Zugang zu Forschungsdaten in den D-A-CH-Ländern: Eine Vermessung der (Un-)Zufriedenheit

Weitere referierte Aufsätze

Rico Chaskel, Michael Getzner, Alexia Fürnkranz-Prskawetz, Regina T. Riphahn, Kurt Schmidheiny

In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik 25 (2024), 1, 5-19

Abstract

Umfassender Zugang zu relevanten Daten ist eine wesentliche Voraussetzung für exzellente Forschung und evidenzbasierte Wirtschaftspolitik. In diesem Beitrag sind die Ergebnisse gleichlautender Erhebungen der drei wirtschaftswissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Zufriedenheit mit der Dateninfrastruktur unter Forschenden zusammengefasst. Die Zufriedenheit ist bestenfalls befriedigend, von einer exzellenten Ausstattung mit Daten sind die drei Länder noch weit entfernt. Die wesentlichen Probleme sehen die Befragten in der nicht ausreichenden Qualität und Aktualität, im ungenügenden Umfang und in der Unregelmäßigkeit der Daten. Zusätzlich fehlt häufig eine Verknüpfbarkeit bestehender Daten aus unterschiedlichen Quellen. Neben der dadurch beeinträchtigten Forschung hat eine ungenügende Dateninfrastruktur weitreichende Implikationen: Evidenzbasierte Politik- und Planungsentscheidungen im öffentlichen wie im privaten Sektor werden erschwert. Dies hat erhebliche Bedeutung für das Vertrauen in politische Entscheidungen und damit für die künftige politische Entwicklung insgesamt.



Keywords: Datenzugang, Datenverknüpfbarkeit
DOI:
https://doi.org/10.1515/pwp-2023-0050

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