Das Denken der Anderen – Reflexionen über Möglichkeiten und Herausforderungen von Mixed-Method-Studien am Beispiel eines Projektes zu Segregation in der Kindertagesbetreuung

Aufsätze in Sammelwerken 2023

Nina Hogrebe, Johanna Mierendorff

In: Lars Burghardt, Judith Durand, Svenja Peters, Regine Schelle, Katrin Wolstein , Forschen in der Pädagogik der frühen Kindheit: Eine kritische Reflexion methodischer Ansätze
Weinheim, Basel: Beltz Juventa
104-120

Abstract

Das BMBF-Verbundprojekt "Segregation und Trägerschaft (SET). Eine quantitativ-qualitative Studie zur Untersuchung von sozialer und ethnischer Entmischung in Kitas" ging in zwei Teilprojekten der Frage nach, wie Segregation als Prozess und Resultat mit der bestehenden Trägerpluralität in der Kindertagesbetreuung in Deutschland in Verbindung steht. In dem vorliegenden Beitrag skizzieren wir, warum der Forschungsgegenstand ein Mixed-Methods-Design erforderte und wie dies im Forschungsverbund umgesetzt wurde. Vor dem Hintergrund, dass für eine qualitativ hochwertige Mixed-Methods-Studie bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen, um integrierte Erkenntnisse aus dem Zusammenspiel der methodischen Zugänge zum Thema zu generieren, reflektieren wir auf der Grundlage unserer Erfahrungen entsprechende Gelingensbedingungen und Herausforderungen im Forschungsprozess. Das Ergebnis dieser Reflexion verweist darauf, dass es für eine erfolgreiche Mixed-Methods-Kindheitsforschung nicht nur einer entsprechenden Forschungskultur auf Seiten der Forschenden bedarf, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen in der Disziplin zu schaffen sind.

Themen: Familie

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