Subjektive und objektive Lebenslagen von Arbeitslosen

Nicht-referierte Aufsätze

Jürgen Faik, Jens Becker

In: Sozialer Fortschritt 59 (2010), 10-11, 255-264

Abstract

Das Diskussionspapier thematisiert die objektive und subjektive Lebenslage von Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Die Ergebnisse indizieren eine deutlich schlechtere materielle, d. h. objektive Lebenslage der Arbeitslosen. Dies reflektiert sich in den auf Wohlstandskategorien bezogenen subjektiven Indikatoren, weniger aber in den Bewertungen immaterieller Wohlfahrtskategorien. Hier scheint vor allem der Familienzusammenhang als sozialer Rückhalt von Relevanz zu sein. Gegenüber den aktuellen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten – insbesondere gegenüber „Hartz IV“ – scheinen in der bundesdeutschen Bevölkerung teilweise deutliche Vorbehalte zu existieren.



Keywords: Life-satisfaction, satisfaction in domains of life, unemployment
Externer Link:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.345751.de/diw_sp0255.pdf

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