke des Gemeinwohls zur Verfügung stellen. Es werden der Stiftungsbegriff thematisiert sowie die strukturelle Entwicklung und die Handlungsfelder des Stiftungswesens umrissen. Schließlich wird die Frage diskutiert, ob das Stiftungswesen soziale Ungleichheit reproduziert oder eher zum sozialen Ausgleich beiträgt. Im Rahmen einer qualitativen Befragung werden zudem die Beweggründe und Interessen stifterischen Handelns analysiert.

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