Referierte Aufsätze Web of Science
Judith Fuchs, Markus M. Grabka, Stefan Gruber, Birgit Linkohr, Carsten O. Schmidt, Gerhard Schön, Susanne Wurm, Ralf Strobl, Eva Grill
In: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 56 (2013), 10, 1425-1431
Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wird nach heutigen Schätzungen in Europa bis 2050 stark ansteigen. Dabei sind Determinanten und Konsequenzen von Alterungsprozessen und das allgegenwärtige Konzept des „erfolgreichen Alterns“ von besonderem Interesse. Immer stärker werden diese Themen auch in epidemiologischen Studien in Deutschland untersucht. Vor diesem Hintergrund wurde 2011 innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) eine Arbeitsgruppe „Epidemiologie des Alterns“ gegründet. Eine der dringendsten Fragen der Mitglieder war, welche Datenquellen, Zugangswege und Methoden für die epidemiologische Alternsforschung derzeit in Deutschland verfügbar sind. Aus diesem Grund veranstaltete die Arbeitsgruppe am 13.06.2013 in Berlin am Robert Koch-Institut einen Workshop mit dem Titel „Daten für die epidemiologische Altersforschung. Möglichkeiten und Grenzen vorhandener Datensätze“. Gemeinsamkeit der vorgestellten Studien ist, dass sie potenziell dazu geeignet sind, längsschnittliche Verläufe abzubilden und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit auf Anfrage Daten zur Auswertung zur Verfügung stellen. In den Beiträgen wurden die verschiedenen Datensätze, die Methodik, die altersspezifischen Fragestellungen, sowie Möglichkeiten und Limitationen vorgestellt und die Datennutzungsbedingungen erläutert.