Hundehaltung in der zweiten Lebenshälfte

Aufsätze in Sammelwerken 2017

Harald Künemund, Julia Hahmann, Katja Rackow

In: Nicole Burzan, Ronald Hitzler , Auf den Hund gekommen: Interdisziplinäre Annäherung an ein Verhältnis
Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden
157-174

Abstract

Der Hundehaltung werden überwiegend – wenn auch nicht ausschließlich – positive Wirkungen zugeschrieben, insbesondere auch im höheren Alter. Beispielsweise würde Einsamkeit gemildert oder verhindert, soziale Integration und Kommunikation gefördert oder die generelle körperlicher Fitness erhalten. Studien, die solche Zusammenhänge zeigen, sind zahlreich vorhanden. Ebenfalls häufig werden in diesen Kontexten erklärende Hypothesen formuliert – einem Falsifikationsversuch werden diese Thesen aber eher selten ausgesetzt. Der Beitrag diskutiert vorliegende Befunde und prüft einige der Annahmen auf Basis von Sekundäranalysen des SOEP und des Alters-Survey. Die in der Literatur gängigen Thesen müssen auf dieser Datengrundlage ganz überwiegend zurückgewiesen werden. Daher werden einige Vermutungen für diese Diskrepanz formuliert und Konsequenzen für die weitere Forschung gezogen.

Themen: Gesundheit



Keywords: Hunde, ältere Menschen, Einsamkeit, soziale Beziehungen, Lebenszufriedenheit im Alter
DOI:
https://doi.org/10.1007/978-3-658-13740-3_10

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