Relative Demand and Supply of Skills and Wage Rigidity in the United States, Britain and Western Germany

Referierte Aufsätze Web of Science

Patrick A. Puhani

In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik 228 (2008), 5+6, 573-585

Abstract

I extend a two-skill group model by Katz andMurphy (1992) to estimate relative demand and supply for skills as well as wage rigidity in Germany. Using three data sets for Germany, two for Britain and one for the United States, I simulate the change in relative wage rigidity (wage compression) in all three countries during the early and mid 1990s, this being the period when unemployment increased in Germany but fell in Britain and the US. I show that in this period, Germany experienced wage compression (relative wage rigidity), whereas Britain and the US experienced wage decompression. This evidence is consistent with the Krugman (1994) hypothesis.

In dem Beitrag wird ein erweitertes Modell von Katz und Murphy (1992) herangezogen, um die relative Qualifikationsnachfrage, das relative Qualifikationsangebot sowie die Lohnstarrheit in Deutschland zu schätzen. Auf der Grundlage von drei Datensätzen für Deutschland, von zwei Datensätzen für Großbritannien und eines Datensatzes für die USA werden die Veränderungen der Lohnstarrheit (Lohnkompression) in allen drei Ländern für die erste Hälfte der 1990er Jahre geschätzt. In diesem Zeitraum stieg die Arbeitslosigkeit in Deutschland an, während sie in Großbritannien und in den USA sank. Für diesen Zeitraum wird für Deutschland eine Lohnkompression (relative Lohnstarrheit) nachgewiesen, für Großbritannien und die USA hingegen eine Lohndekompression. Diese Befunde stimmen mit der Hypothese von Krugman (1994) überein.

Themen: Bildung



Keywords: Wage, earnings, unemployment, non-employment, rigidity

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