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Die Lohnansprüche von Arbeitslosen sind regelmäßig dann von Interesse, wenn den Ursachen von persistenter Arbeitslosigkeit nachgegangen wird. Häufig wird darauf verwiesen, dass zu hohe Anspruchslöhne eine (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt verhindern. Im Durchschnitt lag der Nettoanspruchslohn pro Stunde im Jahr 2010 bei 8,17 Euro. Dies entspricht einem Bruttostundenlohn von rund 12 Euro. Die Berechnungen ...
In:
IW-Trends
39 (2012), 4, 39-57
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht so gut aus wie lange nicht mehr. Seit 2005 sinken die Arbeitslosenzahlen beinahe kontinuierlich. Viele Jobs sind im Niedriglohnsektor entstanden – jedoch nicht zulasten der normal entlohnten Beschäftigten, betonen die IW-Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer und Jörg Schmidt in der vorliegenden Analyse. Vielmehr bieten die zusätzlichen Stellen vor allem Geringqualifizierten ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW),
2012,
(IW Analysen Nr. 77)
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die verteilungspolitische Diskussion in Deutschland fokussiert sich stark auf den Vergleich von Querschnittsbetrachtungen: Wie sich die Armutsquote entwickelt hat, wie die Arbeitslosenquote usw. Kaum weniger bedeutsam ist jedoch die Längsschnittperspektive: Was ist aus denen geworden, die vor einigen Jahren arm oder arbeitslos waren? Diese Sichtweise hat eine eigenständige Bedeutung für die empfundene ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW),
2013,
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Ein flexibler Arbeitsmarkt kann nicht nur den Strukturwandel oder exogene Schocks besser verarbeiten, er hat auch eine soziale Dimension: Wenn es Arbeitsuchenden schnell gelingt, eine neue Beschäftigung zu finden, muss sich der Verlust des Arbeitsplatzes nicht als stark negativ empfundener Einschnitt in die Erwerbsbiografie erweisen. Staatliche Regulierungen beeinflussen in vielfältiger Weise die Frage ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW),
2014,
(IW-Policy Paper Nr. 15)
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Das Gutachten für den Handelsverband Deutschland zeigt die Beschäftigungsentwicklung und Strukturen im Einzelhandel auf und präsentiert Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zur Betriebsgesundheit.
Köln:
IW Köln,
2016,
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die Debatte um die Verteilungsgerechtigkeit wird bisweilen mit großer Schärfe geführt. Darin spielen traditionell Indikatoren zur Ungleichheit eine große Rolle, die in der Regel nur eine Momentaufnahme liefern. Allerdings dürfen auch Kennzahlen zur sozialen Mobilität nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Chancen auf einen sozialen Aufstieg vorhanden sind, können größere Ungleichheiten als weniger ...
In:
IW-Trends
44 (2017), 1, 59-75
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt
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Die Lohnmobilität ist in Deutschland langfristig konstant geblieben, während die Einkommensmobilität im Trend gesunken ist. Gleichwohl geht jeder dritte Einkommensaufstieg oder -abstieg mit dem Wechsel der Lohnposition einher. Die insgesamt sinkende Einkommensmobilität zeigt sich bei fast allen Haushaltstypen und auch weitgehend unabhängig vom Erwerbsstatus. Neu- oder Wiedereinsteiger auf dem Arbeitsmarkt ...
In:
IW-Trends
40 (2013), 1, 101-118
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt, Christoph Schröder
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Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in Deutschland zwischen 2000 und 2010 deutlich gestiegen. Lediglich in Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind mehr Frauen berufstätig. Allerdings unterscheiden sich Entgelte und Karrieren von Männern und Frauen immer noch. Doch das liegt vor allem an der anderen Berufswahl sowie dem Karriere- und Erwerbsverhalten der Frauen. Sie beziehen weniger Lohn und klettern ...
Köln:
Institut der deutschen Wirtschaft (IW),
2013,
| Holger Schäfer, Jörg Schmidt, Oliver Stettes
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Aus der Perzeption einer stetig steigenden Verbreitung und eines erhöhten Prekaritätsrisikos von Werkvertragsnehmern und -beschäftigten wird die Forderung nach Regulierung abgeleitet. Die Diskussion findet jedoch in weiten Teilen in einem empiriefreien Rahmen statt. Daher wird in diesem Beitrag mit Daten des European Company Survey (ECS) die Verbreitung der inter-betrieblichen Arbeitsteilung im europäischen ...
In:
Sozialer Fortschritt
65 (2016), 8, 186-195
| Holger Schäfer, Oliver Stettes
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This paper analyzes private retirement savings, the amount for German individuals and how these savings are influenced by personality traits. With the 2002 to 2009 cross section of the Socio-Economic Panel for Germany (SOEP), it is investigated how the Big-Five and the Locus of Control influence the decision to have private retirement savings, and the estimated amount of these savings. Results indicate ...
Berlin:
DIW Berlin,
2016,
(SOEPpapers 867)
| Konrad C. Schäfer