Aufsätze in Sammelwerken 2021
Astrid Adler, Albrecht Plewnia
In:
Toke Hoffmeister, Markus Hundt, Saskia Naths ,
Laien, Wissen, Sprache: Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven
Berlin, Boston: De Gruyter
249-278
Öffentliche Sprachdiskurse, wie sie beispielsweise in den Medien stattfinden, werden typischerweise aus einer sprachkritischen Haltung heraus geführt. Inwieweit diese veröffentlichte Meinung tatsächlich die Mehrheitsmeinung der Sprecherinnen und Sprecher widerspiegelt, ist durchaus eine offene Frage. In diesem Beitrag berichten wir aus einer rezenten Erhebung über Spracheinstellungen in Deutschland. Wir zeigen, dass die Art der Frageformulierung einen starken Einfluss auf die Ergebnisse hat, und berichten, welche sprachlichen Veränderungen die Befragten in jüngerer Zeit angeben, wahrgenommen zu haben.
Discourse about language in the public arena is typically conducted in an attitude of language criticism. It remains questionable, in how far this publicly issued opinion actually reflects the opinion of the majority of speakers. In this contribution we report the results of a recent survey on language attitudes in Germany. We show that the wording of the question has a strong impact on the results. Also, we evaluate the linguistic changes that respondents report to have noticed in recent time.
Themen: Persönlichkeit
Keywords: Anglizismen, Mehrsprachigkeit, Spracheinstellungen, Sprachwandel
Externer Link:
https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110731958-011/pdf
DOI:
https://doi.org/10.1515/9783110731958-011