Diskussionspapiere extern
Stephan Thomsen, Friederike von Haaren-Giebel, Katrin John, Hendrik Thiel
Bonn:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales,
2015,
(Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung)
Vom Normalarbeitsverhältnis abweichende Beschäftigungsformen werden unter dem Begriff "atypische Beschäftigung" zusammengefasst. Das Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkungen von Perioden in atypischer Beschäftigung auf die Erwerbsbiografie zu untersuchen. Insbesondere ist dabei von Interesse, ob atypische Beschäftigung eher zur Integration in den Arbeitsmarkt beiträgt (Brückeneffekt) oder aber vielmehr zum Verbleib in atypischer Beschäftigung führt (Einsperreffekt). Zur Beurteilung dieser Frage sollen neben der Ausprägung der Beschäftigung als solche auch andere die Erwerbsbiografie betreffende Aspekte betrachtet werden. Die Analysen basieren auf der Verbindung von Daten des Nationalen Bildungspanels (Startkohorte Erwachsene) und administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Diese erlauben die Unterscheidung von Teilzeitbeschäftigung, geringfügiger Beschäftigung, Befristung, Arbeitnehmerüberlassung und freier Mitarbeit. Methodisch kommen insbesondere fixed-effects-Regressionen und dynamische Panelmodelle zum Einsatz.
Themen: Arbeit und Beschäftigung