Selektionseffekte und Vermittlungserfolge privater Arbeitsvermittlung

Weitere referierte Aufsätze

Christian Grund

In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswissenschaftliche Forschung 58 (2006), 3, 212-234

Abstract

Vor nunmehr 10 Jahren wurde das Vermittlungsmonopol der Bundesagentur für Arbeit abgeschafft. Seitdem ist die Vermittlung von Arbeitnehmern an Unternehmen auch für private Agenturen möglich. In diesem Beitrag werden auf Grundlage such- und signaltheoretischer Überlegungen mögliche Selektionseffekte durch private Arbeitsvermittler und deren Vermittlungserfolg im Vergleich zur Bundesagentur für Arbeit empirisch untersucht. Es zeigt sich, dass Selektionseffekte in der Form Relevanz besitzen, dass sich sowohl die vermittelten Personen als auch die Jobs deutlich voneinander unterscheiden. Selbst unter Kontrolle etlicher personen- und jobspezifischer Merkmale sind positive Vermittlungsdifferentiale in Form höherer Löhne bei Vermittlungen über private Agenturen zu beobachten. Die entsprechenden Personen verfügten aber auch bereits auf ihrer letzten Arbeitstelle über höhere Löhne.



Keywords: Job Search, Mathching, Recruitment Agencies, Selection, Signals, State Employment Agency, Bundesagentur für Arbeit, Private Arbeitsvermittlung, Selektionseffekte, Stellensuche

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