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Die Struktur der Erwerbsformen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unterliegt einem stetigen Wandel. Der zentrale Trend dieses Wandels besteht in der zunehmenden Bedeutung flexibler sogenannter „atypischer“ Beschäftigungsverhältnisse bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust des „Normalarbeitsverhältnisses“. Dabei wird häufig die These vertreten, dass die Arbeitsmarktreformen der letzten Jahre diesen Trend noch ...
In:
IW-Trends
37 (2010), 1, 47-63
| Holger Schäfer
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In principle, the SOEP is a highly adequate data source for analyzing the socio-economic background of temporary agency workers. In this paper, it’s argued that on second glance, the SOEP’s temp worker variable shows severe problems with data quality. An easy-to-use adjustment procedure is proposed that alleviates the problem, but is not an encompassing solution. Therefore, it is concluded that in ...
Berlin:
DIW Berlin,
2012,
(SOEPpapers 454)
| Holger Schäfer
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Das Wachstum der Zeitarbeit war in den letzten Jahren nicht mehr so dynamisch wie in den Jahren vor der Krise 2009. Es stellt sich die Frage, ob es sich in erster Linie um eine konjunkturell bedingte Wachstumspause handelt oder ob strukturelle Veränderungen zu beobachten sind. Solche Änderungen könnten durch eine zunehmend striktere Gestaltung des rechtlichen Rahmens hervorgerufen sein. Die von der ...
In:
IW-Trends
42 (2015), 1, 73-90
| Holger Schäfer
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Köln:
IW Köln,
2015,
| Holger Schäfer
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Einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge sind Muslime in Deutschland nicht weniger in den Arbeitsmarkt integriert als Zugehörige anderer Konfessionen. Die Befunde lassen sich mit anderen Befragungsdaten nicht nachvollziehen.
In:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW) online vom 2017-08-25
(2017),
| Holger Schäfer
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Arbeitnehmer erhalten ab 2019 das Recht auf eine vorübergehende Teilzeit von ein bis fünf Jahren mit anschließender Rückkehr zur alten Arbeitszeit. Diese Regelung stellt jedoch viele Betriebe vor kaum lösbare Aufgaben – und sie geht auch am Bedarf vorbei, wie eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt.
In:
iwd
44 (2018), 22, 6-7
| Holger Schäfer
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Mit der sogenannten Brückenteilzeit will es die Bundesregierung Teilzeitbeschäftigten erleichtern, in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis zurückzukehren. Die implizite Annahme hinter diesem Vorstoß ist, dass es viele Teilzeitbeschäftigte gebe, denen es nicht gelingt, ihren Wunsch nach Vollzeitarbeit zu realisieren. Eine Analyse mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass nur 14 Prozent der ...
In:
IW-Trends
3 (2018),
| Holger Schäfer
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Einkommensmobilität bezeichnet die Änderung der Position von Personen in der Einkommenshierarchie im Vergleich zu anderen. Für die Diskussion um die Verteilungsgerechtigkeit ist insbesondere die Aufwärtsmobilität aus der unteren Einkommensschicht, das heißt dem untersten Fünftel der Einkommensverteilung, von Bedeutung. In Deutschland verbleiben in einem Zeitraum von vier Jahren fast zwei Drittel der ...
In:
IW-Trends
36 (2009), 2, 91-105
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die Lohnansprüche von Arbeitslosen sind regelmäßig dann von Interesse, wenn den Ursachen von persistenter Arbeitslosigkeit nachgegangen wird. Häufig wird darauf verwiesen, dass zu hohe Anspruchslöhne eine (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt verhindern. Im Durchschnitt lag der Nettoanspruchslohn pro Stunde im Jahr 2010 bei 8,17 Euro. Dies entspricht einem Bruttostundenlohn von rund 12 Euro. Die Berechnungen ...
In:
IW-Trends
39 (2012), 4, 39-57
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht so gut aus wie lange nicht mehr. Seit 2005 sinken die Arbeitslosenzahlen beinahe kontinuierlich. Viele Jobs sind im Niedriglohnsektor entstanden – jedoch nicht zulasten der normal entlohnten Beschäftigten, betonen die IW-Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer und Jörg Schmidt in der vorliegenden Analyse. Vielmehr bieten die zusätzlichen Stellen vor allem Geringqualifizierten ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW),
2012,
(IW Analysen Nr. 77)
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt