Bisher wurde noch wenig untersucht, wie das Ausmaß der familiären Einbindung neu zugewanderter Menschen den Aufbau sozialer Kontakte zwischen ihnen und Menschen der Aufnahmegesellschaft beeinflusst. Dabei besteht die Möglichkeit, dass zugewanderte Menschen weniger angewiesen auf sozialen Austausch mit Menschen der Aufnahmegesellschaft sind, sobald enge Familienangehörige mit in Deutschland leben. Bisherige ...
In:
KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
77 (2025), 3, 417–443
| Manuel Siegert, Tobias Roth