Das Saysche Gesetz im Gesundheitswesen: schafft sich das ärztliche Leistungsangebot seine eigene Nachfrage? Eine Analyse zur angebotsinduzierten Nachfrage in der ambulanten ärztlichen Versorgung anhand deutscher Paneldaten

Nicht-referierte Aufsätze

Dieter Cassel, Thomas Wilke

In: Zeitschrift für Gesundheitswissenschaften = Journal of public health 9 (2001), 4, 331-348

Abstract

Information asymmetries between patients and physicians may provide the suppliers of medical services with the opportunity to induce demand. The thesis of „supplierinduced demand“ is tested for ambulant services with two German panel data sets. The results show that there is no statistically significant correlation between physician-density and the demand for physician office visits. The implications of the findings are considered.

Informationsasymmetrien zwischen Patienten und Ärzten ermöglichen es letzteren, die Nachfrage nach ihren eigenen Leistungen über das effiziente Ausmaβ hinaus auszudehnen. Die diesen Sachverhalt beschreibende These der „angebotsinduzierten Nachfrage“ wird empirisch mit deutschen Paneldaten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass kaam von einer statistisch signiflkanten Beziehung zwischen der Arztdichte und der Inanspruchnahme ambulanter ärztlicher Leistungen gesprochen werden kann. Die möglichen wirtschaftspolitischen Implikationen werden im Schlussteil des Beitrags diskutiert.

Themen: Gesundheit



Keywords: physician, office visits, ambulant treatment, demand for medical services, physician-density
Externer Link:
http://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2FBF02956504.pdf

DOI:
https://doi.org/10.1007/bf02956504

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